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Torsh-e Tareh – Säuerlicher Kräuter-Ei-Eintopf aus Gilan

Originalname Torsh-e Tareh

Torsh-e Tareh ist ein traditioneller Eintopf aus der nordiranischen Provinz Gilan: frische Kräuter, Knoblauch, Kurkuma und Eier werden mit Reis und säuerlichem Tamarinden- oder Granatapfelsaft zu einem herzhaften, leicht säuerlichen Gericht gekocht. Perfekt mit Reis oder frischem Fladenbrot.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Torsh-e Tareh – Säuerlicher Kräuter-Ei-Eintopf aus Gilan
Schwierigkeit
25 min
Vorbereitung
35 min
Koch/Backzeit
5 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

260 kcal

11 g
Eiweiß
21 g
Kohlenhydrate
5 g
davon Zucker
13 g
Fett
4 g
davon gesättigt
3 g
Ballaststoffe
500 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Reis in ein Sieb geben und unter kaltem Wasser gründlich spülen, bis das Wasser klar abläuft. Beiseitestellen.

    Wartezeit 2 min

    80 g Reis (Langkorn- oder Basmati-Reis)
  2. Kräuter von dicken Stielen befreien, gründlich waschen und gut abtropfen lassen. Dann fein schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln. Knoblauch schälen und fein hacken.

    250 g Kräuterbund gemischt (z.B. glatte Petersilie, Koriandergrün, Spinat oder Mangold, Sauerampfer falls verfügbar) 12 g Knoblauchzehen 120 g Zwiebel
  3. Tamarindenpaste in eine kleine Schüssel geben, mit etwa 100 ml des abgemessenen warmen Wassers verrühren und 5–10 Minuten ziehen lassen, damit sich das Fruchtfleisch löst. Wenn Kerne oder Fasern enthalten sind, durch ein Sieb streichen. Alternativ einen Mix aus Granatapfelmelasse und Zitronensaft vorbereiten.

    Wartezeit 10 min

    40 g Tamari nd enpaste (oder feste Tamarindenmasse ohne Kerne; alternativ siehe Säureersatz) 900 ml Wasser 2 EL Zitronensaft (optional, zum Abschmecken, besonders wenn keine Tamarinde verwendet wird) 1 EL Granatapfelmelasse (optional, als Teil oder Ersatz der Tamarinde für fruchtige Säure)
  4. In einem breiten Topf oder einer tiefen Pfanne das Öl bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebelwürfel zugeben und 5–7 Minuten goldgelb anschwitzen. Knoblauch hinzufügen und 1 Minute mitbraten, bis er duftet, aber nicht bräunt.

    Wartezeit 7 min

    12 g Knoblauchzehen 3 EL Pflanzenöl (z.B. Raps- oder Sonnenblumenöl) 120 g Zwiebel
  5. Kurkuma über Zwiebel und Knoblauch streuen und 30 Sekunden mitrösten, damit sich die Aromen entfalten. Nach Wunsch die Butter zugeben und schmelzen lassen.

    Wartezeit 1 min

    1 EL Butter (optional, für mehr Aroma) 1 TL Kurkuma
  6. Die gehackten Kräuter in den Topf geben. Unter Rühren 5–8 Minuten bei mittlerer Hitze braten, bis sie zusammenfallen, dunkler werden und deutlich aromatisch duften. Dabei gelegentlich rühren, damit nichts ansetzt.

    Wartezeit 8 min

    250 g Kräuterbund gemischt (z.B. glatte Petersilie, Koriandergrün, Spinat oder Mangold, Sauerampfer falls verfügbar)
  7. Den gespülten Reis zu den Kräutern geben und kurz mitrühren, damit die Körner mit Fett und Gewürzen überzogen werden. Dann das restliche Wasser angießen (insgesamt sollen ca. 900 ml im Topf sein, inklusive des Wassers, in dem die Tamarinde eingeweicht wurde).

    Wartezeit 1 min

    80 g Reis (Langkorn- oder Basmati-Reis) 900 ml Wasser
  8. Die eingeweichte Tamarinde (bzw. das passierte Tamarindenwasser) und optional die Granatapfelmelasse in den Topf geben. Alles aufkochen, dann die Hitze reduzieren und bei leicht geöffnetem Deckel 15–18 Minuten leise köcheln lassen, bis der Reis gar und der Eintopf leicht sämig ist. Gelegentlich umrühren.

    Wartezeit 18 min

    40 g Tamari nd enpaste (oder feste Tamarindenmasse ohne Kerne; alternativ siehe Säureersatz) 1 EL Granatapfelmelasse (optional, als Teil oder Ersatz der Tamarinde für fruchtige Säure)
  9. Den Eintopf mit Salz, Pfeffer und optional einer Prise Zucker abschmecken. Wenn die Säure nicht deutlich genug ist, nach und nach etwas Zitronensaft hinzufügen, bis die gewünschte Säure erreicht ist. Der Geschmack soll kräftig, aber ausgewogen säuerlich sein.

    Wartezeit 3 min

    Salz (nach Geschmack) ½ TL Zucker (optional, rundet die Säure ab) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) 2 EL Zitronensaft (optional, zum Abschmecken, besonders wenn keine Tamarinde verwendet wird)
  10. Hitze auf klein bis mittel reduzieren. Eier einzeln in eine kleine Schüssel aufschlagen und vorsichtig mit etwas Abstand zueinander direkt in den Eintopf gleiten lassen, ohne sie zu verrühren (wie pochierte Eier im Eintopf). Deckel auflegen und 6–8 Minuten sanft köcheln lassen, bis das Eiweiß gestockt ist und die Eigelbe noch weich oder nach Wunsch fester sind.

    Wartezeit 8 min

    4 Stück Eier
  11. Topf vom Herd nehmen und den Eintopf 5 Minuten ruhen lassen, damit sich die Aromen setzen. Dann in tiefen Tellern anrichten, jeweils ein Ei pro Portion daraufsetzen und nach Wunsch mit frischem Brot oder schlichtem Reis servieren.

    Wartezeit 5 min

II

Utensilien

  • Schüssel klein
  • Schneidebrett
  • Kochtopf oder tiefe Pfanne mit Deckel
  • Küchenmesser
  • Sieb
  • Kochlöffel
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