Ker Sangri – Würzige Wüstenbeeren-und-Bohnen-Pfanne
Originalname Ker Sangri
Ein klassisches Rajasthani-Gericht aus wild wachsenden Wüstenbeeren (Ker) und langen Bohnen (Sangri), langsam in Öl mit Zwiebel, Knoblauch, Chili und aromatischen Gewürzen geschmort. Kräftig-würzig, leicht säuerlich und wunderbar intensiv – perfekt zu Roti, Naan oder Reis.
- Schwierigkeit
- 25 min
- Vorbereitung
- 30 min
- Koch/Backzeit
- 10 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
210 kcal
- 7 g
- Eiweiß
- 21 g
- Kohlenhydrate
- 7 g
- davon Zucker
- 10 g
- Fett
- 1.5 g
- davon gesättigt
- 7 g
- Ballaststoffe
- 450 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Ker und Sangri in eine Schüssel geben, mehrmals unter fließendem Wasser spülen, um Staub und eventuelle Bitterstoffe zu entfernen.
Wartezeit 2 min
80 g Ker (getrocknete Wüstenbeeren) 120 g Sangri (getrocknete Wüstenbohnen) -
Einen Topf mit reichlich Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen. Ker und Sangri hineingeben und bei mittlerer Hitze 10–12 Minuten sanft kochen, bis sie gerade weich, aber noch bissfest sind.
Wartezeit 12 min
400 g Wasser (fürs Blanchieren und Schmoren, ggf. etwas mehr) -
Ker und Sangri in ein Sieb abgießen und kalt abspülen, damit der Garprozess stoppt. Gut abtropfen lassen und beiseitestellen.
Wartezeit 3 min
-
Zwiebel und Tomaten in kleine Würfel schneiden. Knoblauch und Ingwer fein hacken oder zu einer Paste zerdrücken. Grüne Chilis in feine Ringe schneiden. Koriandergrün grob hacken.
Wartezeit 8 min
8 g Koriandergrün (frisch) 6 g Grüne Chilischoten (je nach gewünschter Schärfe) 100 g Tomaten (reif) 120 g Zwiebel 10 g Ingwer (frisch) 10 g Knoblauchzehen -
In einer großen Pfanne oder einem schweren Topf das Öl bei mittlerer Hitze erhitzen. Koriandersamen und Kreuzkümmelsamen zugeben und 30–60 Sekunden anrösten, bis sie duften und leicht dunkel werden.
Wartezeit 1 min
6 g Koriandersamen 4 g Kreuzkümmelsamen 40 g Rapsöl (oder anderes hoch erhitzbares Pflanzenöl) -
Zwiebelwürfel in die Pfanne geben und 5–7 Minuten bei mittlerer Hitze goldbraun braten. Dann Knoblauch, Ingwer und die grünen Chilis hinzufügen und 1–2 Minuten mitbraten.
Wartezeit 7 min
-
Tomatenwürfel hinzufügen und 3–4 Minuten schmoren, bis sie weich zerfallen und eine dicke, sämige Basis bilden.
Wartezeit 4 min
-
Kurkuma, Chilipulver, Garam Masala, Amchur, Zucker und Salz zur Tomaten-Zwiebel-Mischung geben. Alles gut verrühren und 1 Minute anrösten, damit sich die Aromen entfalten.
Wartezeit 1 min
3 g Garam Masala 3 g Kurkuma (gemahlen) Salz (nach Geschmack) 3 g Zucker (oder Rohrzucker, optional zur Abrundung) 3 g Amchur (getrocknetes Mangopulver, säuerlich) 2 g Chilipulver (indisch, mittelscharf) -
Die abgetropften Ker und Sangri in die Pfanne geben und sorgfältig mit der Gewürzmasse vermengen, sodass alles gleichmäßig überzogen ist.
Wartezeit 1 min
-
Wasser angießen, sodass Ker und Sangri gerade bedeckt sind. Alles aufkochen, dann die Hitze reduzieren und 10–15 Minuten sanft schmoren, bis die Flüssigkeit weitgehend eingekocht und das Gemüse weich, aber nicht zerfallen ist.
Wartezeit 15 min
-
Die Pfanne vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen, damit die Joghurtalternative nicht gerinnt. Dann die Joghurtalternative einrühren, bis eine leicht cremige Konsistenz entsteht. Falls nötig, mit etwas Wasser die gewünschte Sämigkeit einstellen.
Wartezeit 3 min
60 g Joghurtalternative auf Sojabasis (ungesüßt, cremig, für vegane Variante; alternativ normaler Joghurt) -
Mit Salz und ggf. etwas zusätzlichem Amchur oder Zitronensaft abschmecken. Zum Schluss das gehackte Koriandergrün unterheben.
Wartezeit 2 min
10 g Zitronensaft (frisch gepresst, optional als zusätzlicher Säurekick) -
Ker Sangri 5–10 Minuten ruhen lassen, damit sich die Aromen verbinden. Anschließend heiß mit Roti, Naan oder gedämpftem Reis servieren.
Wartezeit 10 min
Utensilien
- Schneidebrett
- Kochmesser
- Schüssel
- Sieb
- Messbecher oder Küchenwaage
- großer Topf
- Große Pfanne oder schwerer Schmortopf
- Kochlöffel
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