Traditioneller Munkoyo aus Maismehl und Wurzelansatz
Originalname Munkoyo
Erfrischender, leicht säuerlicher Munkoyo aus Sambia: Ein traditionelles, natürlich fermentiertes Getränk auf Basis von Maismehl und Munkoyo-Wurzeln (oder ähnlichen fermentierbaren Wurzeln). Durch die sanfte Fermentation entsteht eine feine Spritzigkeit, dezente Milchsäure-Note und eine angenehme Getreidigkeit – perfekt gekühlt an heißen Tagen, pur oder leicht gesüßt serviert.
- Schwierigkeit
- 35 min
- Vorbereitung
- 30 min
- Koch/Backzeit
- 0 s
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
75 kcal
- 2 g
- Eiweiß
- 16 g
- Kohlenhydrate
- 5 g
- davon Zucker
- 0.7 g
- Fett
- 0.1 g
- davon gesättigt
- 1.5 g
- Ballaststoffe
- 50 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Wurzeln in grobe Stücke brechen, sichtbaren Schmutz oder lose Erde abreiben. Nicht mit Seife waschen, nur kurz unter fließendem Wasser abspülen, falls sie stark staubig sind, dann gut abtropfen lassen. Ingwer, falls verwendet, beiseitelegen.
200 g Wurzeln (Munkoyo-Wurzeln, getrocknet; alternativ andere für Munkoyo geeignete fermentierbare Wurzeln aus dem afrikanischen Lebensmittelladen) 10 g Ingwer (frisch, optional) -
Maismehl in einen großen Topf geben. Etwa 1 Liter kaltes Wasser aus der Gesamtmenge zufügen und mit einem Schneebesen zu einer glatten, klumpenfreien Paste verrühren.
5 l Wasser (kalt oder Zimmertemperatur) 250 g Maismehl (weißes oder gelbes, fein gemahlenes Maismehl) -
Weitere 2 Liter Wasser zu der Mais-Paste gießen und gut verrühren. Die Mischung unter Rühren zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und 15–20 Minuten leise köcheln lassen, bis ein dünner, leicht dicklicher Maisbrei entsteht. Dabei regelmäßig umrühren, damit nichts ansetzt.
Wartezeit 20 min
-
Den Topf vom Herd nehmen. Restliches Wasser (ca. 2 Liter) nach und nach einrühren, bis eine dünnflüssige, milchige Maislösung entsteht. 40 g Zucker für die Fermentation unterrühren, falls verwendet. Die Flüssigkeit auf lauwarm, handwarm (etwa Badewassertemperatur) abkühlen lassen.
Wartezeit 30 min
40 g Zucker (optional, für die Fermentation; alternativ anderes Zuckergranulat) -
Ingwer, falls verwendet, in grobe Scheiben schneiden. Lauwarme Maisflüssigkeit in einen sehr gründlich gereinigten, großen Glas- oder Kunststoffbehälter umfüllen. Wurzeln und Ingwerscheiben hineingeben und komplett mit der Flüssigkeit bedecken. Oben etwas Luft lassen, da sich bei der Fermentation Gase bilden.
-
Behälter locker abdecken (Tuch, leicht aufgelegter Deckel), damit Gase entweichen können, aber kein Schmutz hineinfällt. Bei Raumtemperatur 12–24 Stunden ruhen lassen. Zwischendurch alle 6–8 Stunden mit einem sauberen Löffel umrühren, damit sich Aromen und Mikroorganismen gleichmäßig verteilen.
Wartezeit 12 h 0 min
-
Nach 12 Stunden eine kleine Menge abschöpfen und probieren. Das Getränk sollte leicht säuerlich, angenehm getreidig und ganz leicht prickelnd schmecken. Ist der Geschmack noch sehr mild, weitere 6–12 Stunden fermentieren lassen und erneut probieren.
Wartezeit 12 h 0 min
-
Wenn der gewünschte Säuregrad erreicht ist, Wurzeln und Ingwer entfernen. Die Flüssigkeit durch ein feinmaschiges Sieb oder Mulltuch in eine saubere Schüssel oder direkt in Flaschen gießen, um Fasern und Klümpchen abzufangen. Nach Belieben leicht salzen und mit zusätzlichem Zucker abschmecken.
Salz (nach Geschmack) 40 g Zucker (optional, zum Abschmecken beim Servieren) -
Munkoyo in gut verschließbare Flaschen füllen und im Kühlschrank mindestens 2 Stunden gut kühlen. Vor dem Servieren nochmals probieren; bei Bedarf mit etwas Zitronensaft abrunden. Gekühlt in Gläsern servieren, bei Wunsch mit Eiswürfeln.
Wartezeit 2 h 0 min
½ Stück Zitrone (optional, nur der Saft, zum Servieren)
Utensilien
- Küchenwaage
- Schneidebrett
- Schneebesen
- Messbecher
- großer Topf
- Flaschen mit Verschluss
- Kochlöffel
- feines Sieb oder Mulltuch
- großer Gärbehälter aus Glas oder Kunststoff
- Messer
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