Sholeh Zard – Persischer Safran-Reispudding mit Rosenwasser und Zimt
Originalname Sholeh Zard
Sholeh Zard ist ein traditioneller persischer Safran-Reispudding mit zart duftendem Rosenwasser, Kardamom und Zimt. Der Reis wird langsam mit Zucker zu einer cremigen Süßspeise gekocht und mit Mandeln sowie leuchtend roten Pistazien und Safranfäden dekoriert. Perfekt als Dessert zu Festen wie Nowruz, Ramadan oder als besonderer Abschluss eines Menüs.
- Schwierigkeit
- 20 min
- Vorbereitung
- 1 h 0 min
- Koch/Backzeit
- 30 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
270 kcal
- 5 g
- Eiweiß
- 45 g
- Kohlenhydrate
- 26 g
- davon Zucker
- 6 g
- Fett
- 3 g
- davon gesättigt
- 1 g
- Ballaststoffe
- 80 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Reis in einem feinen Sieb unter fließendem Wasser so lange waschen, bis das Wasser klar abläuft. Dann in eine Schüssel geben, mit kaltem Wasser bedecken und mindestens 30 Minuten einweichen lassen.
Wartezeit 30 min
200 g Rundkornreis (z.B. Milchreis oder persischer Reis für Süßspeisen) -
In der Zwischenzeit Safranfäden (Hauptmenge) in einem Mörser sehr fein zerreiben. 3–4 EL von den 1400 ml Wasser leicht erwärmen und über den gemahlenen Safran gießen. Ziehen lassen, damit sich Farbe und Aroma entfalten.
Wartezeit 5 min
½ TL Safranfäden (möglichst hochwertig) -
Eingeweichten Reis in ein Sieb abgießen. In einem großen Topf die restliche Wassermenge zum Kochen bringen. Reis und eine kleine Prise Salz zugeben, kurz aufkochen und die Hitze auf niedrige bis mittlere Stufe reduzieren.
Salz (nach Geschmack) 200 g Rundkornreis (z.B. Milchreis oder persischer Reis für Süßspeisen) 1400 ml Wasser -
Reis bei leicht geöffnetem Deckel 25–30 Minuten leise köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren, damit nichts am Boden ansetzt. Der Reis soll sehr weich werden und beginnen zu zerfallen. Wenn zu viel Wasser verdampft, nach Bedarf wenig heißes Wasser nachgießen.
Wartezeit 30 min
-
Zucker einrieseln lassen, gründlich unterrühren und weitere 10–15 Minuten leise köcheln, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat und der Pudding deutlich cremiger wird.
Wartezeit 15 min
200 g Zucker -
Safranwasser in den Reis geben und gut einrühren, bis der Pudding gleichmäßig goldgelb ist. Gemahlenen Kardamom und gemahlenen Zimt hinzufügen und wieder umrühren.
½ TL Kardamom (gemahlen) ½ TL Safranfäden (möglichst hochwertig) 1 TL Zimt (gemahlen, plus etwas mehr zum Bestreuen) -
Butter in den Topf geben und unter Rühren schmelzen lassen. Der Pudding soll nun langsam blubbern. Weitere 10–15 Minuten sanft köcheln und häufig rühren, bis eine dicke, cremige Konsistenz entsteht. Er sollte vom Löffel zäh herunterlaufen, aber noch leicht fließen.
Wartezeit 15 min
20 g Butter (oder Ghee, ungesalzen) -
Rosenwasser unterrühren. Eventuell mit einer zusätzlichen kleinen Menge Rosenwasser und einem Teelöffel Zucker nach Geschmack abschmecken.
1 TL Zucker (zum Abschmecken, optional) 3 EL Rosenwasser (Lebensmittelqualität) 1 TL Rosenwasser (zum Abschmecken, optional) -
Mandelstifte oder -blättchen in einer kleinen Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze leicht anrösten, bis sie goldgelb duften. Beiseitestellen.
Wartezeit 5 min
40 g Mandeln (gehobelt oder gestiftet, blanchiert) -
Pistazien grob hacken. Den heißen Sholeh Zard in kleine Schälchen oder eine flache Servierschale füllen und Oberfläche glattstreichen.
20 g Pistazienkerne (ungesalzen) -
Mit den gerösteten Mandeln und gehackten Pistazien dekorieren. Nach Belieben zusätzlich mit etwas Zimt und ein paar Safranfäden bestreuen.
20 g Pistazienkerne (ungesalzen) 40 g Mandeln (gehobelt oder gestiftet, blanchiert) 1 Prise Safranfäden (zum Garnieren, optional) 1 Prise Zimt (zum Garnieren, optional) -
Den Pudding auf Raumtemperatur abkühlen lassen, dann mindestens 30 Minuten (besser 1–2 Stunden) im Kühlschrank durchziehen lassen. Kalt oder bei Zimmertemperatur servieren.
Wartezeit 30 min
Utensilien
- Schneidebrett
- Schüssel
- Kochlöffel oder Silikonspatel
- Dessertschalen oder Servierform
- feines Sieb
- Kleine Pfanne
- Mörser und Stößel
- großer Topf
- Messer
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