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Rezepte aus Vereinigte Arabische Emirate
Kulinarische Vielfalt der Vereinigten Arabischen Emirate: arabische Gewürze, Beduinen-Traditionen, Meeresküche und moderne Food-Szene.
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Inhaltsverzeichnis
Kulinarische Geschichte der Emirate verstehen
Die Küche der Vereinigten Arabischen Emirate, oft als Emirati-Küche bezeichnet, ist eng mit Beduinenkultur, Perlenfischerei und Karawanenhandel verbunden. Früher bestimmten Datteln, Reis, Fisch und Kamelmilch den Speiseplan; Fleisch war Festtagsluxus. Über Jahrhunderte brachten Händler aus Indien, Persien, Ostafrika und dem Oman Gewürze wie Kardamom, Safran und Zimt mit, die sich in Gerichten wie Machbous (gewürzter Reis mit Fleisch oder Fisch) und Harees (Weizen-Fleischeintopf) widerspiegeln. Mit dem Ölboom kamen internationale Einflüsse, doch zu Ramadan, Hochzeiten und Eid dominiert weiterhin traditionelle Hausküche mit Gerichten wie Luqaimat, Thareed und gegrilltem Lamm.
Typische Zutaten der Küche der Emirate
Viele Gerichte aus den Emiraten basieren auf Reis, Weizen, Datteln und Hülsenfrüchten. Datteln dienen als Snack, Süßungsmittel und Basis für Dattelsirup. Fisch wie Hamour (Zackenbarsch) und Safi (Sägefisch) prägt die Küste, während im Inland Lamm und Ziege wichtiger sind; Kamel- und Hühnerfleisch ergänzen das Angebot. Getrockneter Fisch (Malih), Ghee (geklärte Butter) und Joghurt geben Tiefe und Fett. Nüsse, besonders Mandeln und Pistazien, verfeinern Süßspeisen. Rosenwasser und Orangenblütenwasser sorgen für blumige Aromen in Desserts, Kaffee und Getränken. Frische Kräuter wie Koriander, Minze und Petersilie bringen Frische in Reisgerichte und Salate.
Gewürze, Düfte und Aromen der Emirate
Die Emirati-Küche lebt von warmen, aromatischen Gewürzmischungen statt scharfer Schärfe. Typisch ist Bzar, eine lokale Mischung aus schwarzem Pfeffer, Koriandersamen, Kreuzkümmel, Kardamom, Nelken, Zimt und getrocknetem Chili. Sie würzt Fleisch, Fisch und Eintöpfe. Kardamom findet sich in Arabischem Kaffee (Gahwa) ebenso wie in Reis. Safran färbt und aromatisiert Machbous und Desserts, oft kombiniert mit Rosenwasser. Kurkuma, getrocknete Limetten (Loomi), Bockshornklee und Muskat runden Eintöpfe ab. Schwarzkümmel, Sesam und Sumach tauchen in Brot und Würzmischungen auf. Frischer Knoblauch und Ingwer verbinden indische und arabische Einflüsse in Alltagsgerichten.
Essen, Mahlzeiten und Esskultur in den Emiraten
Traditionell wird in den Emiraten gemeinsam von großen Platten gegessen, oft auf dem Boden sitzend um ein Sufra (Tuch). Gastfreundschaft ist zentral: Gästen reicht man zuerst Datteln und Arabischen Kaffee aus der Dallah (Kaffeekanne), dazu kleine Tassen. Mittags und abends dominieren Reisgerichte wie Kabsa oder Machbous mit Lamm, Huhn oder Fisch. Zum Frühstück gibt es häufig Balaleet (süße Safran-Vermicelli mit Ei) oder Khameer-Fladenbrot mit Dattelsirup. Während des Ramadan gewinnt das Fastenbrechen (Iftar) mit Suppen, Sambousek und Süßspeisen besondere Bedeutung. In modernen Städten wie Dubai und Abu Dhabi mischen sich diese Traditionen mit internationaler Restaurantkultur.
Rezepte aus Vereinigte Arabische Emirate
Luqaimat
Harees
Esh Asaraya
Tabbouleh
Al Jabab
Machboos
Shawarma
Falafel