Aloo Tikki – Indische Kartoffelfrikadellen
Originalname Aloo Tikki
Knusprig gebratene indische Kartoffelfrikadellen aus gewürzten Kartoffeln und Erbsen. Außen goldbraun, innen weich und aromatisch mit Koriander, Kreuzkümmel und Chili. Perfekt als Snack, Vorspeise oder Streetfood mit Chutney oder Joghurt-Dip.
- Schwierigkeit
- 30 min
- Vorbereitung
- 25 min
- Koch/Backzeit
- 15 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
150 kcal
- 4 g
- Eiweiß
- 22 g
- Kohlenhydrate
- 3 g
- davon Zucker
- 5 g
- Fett
- 0.5 g
- davon gesättigt
- 3 g
- Ballaststoffe
- 250 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Kartoffeln in der Schale gar kochen (falls noch nicht geschehen), abgießen und vollständig abkühlen lassen, dann pellen. Erbsen kurz in kochendem Wasser 2–3 Minuten blanchieren (oder nach Packungsangabe garen), abgießen und auskühlen lassen.
Wartezeit 20 min
800 g Kartoffeln (mehligkochend, gekocht und abgekühlt) 100 g Erbsen (tiefgekühlt oder frisch, vorgegart) -
Zwiebel schälen. Zwiebel, Ingwer, grüne Chilischote und Koriandergrün fein hacken.
5 g grüne Chilischote (scharf, Menge nach gewünschter Schärfe anpassen) 60 g Zwiebel 10 g Ingwer (frisch) 20 g Koriandergrün (frisch) -
Gekochte, abgekühlte Kartoffeln in eine große Schüssel geben und mit einem Kartoffelstampfer oder einer Gabel grob zerdrücken, bis keine großen Stücke mehr vorhanden sind. Nicht zu fein pürieren, etwas Struktur darf bleiben.
800 g Kartoffeln (mehligkochend, gekocht und abgekühlt) -
Erbsen, gehackte Zwiebel, Ingwer, Chili und Koriandergrün zu den Kartoffeln geben. Kreuzkümmel, gemahlenen Koriander, Garam Masala, Chilipulver, Salz und Pfeffer hinzufügen. Zitronensaft und 20 g Öl einarbeiten.
1 TL Koriander (gemahlen) 1 ½ TL Kreuzkümmel (gemahlen) 1 TL Garam Masala Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) 20 g Speiseöl (z.B. Sonnenblumenöl oder Rapsöl, für die Masse) 20 g Koriandergrün (frisch) 100 g Erbsen (tiefgekühlt oder frisch, vorgegart) 60 g Zwiebel ½ TL Chilipulver (oder Paprikapulver scharf) Salz (nach Geschmack) 10 g Ingwer (frisch) 5 g grüne Chilischote (scharf, Menge nach gewünschter Schärfe anpassen) 15 g Zitronensaft (frisch gepresst) -
Paniermehl und Speisestärke zur Kartoffelmasse geben und alles mit den Händen zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. Die Masse soll gut formbar sein und nicht stark kleben. Falls sie zu weich ist, etwas mehr Paniermehl zugeben; ist sie zu trocken, 1–2 TL Wasser oder etwas mehr Zitronensaft hinzufügen.
60 g Paniermehl (oder Semmelbrösel) 20 g Speisestärke (oder Maisstärke) -
Masse abschmecken und bei Bedarf mit Salz, Pfeffer oder Chili nachwürzen. Schüssel abdecken und die Masse 10–15 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen, damit die Brösel Flüssigkeit aufnehmen und die Tikkis später stabil bleiben.
Wartezeit 15 min
½ TL Chilipulver (oder Paprikapulver scharf) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) Salz (nach Geschmack) -
Nach der Ruhezeit die Masse in 10 gleich große Portionen teilen (je etwa eine kleine Handvoll). Jede Portion zuerst zu einer Kugel formen, dann leicht flachdrücken, sodass runde, etwa 1,5 cm dicke Fladen entstehen.
-
Eine große beschichtete Pfanne auf mittlere Hitze bringen und das Bratöl hineingeben. Wenn das Öl heiß ist, die Aloo Tikki portionsweise in die Pfanne legen, dabei etwas Abstand lassen.
Wartezeit 2 min
80 g Speiseöl (zum Braten, z.B. Sonnenblumenöl oder Rapsöl) -
Tikkis pro Seite 4–5 Minuten bei mittlerer Hitze braten, bis sie goldbraun und knusprig sind. Dabei vorsichtig mit einem Pfannenwender wenden, damit sie nicht brechen. Fertige Tikkis auf Küchenpapier abtropfen lassen und die restlichen ebenso ausbacken.
-
Aloo Tikki heiß servieren, idealerweise mit Koriander-Mint-Chutney, Tamarindenchutney oder einem Joghurt-Dip. Sie passen auch gut in Burger-Brötchen oder zu einem frischen Salat.
Utensilien
- Schneidebrett
- Kochmesser
- Küchenpapier
- Esslöffel
- Sieb
- großer Topf
- Pfannenwender
- große Schüssel
- Pfanne antihaftbeschichtet
- Kartoffelstampfer oder Gabel
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