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Armenischer Khash (Lang gekochte Rinderfuß-Suppe)

Originalname Khash

Khash ist eine traditionelle armenische Suppe aus lange gekochten Rinderfüßen, die eine kräftige, gelatinöse Brühe bildet. Serviert wird sie sehr schlicht mit Salz, Knoblauch und Fladenbrot – oft frühmorgens im Winter oder als Katermittel. Die lange Kochzeit löst Kollagen und Mark aus den Knochen, wodurch eine reichhaltige, wärmende Suppe mit intensiver Textur entsteht.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Armenischer Khash (Lang gekochte Rinderfuß-Suppe)
Schwierigkeit
40 min
Vorbereitung
8 h 0 min
Koch/Backzeit
30 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

600 kcal

45 g
Eiweiß
20 g
Kohlenhydrate
1 g
davon Zucker
35 g
Fett
14 g
davon gesättigt
1 g
Ballaststoffe
900 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Rinderfüße und Rinderknochen in eine große Schüssel legen und mit kaltem Wasser vollständig bedecken. Mindestens 8–12 Stunden, ideal über Nacht, im Kühlschrank wässern. Das Wasser 2–3 Mal wechseln, damit Blut und Verunreinigungen herausgezogen werden.

    Wartezeit 12 h 0 min

    3 kg Rinderfüße (vom Metzger längs gespalten, gründlich gereinigt) 1 kg Rinderknochen (Beinscheiben oder Markknochen, für mehr Gelatine und Geschmack)
  2. Die gewässerten Rinderfüße und Knochen unter fließendem kaltem Wasser gründlich abspülen. Eventuelle Borsten oder Hautreste sorgfältig entfernen (bei Bedarf mit einem Messer abkratzen).

    3 kg Rinderfüße (vom Metzger längs gespalten, gründlich gereinigt) 1 kg Rinderknochen (Beinscheiben oder Markknochen, für mehr Gelatine und Geschmack)
  3. Rinderfüße und Knochen in einen sehr großen Topf geben. Mit dem Wasser auffüllen, sodass alles gut bedeckt ist. Langsam zum Kochen bringen. Sobald die Brühe aufkocht, die Hitze reduzieren und entstehenden Schaum mit einer Kelle sorgfältig abschöpfen, bis fast kein Schaum mehr aufsteigt.

    Wartezeit 30 min

    6 l Wasser 3 kg Rinderfüße (vom Metzger längs gespalten, gründlich gereinigt) 1 kg Rinderknochen (Beinscheiben oder Markknochen, für mehr Gelatine und Geschmack)
  4. Optional Zwiebel und Lorbeerblätter zur Brühe geben. Den Topf halb abgedeckt bei sehr kleiner Hitze 6–8 Stunden leise simmern lassen, niemals stark kochen. Die Flüssigkeit soll nur ganz leicht bewegen. Je länger die Kochzeit, desto gelatinerreicher und kräftiger wird der Khash.

    Wartezeit 8 h 0 min

    1 Stück Zwiebel (optional, nur zum Auskochen der Brühe) 2 Stück Lorbeerblatt (optional, für dezentes Aroma) 6 l Wasser
  5. Zwischendurch prüfen, ob genug Flüssigkeit im Topf ist; bei Bedarf wenig heißes Wasser nachgießen, damit die Rinderfüße bedeckt bleiben. Am Ende der Kochzeit sollten die Sehnen und Häute sehr weich und gelatineartig sein und sich leicht vom Knochen lösen lassen.

    Wartezeit 2 h 0 min

  6. Die Brühe durch ein Sieb in einen zweiten Topf gießen. Rinderfüße und Knochen aus dem Sieb nehmen. Zwiebel und Lorbeer entsorgen. Das weiche Fleisch, Haut und Sehnen von den Knochen lösen und in mundgerechte Stücke schneiden. Zurück in die Brühe geben.

    Wartezeit 10 min

    1 Stück Zwiebel (optional, nur zum Auskochen der Brühe) 3 kg Rinderfüße (vom Metzger längs gespalten, gründlich gereinigt) 2 Stück Lorbeerblatt (optional, für dezentes Aroma) 1 kg Rinderknochen (Beinscheiben oder Markknochen, für mehr Gelatine und Geschmack)
  7. Die Brühe auf sehr kleiner Hitze warm halten. Erst jetzt vorsichtig mit Salz abschmecken, traditionell eher mild, da am Tisch nachgewürzt wird. Pfeffer nur sehr zurückhaltend oder gar nicht in die Brühe geben, ebenfalls eher am Tisch reichen.

    Wartezeit 5 min

    Salz (nach Geschmack) Pfeffer (nach Geschmack)
  8. Für das Knoblauch-Salz den Knoblauch schälen und sehr fein hacken oder zerdrücken. Mit etwas Salz zu einer Paste verreiben und in einer kleinen Schale servieren, damit sich jede Person nach Belieben in ihren Teller geben kann.

    10 Zehen Knoblauch (für das Knoblauch-Salz am Tisch) Salz (nach Geschmack)
  9. Fladenbrot in Stücke oder Streifen reißen. Optional Zitrone in Spalten schneiden. Wodka in kleine Gläser füllen, falls gewünscht. Alles zusammen mit der heißen Khash-Brühe auf den Tisch stellen.

    100 ml Wodka (optional, traditionell in kleinen Gläsern dazu gereicht) 2 Stück Fladenbrot (z.B. Lavash oder anderes dünnes Weißbrot, zum Servieren) 1 Stück Zitrone (optional, in Spalten zum Servieren)
  10. Zum Servieren die heiße Khash in vorgewärmte tiefe Teller oder Schalen schöpfen. Nach Geschmack mit Knoblauch-Salz und Pfeffer würzen. Fladenbrot direkt in die Suppe bröckeln oder dazu essen. Optional etwas Zitronensaft in die Suppe pressen und mit einem Schluck Wodka begleiten – ganz traditionell am frühen Morgen im Winter.

    10 Zehen Knoblauch (für das Knoblauch-Salz am Tisch) 1 Stück Zitrone (optional, in Spalten zum Servieren) 100 ml Wodka (optional, traditionell in kleinen Gläsern dazu gereicht) 2 Stück Fladenbrot (z.B. Lavash oder anderes dünnes Weißbrot, zum Servieren) Pfeffer (nach Geschmack) Salz (nach Geschmack)
II

Utensilien

  • Schneidebrett
  • Sehr großer Suppentopf (mindestens 10 l)
  • Kleine Schalen für Knoblauch und Gewürze
  • Schaumlöffel oder Kelle
  • Tiefer Teller oder Suppenschale
  • Sieb oder Passiersieb
  • Große Schüssel zum Wässern
  • scharfes Messer
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