Suaasat – traditionelle grönländische Fleisch- und Gerstensuppe
Originalname Suaasat
Suaasat ist eine herzhafte, traditionelle grönländische Suppe aus Fleisch, Kartoffeln, Gerste und Zwiebeln. Langsam gekocht, erhält sie einen tiefen, kräftigen Geschmack – erdig, leicht rauchig und wunderbar wärmend. Perfekt für kalte Tage und ideal, um die Essenz der arktischen Küche zu Hause zu erleben, auch wenn man statt Robbe oder Wal einfach Rind oder Lamm verwendet.
- Schwierigkeit
- 20 min
- Vorbereitung
- 1 h 30 min
- Koch/Backzeit
- 10 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
520 kcal
- 40 g
- Eiweiß
- 32 g
- Kohlenhydrate
- 5 g
- davon Zucker
- 25 g
- Fett
- 9 g
- davon gesättigt
- 5 g
- Ballaststoffe
- 900 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Rindfleisch unter kaltem Wasser kurz abspülen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Größere Stücke bei Bedarf in grobe Portionen schneiden, damit sie in den Topf passen.
800 g Rindfleisch mit Knochen (z.B. Beinscheibe, Brust oder Rippe; alternativ Lammfleisch oder traditionell Robben- oder Walfleisch) -
Zwiebeln schälen und in grobe Würfel schneiden. Kartoffeln schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Karotten schälen und in Scheiben oder halbe Scheiben schneiden. Lauch längs einschneiden, gründlich waschen und in Ringe schneiden.
150 g Zwiebeln 500 g Kartoffeln 150 g Karotten (optional, aber empfehlenswert) 80 g Lauch (optional) -
Einen großen, schweren Topf erhitzen. Wer ein zusätzliches Röstaroma möchte, gibt das Rapsöl hinein und bräunt das Fleisch rundum bei mittlerer bis starker Hitze an. Alternativ kann man das Fleisch auch direkt in Wasser garen, wie es traditionell oft gemacht wird.
1 EL Rapsöl (oder anderes neutrales Öl, optional zum Anrösten) 800 g Rindfleisch mit Knochen (z.B. Beinscheibe, Brust oder Rippe; alternativ Lammfleisch oder traditionell Robben- oder Walfleisch) -
Wasser zum Fleisch in den Topf geben. Zwiebeln, Lorbeerblätter, ganze Pfefferkörner und Thymian hinzufügen. Alles einmal kräftig aufkochen lassen, dann die Hitze auf klein bis mittel reduzieren.
1 TL Pfefferkörner ½ TL Thymian (getrocknet; optional, nicht traditionell aber passend) 2 Stück Lorbeerblätter 150 g Zwiebeln 2000 ml Wasser -
Den entstehenden Schaum mit einer Schaumkelle abschöpfen, bis die Brühe klarer wird. Danach den Topf halb zugedeckt 45–60 Minuten leise köcheln lassen, bis das Fleisch deutlich weicher wird. Zwischendurch nur gelegentlich umrühren.
Wartezeit 1 h 0 min
-
Während das Fleisch köchelt, die Gerste in ein Sieb geben und unter fließendem Wasser kurz abspülen. Nach der ersten Kochzeit die Gerste in den Topf geben, gut umrühren und weitere 20 Minuten leise köcheln lassen.
Wartezeit 20 min
80 g Gerste (Rollgerste oder Graupen) -
Nun Kartoffeln, Karotten und Lauch zur Suppe geben. Alles gut vermengen. Weitere 20–30 Minuten sanft köcheln lassen, bis das Gemüse weich und das Fleisch sehr zart ist und sich leicht vom Knochen lösen lässt.
Wartezeit 30 min
150 g Karotten (optional, aber empfehlenswert) 80 g Lauch (optional) 500 g Kartoffeln -
Fleischstücke mit einer Zange oder Schöpfkelle aus der Suppe heben. Knochen entfernen und das Fleisch in grobe Stücke teilen. Das zerteilte Fleisch zurück in den Topf geben und vorsichtig unterrühren.
800 g Rindfleisch mit Knochen (z.B. Beinscheibe, Brust oder Rippe; alternativ Lammfleisch oder traditionell Robben- oder Walfleisch) -
Lorbeerblätter aus der Suppe entfernen. Mit Salz abschmecken und bei Bedarf noch etwas Pfeffer hinzufügen. Die Suppe noch 5–10 Minuten bei sehr niedriger Hitze ziehen lassen, damit sich die Aromen verbinden.
Wartezeit 10 min
Salz (nach Geschmack) 1 TL Pfefferkörner 2 Stück Lorbeerblätter -
Petersilie fein hacken. Suaasat in tiefe Teller oder Schalen füllen und mit etwas frischer Petersilie bestreuen. Sofort heiß servieren – traditionell mit Brot oder einfach pur.
10 g Petersilie (frisch, optional zum Bestreuen)
Utensilien
- großer Suppentopf oder Schmortopf (mindestens 4–5 Liter)
- Schneidebrett
- Kochmesser
- Zange oder Schöpfkelle
- Sieb
- Schaumkelle
- Kochlöffel
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