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Ghalyeh Maygu – Scharfer Garnelen-Kräuter-Eintopf

Originalname Ghalyeh Maygu

Ghalyeh Maygu ist ein aromatischer, scharf-würziger Garnelen-Kräuter-Eintopf aus dem Süden Irans (Khuzestan). Frische Kräuter, viel Knoblauch, Tamarinde und Gewürze wie Kurkuma und Chili verbinden sich zu einer tiefen, säuerlich-scharfen Sauce, in der die Garnelen nur kurz gegart werden und saftig bleiben. Serviert mit Reis ist dieses Gericht perfekt für alle, die kräftige Aromen und etwas Schärfe lieben.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Ghalyeh Maygu – Scharfer Garnelen-Kräuter-Eintopf
Schwierigkeit
30 min
Vorbereitung
35 min
Koch/Backzeit
10 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

420 kcal

32 g
Eiweiß
38 g
Kohlenhydrate
7 g
davon Zucker
14 g
Fett
2 g
davon gesättigt
4 g
Ballaststoffe
850 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Garnelen in einem Sieb kurz unter kaltem Wasser abspülen und mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen. Falls noch Schalen, Darm oder Schwänze dran sind, nach Wunsch entfernen. Mit 0,5 TL Kurkuma, etwas Salz und Pfeffer in einer Schüssel mischen und 10 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.

    Wartezeit 10 min

    ½ TL Kurkuma (für die Garnelen) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) Salz (nach Geschmack) 800 g Garnelen (roh, geschält und entdarmt, mit oder ohne Schwanz)
  2. Während die Garnelen marinieren, Zwiebeln schälen und fein würfeln. Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Grüne Chilischoten längs aufschneiden, Kerne nach Wunsch entfernen (für weniger Schärfe) und fein hacken. Koriandergrün gründlich waschen, trockenschütteln und samt zarten Stielen fein schneiden.

    2 Stück Grüne Chilischoten (frisch, mittelscharf bis scharf) 40 g Knoblauchzehen 200 g Zwiebeln 80 g Koriandergrün
  3. Getrocknete Bockshornkleeblätter in eine kleine Schüssel geben und mit etwas warmem Wasser bedecken. 5–10 Minuten einweichen, dann in ein Sieb geben und gut ausdrücken, damit überschüssige Bitterstoffe entfernt werden.

    Wartezeit 10 min

    20 g Bockshornkleeblätter (getrocknet)
  4. Tamarindenmark in eine Schüssel geben, mit ca. 200 ml warmem Wasser aus der Gesamtmenge übergießen und 10 Minuten stehen lassen. Mehrfach umrühren, damit sich das Mark gut löst. Anschließend durch ein feines Sieb streichen, sodass eine glatte, leicht dickflüssige Tamarindenflüssigkeit entsteht.

    Wartezeit 10 min

    60 g Tamarindenmark (ohne Kerne, konzentriert) 500 ml Wasser
  5. In einem schweren Topf 40 ml Pflanzenöl bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebelwürfel darin 8–10 Minuten langsam goldbraun und leicht karamellisiert anbraten. Dabei gelegentlich rühren, damit nichts anbrennt.

    Wartezeit 8 min

    40 ml Pflanzenöl (z.B. Raps- oder Sonnenblumenöl) 200 g Zwiebeln
  6. Gehackten Knoblauch und die grünen Chilis zu den Zwiebeln geben und 1–2 Minuten mitbraten, bis der Knoblauch duftet. Dann 2 TL Kurkuma, Chilipulver und Paprikapulver einstreuen und 30 Sekunden unter Rühren rösten, damit die Gewürze ihr Aroma entfalten.

    Wartezeit 2 min

    1 TL Paprikapulver edelsüß 40 g Knoblauchzehen 1 ½ TL Chilipulver (scharf, z.B. Cayenne) 2 Stück Grüne Chilischoten (frisch, mittelscharf bis scharf) 2 TL Kurkuma
  7. Tomatenmark zugeben und 1–2 Minuten mitrösten, bis es etwas dunkler wird und leicht karamellisiert. Dann das gehackte Koriandergrün und die ausgedrückten Bockshornkleeblätter hinzufügen, alles gut mischen und 3–4 Minuten bei mittlerer Hitze braten, bis die Kräuter zusammenfallen und intensiv duften.

    Wartezeit 4 min

    30 g Tomatenmark 20 g Bockshornkleeblätter (getrocknet) 80 g Koriandergrün
  8. Die vorbereitete Tamarindenflüssigkeit, restliches Wasser und Fischfond in den Topf geben, gut umrühren und zum Kochen bringen. Hitze auf klein bis mittel reduzieren und den Eintopf 15–20 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Kräuter weich sind und die Sauce leicht eingedickt ist. Nach 10 Minuten abschmecken und bei Bedarf mit etwas Zucker die Säure ausbalancieren.

    Wartezeit 20 min

    250 ml Fischfond (oder Gemüsebrühe, möglichst ungesalzen) 60 g Tamarindenmark (ohne Kerne, konzentriert) ½ TL Zucker (optional, zum Ausbalancieren der Säure) 500 ml Wasser
  9. Während der Eintopf köchelt, optional den Basmatireis nach Packungsanweisung in leicht gesalzenem Wasser garen, abgießen und warm halten.

    Wartezeit 15 min

    280 g Basmatireis (als Beilage, optional) Salz (nach Geschmack)
  10. In einer großen Pfanne 1 EL Öl bei mittelhoher Hitze erhitzen. Garnelen nebeneinander hineingeben und 1–2 Minuten pro Seite kurz anbraten, bis sie gerade eben rosa werden, aber innen noch leicht glasig sind. Nicht komplett durchgaren, da sie im Eintopf fertig ziehen.

    Wartezeit 4 min

    1 EL Pflanzenöl (für die Garnelen zum Anbraten) 800 g Garnelen (roh, geschält und entdarmt, mit oder ohne Schwanz)
  11. Die angebratenen Garnelen in den köchelnden Kräuter-Eintopf geben, vorsichtig unterheben und 3–5 Minuten bei sehr milder Hitze ziehen lassen, bis sie gar und saftig sind. Mit Salz, Pfeffer und bei Bedarf etwas Zitronensaft abschmecken. Der Eintopf soll kräftig, säuerlich-scharf und aromatisch sein.

    Wartezeit 5 min

    ½ Stück Zitrone (nur der Saft, optional bei Bedarf für mehr Säure) Salz (nach Geschmack) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack)
  12. Ghalyeh Maygu in vorgewärmte Schalen füllen, mit etwas frischem Koriander bestreuen und sofort mit Basmatireis servieren. Wer es schärfer mag, reicht zusätzlich frische Chili oder Chiliöl dazu.

    280 g Basmatireis (als Beilage, optional) 2 EL Koriandergrün (frisch, zum Bestreuen, optional)
II

Utensilien

  • Schneidebrett
  • große Pfanne
  • Rührlöffel aus Holz oder Silikon
  • feines Sieb
  • Messbecher
  • Schüsseln zum Einweichen und Marinieren
  • Großer Topf mit schwerem Boden
  • scharfes Messer
  • Teelöffel und Esslöffel
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