Puttu – gedämpfte Zylinder aus Reismehl und Kokos
Originalname Puttu
Puttu ist ein traditionelles südindisches Frühstück: locker gedämpfte Zylinder aus Reismehl und frisch geriebener Kokosnuss. Die Schichten werden in einem speziellen Puttu-Steamer über Dampf gegart und ergeben eine saftige, bröselige Textur mit feinem Kokosaroma. Serviert wird Puttu klassisch mit Banane, Ghee und Zucker oder mit herzhaften Beilagen wie Kichererbsencurry. Das Rezept ist natürlich glutenfrei und vegan (ohne Ghee).
- Schwierigkeit
- 25 min
- Vorbereitung
- 20 min
- Koch/Backzeit
- 10 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
310 kcal
- 6 g
- Eiweiß
- 52 g
- Kohlenhydrate
- 9 g
- davon Zucker
- 9 g
- Fett
- 6 g
- davon gesättigt
- 4 g
- Ballaststoffe
- 400 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
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Wenn das Reismehl noch nicht vorgeröstet ist, eine große Pfanne ohne Fett auf mittlerer Hitze erhitzen. Das Reismehl hineingeben und unter häufigem Rühren 4–6 Minuten leicht rösten, bis es trocken, locker und nur ganz leicht nussig duftet, aber nicht bräunt. Vom Herd nehmen und vollständig abkühlen lassen.
Wartezeit 10 min
250 g Reismehl (fein, leicht geröstet, idealerweise spezielles Puttu-Reismehl) -
Das abgekühlte Reismehl in eine große Schüssel sieben, um Klümpchen zu entfernen. Salz zufügen und gut mischen.
¾ TL Salz -
Das Wasser nach und nach über das Reismehl träufeln: jeweils etwas Wasser hinzufügen und mit den Fingerspitzen einarbeiten, bis die Masse feucht-sandig und bröselig ist. Es sollen keine nassen Stellen entstehen, vielmehr einzelne feine Krümel, die beim Zusammendrücken in der Hand kurz zusammenhalten und beim Antippen leicht zerfallen. Je nach Reismehl kann etwas Wasser übrig bleiben oder 1–2 EL zusätzlich nötig sein.
220 ml Wasser (zimmerwarm, Menge je nach Aufnahmefähigkeit des Mehls leicht variabel) -
Die feuchte Reismehlmischung durch ein grobes Sieb drücken oder mit der Hand zwischen den Fingern reiben, um gleichmäßige, feine Krümel ohne Klumpen zu erhalten. Das ist wichtig für eine luftige, lockere Textur des Puttu.
-
Die Kokosnuss fein reiben oder in einer Küchenmaschine kurz zerkleinern. Sie sollte locker und saftig sein, nicht zu grob. Falls sie sehr trocken wirkt, mit 1–2 TL Wasser vermengen.
120 g Kokosnuss (frisch, ohne Schale, weißes Fruchtfleisch) -
Den unteren Teil des Puttu-Dämpfers oder eines normalen großen Topfs mit etwa 4–5 cm Wasser füllen und zum Kochen bringen. Die Innenflächen der Puttu-Form beziehungsweise der hitzebeständigen kleinen Förmchen leicht mit Kokosöl einpinseln.
2 TL Kokosöl (oder neutrales Pflanzenöl, zum Einfetten des Puttu-Steamer oder der Förmchen) -
Nun den Puttu zylindrisch schichten: Zuerst eine dünne Schicht Kokos (etwa 1–2 EL) in die Form geben und leicht verteilen, ohne zu drücken. Darauf eine etwas dickere Schicht Reismehlmischung (etwa 3–4 EL). So abwechselnd Kokos- und Reisschichten einfüllen, bis die Form fast gefüllt ist. Mit einer Kokos-Schicht abschließen. Nicht festpressen – nur ganz leicht anklopfen, damit keine großen Luftlöcher bleiben.
120 g Kokosnuss (frisch, ohne Schale, weißes Fruchtfleisch) 250 g Reismehl (fein, leicht geröstet, idealerweise spezielles Puttu-Reismehl) -
Die befüllte Form auf den dampfenden Topf setzen (oder Förmchen in einen Dämpfeinsatz stellen). Bei mittlerer bis hoher Hitze 7–10 Minuten dämpfen, bis der Dampf kräftig aus der Oberseite austritt und der Puttu trocken, aber noch saftig wirkt. Die Garzeit hängt von der Größe der Form ab.
Wartezeit 10 min
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Den Puttu vom Dampf nehmen und 1–2 Minuten ruhen lassen, damit er sich setzt. Dann den Zylinder vorsichtig mit einem Stab oder dem vorgesehenen Pusher aus der Form auf einen Teller schieben. Mit der restlichen Masse und dem Kokos ebenso verfahren.
Wartezeit 2 min
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Zum süßen Servieren Bananen in Scheiben schneiden. Puttu warm mit Bananen, etwas Zucker und einem Löffel geschmolzenem Ghee servieren. Für eine vegane Variante Ghee durch geschmolzenes Kokosöl ersetzen oder ganz weglassen.
2 EL Ghee (oder geschmolzenes Kokosöl für vegane Variante) 2 Stück Bananen (reif) 2 EL Zucker (oder brauner Zucker, Jaggery)
Utensilien
- Kleiner Pinsel oder Löffel zum Einfetten
- Messbecher und Messlöffel
- Sieb
- Reibe oder Küchenmaschine
- Pfanne
- Große Rührschüssel
- Messer
- Puttu-Steamer oder Dämpfeinsatz mit Deckel
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