Madrouba mit Hähnchen, Reis und Linsen
Originalname Madrouba
Madrouba ist ein cremiger Eintopf aus der Golfregion aus zart zerkochtem Hähnchen, Reis und Linsen. Joghurt, Butter und Gewürze wie Kurkuma und Kreuzkümmel sorgen für eine reichhaltige, warme Note. Das Gericht ist weich, mild-würzig und sehr sättigend – perfekt als gemütliches Abendessen oder für ein Familienessen, bei dem aus einer Schüssel geschöpft wird.
- Schwierigkeit
- 25 min
- Vorbereitung
- 1 h 15 min
- Koch/Backzeit
- 10 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
520 kcal
- 32 g
- Eiweiß
- 45 g
- Kohlenhydrate
- 7 g
- davon Zucker
- 22 g
- Fett
- 9 g
- davon gesättigt
- 6 g
- Ballaststoffe
- 900 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Reis in einem Sieb unter kaltem Wasser gründlich spülen, bis das Wasser klar ist. Rote Linsen ebenfalls kurz abspülen. Beides beiseitestellen.
120 g Rote Linsen (geschält) 200 g Basmatireis -
Zwiebeln schälen und fein würfeln. Knoblauch und Ingwer schälen und sehr fein hacken oder mit einer Reibe zu einer Paste verarbeiten. Koriandergrün grob hacken und beiseitelegen.
150 g Zwiebeln 10 g Ingwer (frisch) 12 g Knoblauchzehen 2 EL Koriandergrün (frisch, gehäuft, zum Servieren) -
Hähnchenkeulen mit Küchenpapier trocken tupfen. Gröbere Fettstücke entfernen, aber Haut und Knochen dranlassen, sie geben später Geschmack. Leicht salzen und pfeffern.
Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) Salz (nach Geschmack) 800 g Hähnchenkeulen (mit Knochen und Haut, oder Hähnchenschenkelstücke) -
In einem großen schweren Topf (am besten Schmortopf) Öl bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Hähnchenteile rundherum in 6–8 Minuten kräftig anbraten, bis sie goldbraune Stellen haben. Aus dem Topf nehmen und beiseitestellen.
800 g Hähnchenkeulen (mit Knochen und Haut, oder Hähnchenschenkelstücke) 2 EL Pflanzenöl (z.B. Sonnenblumenöl oder Rapsöl) -
Hitze auf mittel reduzieren. Butter in den Topf geben und schmelzen lassen. Zwiebeln zufügen und unter gelegentlichem Rühren 8–10 Minuten goldgelb und weich schmoren.
150 g Zwiebeln 50 g Butter (oder Ghee) -
Knoblauch, Ingwer, Tomatenmark, Kurkuma, Kreuzkümmel, Kardamom, Zimt und Lorbeerblätter zu den Zwiebeln geben. 2–3 Minuten unter Rühren mitrösten, bis alles duftet und das Tomatenmark etwas dunkler wird. Falls es zu trocken wird, einen Schluck Wasser zugeben.
300 ml Wasser (ggf. zusätzlich zum Strecken während des Kochens) 10 g Ingwer (frisch) ¼ TL Zimt (gemahlen) 1 ½ TL Kurkuma (gemahlen) 2 Stück Lorbeerblätter ½ TL Kardamom (gemahlen) 1 TL Kreuzkümmel (gemahlen) 12 g Knoblauchzehen 1 ½ EL Tomatenmark -
Den gewaschenen Reis und die Linsen in den Topf geben, gründlich mit der Gewürz-Zwiebel-Mischung vermengen, damit die Körner leicht ummantelt werden. 1–2 Minuten mitrösten.
120 g Rote Linsen (geschält) 200 g Basmatireis -
Hähnchenteile samt ausgetretenem Saft wieder in den Topf legen. Hühnerbrühe zugießen und so viel zusätzliches Wasser angießen, dass alles gut bedeckt ist (ggf. nicht die gesamten 300 ml verwenden). Mit Salz und Pfeffer würzen. Einmal aufkochen lassen.
800 g Hähnchenkeulen (mit Knochen und Haut, oder Hähnchenschenkelstücke) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) 1500 ml Hühnerbrühe (oder Wasser mit Brühwürfel oder -paste) 300 ml Wasser (ggf. zusätzlich zum Strecken während des Kochens) Salz (nach Geschmack) -
Hitze auf klein bis mittel reduzieren, Topf halb abdecken und die Madrouba 35–45 Minuten sanft köcheln lassen, bis Reis und Linsen sehr weich sind und das Hähnchen fast vom Knochen fällt. Zwischendurch öfter umrühren und bei Bedarf etwas Wasser nachgießen, damit nichts ansetzt.
Wartezeit 40 min
-
Hähnchenteile mit einer Zange auf ein Brett legen. Haut und Knochen entfernen und das Fleisch mit zwei Gabeln oder den Fingern in mundgerechte Stücke zerzupfen. Knochen und Lorbeerblätter entsorgen.
2 Stück Lorbeerblätter 800 g Hähnchenkeulen (mit Knochen und Haut, oder Hähnchenschenkelstücke) -
Hähnchenfleisch zurück in den Topf geben. Mit einem robusten Schneebesen, Kartoffelstampfer oder einem Holzlöffel Reis und Linsen kräftig zerdrücken, bis eine dicke, breiige Konsistenz entsteht. Bei Bedarf etwas Wasser zugeben, wenn es zu fest ist, oder offen ein paar Minuten einkochen, wenn es zu flüssig ist.
200 g Basmatireis 300 ml Wasser (ggf. zusätzlich zum Strecken während des Kochens) 120 g Rote Linsen (geschält) -
Joghurt in einer Schüssel glattrühren und einen kleinen Schöpflöffel der heißen Madrouba einrühren, um den Joghurt anzugleichen. Dann den Joghurt zurück in den Topf geben und gut unterrühren. Noch 5 Minuten bei sehr niedriger Hitze erwärmen, ohne dass es kocht, damit der Joghurt nicht gerinnt. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
Wartezeit 5 min
Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) 300 g Naturjoghurt (mindestens 3,5 % Fett) Salz (nach Geschmack) ½ Stück Zitrone (für den Saft zum Abrunden) -
Madrouba 5–10 Minuten mit geschlossenem Deckel ruhen lassen, damit sich die Aromen verbinden. Vor dem Servieren nochmals umrühren und bei Bedarf mit etwas Wasser oder Brühe auf die gewünschte Cremigkeit bringen.
Wartezeit 10 min
-
Madrouba in Schalen oder tiefe Teller füllen, mit gehacktem Koriander bestreuen. Nach Belieben noch etwas geschmolzene Butter oder einen Klecks Joghurt darübergeben und sofort servieren.
2 EL Koriandergrün (frisch, gehäuft, zum Servieren) 50 g Butter (oder Ghee) 300 g Naturjoghurt (mindestens 3,5 % Fett)
Utensilien
- Schneidebrett
- Großer Topf oder Schmortopf mit Deckel
- Küchenmesser
- Sieb
- Schöpfkelle
- Schüssel für Joghurt
- Kartoffelstampfer oder Schneebesen
- Kochlöffel oder Holzlöffel
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