Masghati – Persische Safran-Geleesüßigkeit mit Nüssen
Originalname Masghati
Masghati ist eine zarte, geleeartige Süßspeise aus Südiran: ein weiches Stärkepudding-Konfekt, aromatisiert mit Safran und Rosenwasser und bestreut mit Pistazien und Mandeln. Die Konsistenz liegt zwischen Pudding und türkischem Lokum, der Geschmack ist blumig, nussig und leicht karamellig. Perfekt zu Tee oder Kaffee, als Dessert nach einem Festessen oder als kleines Geschenk aus der Küche.
- Schwierigkeit
- 25 min
- Vorbereitung
- 25 min
- Koch/Backzeit
- 4 h 0 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
120 kcal
- 1.5 g
- Eiweiß
- 22 g
- Kohlenhydrate
- 17 g
- davon Zucker
- 2.5 g
- Fett
- 1.2 g
- davon gesättigt
- 0.5 g
- Ballaststoffe
- 20 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Eine rechteckige Form (ca. 20×20 cm) bereitstellen und den Boden dünn mit Butter oder neutralem Öl einfetten. Alternativ mit Backpapier auslegen, damit sich das Masghati später leichter lösen lässt.
-
Safranfäden in einem kleinen Mörser sehr fein zerreiben. Mit 1–2 Esslöffeln warmem Wasser verrühren und beiseitestellen, damit sich die Farbe und das Aroma gut lösen.
¼ TL Safranfäden (fein gemörsert, in wenig warmem Wasser gelöst) -
In einem Topf Zucker und 500 ml des Wassers mischen. Zitronensaft zugeben. Bei mittlerer Hitze unter Rühren erhitzen, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat und ein klarer Sirup entstanden ist. Nicht stark braun karamellisieren lassen, nur leicht simmern.
1 TL Zitronensaft (frisch, hilft beim Klären des Zuckersirups) 250 g Zucker 750 ml Wasser -
In einer separaten Schüssel Weizenstärke mit den restlichen 250 ml Wasser verrühren, bis keine Klümpchen mehr sichtbar sind. Die Stärke muss vollständig aufgelöst sein, sonst bilden sich im fertigen Masghati Klumpen.
750 ml Wasser 120 g Weizenstärke (fein, nicht Backpulver) -
Die angerührte Stärkemischung langsam unter ständigem Rühren in den heißen Zuckersirup gießen. Hitze auf mittlere bis niedrige Stufe reduzieren und ununterbrochen mit einem Holzlöffel oder Schneebesen rühren, damit nichts ansetzt.
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Masse 15–20 Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze köcheln lassen und ständig rühren, bis sie dick, glänzend und leicht zähflüssig wird. Die Konsistenz soll an weiches Gelee erinnern; beim Rühren sollte sich der Teig kurz vom Topfboden lösen.
Wartezeit 15 min
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Butter, eine kleine Prise Salz, das vorbereitete Safranwasser und Rosenwasser in die dicke Masse einrühren. Weitere 2–3 Minuten rühren, bis alles gut vermischt ist und ein intensiver Duft entsteht.
¼ TL Safranfäden (fein gemörsert, in wenig warmem Wasser gelöst) Salz (nach Geschmack) 30 ml Rosenwasser (Lebensmittelqualität) 30 g Butter (oder Ghee, für vegane Variante Pflanzenmargarine verwenden) -
Die heiße Masghati-Masse sofort in die vorbereitete Form gießen und mit einem leicht gefetteten Spatel oder Löffel glattstreichen. Einige Male leicht auf die Arbeitsfläche klopfen, damit Luftblasen entweichen.
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Für das Nuss-Topping Pistazien und Mandeln grob hacken, falls nicht bereits entsprechend vorbereitet. Mit Kardamom und Puderzucker in einer kleinen Schüssel mischen.
40 g Pistazienkerne (ungesalzen, geschält) 1 EL Puderzucker (optional, für eine leichte Süße auf den Nüssen) ¼ TL Kardamom (gemahlen, optional) 30 g Mandelblättchen (oder grob gehackte Mandeln) -
Die Nussmischung gleichmäßig über die noch warme Masghati-Oberfläche streuen und leicht andrücken, damit die Nüsse haften.
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Masghati vollständig auf Raumtemperatur abkühlen lassen, dann abdecken und mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank durchkühlen und fest werden lassen.
Wartezeit 4 h 0 min
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Zum Servieren Masghati mit einem leicht eingeölten, scharfen Messer in kleine Rauten oder Würfel schneiden. Stücke vorsichtig aus der Form heben und auf einer Platte anrichten.
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Masghati bis zum Servieren kühl aufbewahren. Reste im Kühlschrank lagern und innerhalb von 4–5 Tagen verzehren.
Utensilien
- Schneebesen oder Holzlöffel
- Spatel
- Rührschüssel
- Mörser und Stößel
- Back- oder Auflaufform ca. 20×20 cm
- scharfes Messer
- Topf mit schwerem Boden
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