Klassische Peking-Ente mit Pfannkuchen, Lauchzwiebeln und Hoisin-Sauce
Originalname Peking Duck
Knusprige Peking-Ente mit glasierter Haut, saftig-zartem Fleisch und einer aromatischen Marinade aus Sojasauce, Honig und Gewürzen. Langsam geröstet und serviert mit dünnen Pfannkuchen, Lauchzwiebeln, Gurke und Hoisin-Sauce – zum Selbstrollen am Tisch, ideal für ein festliches Essen mit Familie oder Freunden.
- Schwierigkeit
- 1 h 0 min
- Vorbereitung
- 1 h 45 min
- Koch/Backzeit
- 1 h 0 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
950 kcal
- 48 g
- Eiweiß
- 70 g
- Kohlenhydrate
- 18 g
- davon Zucker
- 52 g
- Fett
- 14 g
- davon gesättigt
- 4 g
- Ballaststoffe
- 2100 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Ente innen und außen gründlich unter kaltem Wasser abspülen, eventuelle Federkiele entfernen und mit Küchenpapier sehr gründlich trocken tupfen. Überflüssiges Fett im Bauchraum abschneiden, aber Haut möglichst intakt lassen.
2 ⅕ kg Ente (frisch oder aufgetaut, ausgenommen, mit Hals und Flügeln) -
In einem großen Topf das Wasser zum Blanchieren aufkochen. Ente mit einer Fleischgabel oder Haken an Hals oder Flügeln festhalten und die Ente 1–2 Minuten in das sprudelnde Wasser tauchen, dabei drehen, damit die Haut sich strafft. Danach herausnehmen und erneut gut trocken tupfen.
Wartezeit 2 min
2000 ml Wasser (für Blanchieren und Übergießen, ca.) -
Ingwer und Knoblauch schälen. In einer Schüssel Sojasauce, Honig, Reisessig, Shaoxing-Wein, Fünf-Gewürze-Pulver, fein geriebenen Ingwer, gepressten Knoblauch, Salz, Zucker, Sesamöl, Pfeffer und optional Speisestärke gut verrühren, bis eine glatte Marinade entsteht.
½ TL Pfeffer (schwarz, frisch gemahlen) 1 EL Sesamöl 120 ml Sojasauce (hell, vorzugsweise salzreduziert) 2 TL Salz 1 EL Speisestärke (optional, für besonders glänzende Glasur) 3 Zehen Knoblauch 1 EL Zucker (weiß) 20 g Ingwer (frisch) 80 g Honig (flüssig) 2 TL Fünf-Gewürze-Pulver 40 ml Reisessig 40 ml Shaoxing Reiswein (oder trockener Sherry als Ersatz) -
Etwa 2–3 EL der Marinade in den Bauch der Ente geben und innen gut verteilen. Die restliche Marinade nach und nach mit einem Pinsel auf die gesamte Außenseite der Ente auftragen. Ente auf ein Gitter über ein Blech setzen oder aufhängen (z.B. über einem großen Rost), damit Luft zirkulieren kann.
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Ente unbedeckt an einem kühlen, gut belüfteten Ort oder im Kühlschrank (auf dem Gitter über dem Blech) mindestens 12 Stunden, besser über Nacht, trocknen lassen. Die Haut soll dabei möglichst trocken werden, das sorgt später für Knusprigkeit.
Wartezeit 12 h 0 min
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Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein tiefes Backblech mit etwas Wasser füllen (ca. 1 cm hoch), das Gitter mit der Ente darüber setzen. So verhindert man zu starke Rauchentwicklung und hält die Ente saftiger.
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Die Ente mit etwas Speiseöl dünn bepinseln. Im vorgeheizten Ofen etwa 60 Minuten garen. Zwischendurch einmal mit ausgetretenem Bratfett oder etwas übrig gebliebener Marinade bestreichen, falls vorhanden.
Wartezeit 1 h 0 min
1 EL Speiseöl (neutral, z.B. Raps- oder Sonnenblumenöl) -
Nach 60 Minuten die Temperatur auf 200 °C erhöhen. Die Ente weitere 30–45 Minuten braten, bis die Haut tiefgolden und knusprig ist und klarer Fleischsaft austritt. Falls die Haut zu dunkel wird, lose mit Alufolie abdecken.
Wartezeit 45 min
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Ente aus dem Ofen nehmen und 10–15 Minuten ruhen lassen, bevor sie tranchiert wird. So bleibt das Fleisch saftiger und lässt sich besser schneiden.
Wartezeit 15 min
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Für die Pfannkuchen Mehl und Salz in einer Schüssel mischen. Heißes Wasser nach und nach zugießen und mit Stäbchen oder einer Gabel einrühren, bis Klumpen entstehen. Kurz abkühlen lassen, dann zu einem glatten, elastischen Teig kneten (ca. 5–8 Minuten).
½ TL Salz 250 g Weizenmehl (Type 405 oder vergleichbar) -
Sesamöl in den Teig einarbeiten, bis es vollständig aufgenommen ist. Teig zu einer Kugel formen, abdecken und 20–30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Wartezeit 30 min
2 TL Sesamöl 160 ml Wasser (heiß, aber nicht kochend) -
Teig in 16 gleich große Stücke teilen und jedes Stück zu einer Kugel formen. Jeweils zwei Kugeln leicht flach drücken, eine Seite dünn mit etwas Sesamöl bestreichen und die geölten Seiten aufeinanderlegen. Auf bemehlter Fläche zu sehr dünnen, etwa 15 cm großen Fladen ausrollen.
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Eine beschichtete Pfanne ohne Fett auf mittlerer Hitze erhitzen. Jeden doppellagigen Fladen 1–2 Minuten pro Seite backen, bis sich leichte Blasen bilden und er leicht bräunt. Herausnehmen, die beiden Schichten noch warm vorsichtig voneinander abziehen und unter einem sauberen Küchentuch stapeln, damit sie weich bleiben.
Wartezeit 20 min
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Lauchzwiebeln putzen und in etwa 5–6 cm lange feine Streifen schneiden. Gurke längs halbieren, Kerngehäuse bei Bedarf etwas entfernen und ebenfalls in feine Streifen schneiden. Beides beiseitestellen.
80 g Lauchzwiebeln 120 g Gurke (Schlangengurke) -
Hoisin-Sauce in eine kleine Schüssel geben. Nach Geschmack mit etwas Reisessig, Wasser und Zucker glattrühren, bis die gewünschte Konsistenz und Süße erreicht ist.
120 g Hoisin-Sauce 1 EL Reisessig (optional, zum Abschmecken der Hoisin-Sauce) ½ TL Zucker (optional, zum Abrunden der Sauce) 1 EL Wasser (optional, zum Verdünnen der Hoisin-Sauce) -
Für das Servieren zunächst die besonders knusprige Haut von Brust und Rücken vorsichtig in mundgerechte Rechtecke schneiden. Danach das Brustfleisch in dünne Scheiben und das Keulenfleisch in Streifen schneiden. Alles auf einer großen Platte anrichten.
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Zum Essen einen warmen Pfannkuchen auf den Teller legen, etwas Hoisin-Sauce darauf verstreichen, einige Stücke knusprige Entenhaut und Fleisch darauflegen, mit Lauchzwiebel- und Gurkenstreifen belegen und den Pfannkuchen fest aufrollen oder falten. Sofort genießen.
Utensilien
- Schneidebrett
- Schüssel
- Tiefes Backblech
- Backpinsel
- Küchenmesser
- Küchengarn oder Fleischhaken optional
- Küchentücher
- großer Topf
- Backofen mit Rost
- Pfanne
- Teigrolle
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