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Badymdjan dolmasi – Gefüllte Auberginen aus Aserbaidschan

Originalname Badymdjan dolmasi

Badymdjan dolmasi ist ein klassisches Gericht der aserbaidschanischen Küche: zarte, längliche Auberginen werden mit einer aromatischen Mischung aus Reis, Kräutern, Zwiebeln und Gewürzen gefüllt und in einer tomatigen Sauce sanft geschmort. Die Auberginen nehmen dabei alle Aromen der Füllung und der Sauce auf und bleiben gleichzeitig saftig und zart. Ideal als vegetarisches Hauptgericht oder als Teil einer festlichen Tafel mit vielen Mezze und Beilagen.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Badymdjan dolmasi – Gefüllte Auberginen aus Aserbaidschan
Schwierigkeit
35 s
Vorbereitung
1 min
Koch/Backzeit
10 s
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

330 kcal

7 g
Eiweiß
45 g
Kohlenhydrate
9 g
davon Zucker
13 g
Fett
2 g
davon gesättigt
10 g
Ballaststoffe
600 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Reis in ein feines Sieb geben und so lange mit kaltem Wasser spülen, bis das Wasser klar abläuft. Dann in einer Schüssel mit reichlich kaltem Wasser mindestens 20–30 Minuten einweichen lassen. Das reduziert die Kochzeit und macht die Körner lockerer.

    Wartezeit 20 s

    200 g Reis (rundkorn oder mittelkorn)
  2. In der Einweichzeit Zwiebeln schälen und fein würfeln. Knoblauch schälen und fein hacken. Tomaten grob würfeln. Petersilie, Koriandergrün und Dill waschen, gut abtropfen lassen und fein schneiden.

    3 Stück Knoblauchzehen 180 g Zwiebeln 15 g Koriandergrün (frisch) 200 g Tomaten (reif) 20 g Petersilie (glattblättrig) 10 g Dill (frisch)
  3. Auberginen waschen und trockenreiben. Der Länge nach nicht ganz bis zur anderen Seite einschneiden, sodass eine Tasche entsteht. Die Kerne im Inneren vorsichtig mit einem Teelöffel etwas herauslösen, ohne die Schale zu durchstoßen. Die Innenräume leicht salzen und die Auberginen 10 Minuten liegen lassen, damit sie etwas Wasser und Bitterstoffe abgeben.

    Wartezeit 10 s

    Salz (nach Geschmack) 4 Stück Auberginen (mittelgroß, länglich, möglichst dünne Schale)
  4. Einen großen Topf mit 2 EL Pflanzenöl erhitzen. Zwiebelwürfel darin bei mittlerer Hitze 5–7 Minuten glasig und leicht goldgelb anbraten. Knoblauch zugeben und 1 Minute mitbraten, bis er duftet, aber nicht bräunt.

    Wartezeit 7 s

    4 EL Pflanzenöl (z.B. Sonnenblumenöl oder Rapsöl) 3 Stück Knoblauchzehen 180 g Zwiebeln
  5. Paprikapulver, Kreuzkümmel und nach Wunsch Chiliflocken zu den Zwiebeln geben und kurz mitrösten. Dann Tomatenwürfel hinzufügen und 3–4 Minuten schmoren, bis sie saftig werden. Die Hälfte der gehackten Kräuter untermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, dann den Herd ausschalten und die Mischung etwas abkühlen lassen.

    Wartezeit 5 s

    15 g Koriandergrün (frisch) 2 TL Paprikapulver (edelsüß) ½ TL Chiliflocken (optional, für leichte Schärfe) 10 g Dill (frisch) 20 g Petersilie (glattblättrig) 200 g Tomaten (reif) Salz (nach Geschmack) 1 TL Kreuzkümmel (gemahlen) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack, frisch gemahlen)
  6. Den eingeweichten Reis abgießen und gut abtropfen lassen. Reis zur abgekühlten Zwiebel-Tomaten-Mischung in den Topf geben und gründlich vermengen, sodass sich Gewürze und Kräuter gleichmäßig verteilen. Diese Masse ist die Füllung; bei Bedarf nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    200 g Reis (rundkorn oder mittelkorn)
  7. Die Auberginen innen mit Küchenpapier trocken tupfen. Mit einem Teelöffel oder den Fingern die Reisfüllung in die entstandenen Taschen füllen, dabei die Auberginen nur zu etwa drei Vierteln füllen, da der Reis beim Garen noch quillt. Die Öffnung leicht zusammendrücken; sie muss nicht verschlossen werden.

    4 Stück Auberginen (mittelgroß, länglich, möglichst dünne Schale)
  8. In einer großen tiefen Pfanne oder einem breiten Topf 2 EL Pflanzenöl erhitzen. Die gefüllten Auberginen von allen Seiten 6–8 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten, bis die Schale leicht gebräunt ist. Vorsichtig wenden, damit die Füllung nicht herausfällt. Anschließend die Auberginen wieder aus dem Topf nehmen und beiseitestellen.

    Wartezeit 8 s

    2 EL Pflanzenöl (zum Braten der Auberginen, z.B. Sonnenblumenöl oder Rapsöl) 4 Stück Auberginen (mittelgroß, länglich, möglichst dünne Schale)
  9. Für die Schmorsauce Tomatenmark im noch heißen Topf kurz anrösten. Mit Wasser ablöschen und glattrühren. Lorbeerblätter, Zucker (falls verwendet), etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer einrühren. Die Sauce einmal aufkochen lassen.

    Wartezeit 5 s

    2 Stück Lorbeerblätter 500 ml Wasser Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack, frisch gemahlen) ½ Stück Zitrone (für den Saft) Salz (nach Geschmack) 2 EL Tomatenmark ½ TL Zucker (optional, zum Abrunden der Tomatensauce)
  10. Die angebratenen gefüllten Auberginen dicht nebeneinander in den Topf mit der Sauce legen. Falls nötig, noch etwas Wasser hinzufügen, sodass die Auberginen etwa zu zwei Dritteln in der Flüssigkeit liegen. Topf mit einem Deckel schließen, die Hitze auf klein bis mittel reduzieren und 35–40 Minuten sanft schmoren lassen, bis der Reis gar und die Auberginen sehr zart sind.

    Wartezeit 40 s

    500 ml Wasser 4 Stück Auberginen (mittelgroß, länglich, möglichst dünne Schale)
  11. Zum Ende der Garzeit probieren und die Sauce bei Bedarf mit weiterem Salz, Pfeffer oder Zitronensaft abschmecken. Die restlichen frischen Kräuter über die Auberginen und in die Sauce streuen. Den Topf vom Herd nehmen und das Gericht vor dem Servieren noch etwa 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen, damit sich die Aromen verbinden.

    Wartezeit 10 s

    10 g Dill (frisch) Salz (nach Geschmack) 15 g Koriandergrün (frisch) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack, frisch gemahlen) ½ Stück Zitrone (für den Saft) 20 g Petersilie (glattblättrig)
  12. Badymdjan dolmasi warm mit etwas von der Tomatensauce servieren. Dazu passen Fladenbrot oder ein einfacher Joghurtdip (für eine nicht vegane Variante) sowie ein frischer Salat.

II

Utensilien

  • Schneidebrett
  • Kochmesser
  • Küchenpapier
  • Teelöffel
  • Schüssel
  • Großer Topf mit Deckel
  • feines Sieb
  • Große Pfanne oder breiter Schmortopf
  • Kochlöffel
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