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Algerische Rechta mit Huhn und Kichererbsen

Originalname Rechta

Rechta ist ein festliches algerisches Nudelgericht: hauchdünne, gedämpfte Teigbänder werden in einer aromatischen Hühner-Kichererbsen-Brühe mit Kurkuma, Zimt und frischen Kräutern serviert. Zartes Huhn, buttrige Nudeln und eine duftende Sauce machen es ideal für Ramadan-Abende oder besondere Familienessen.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Algerische Rechta mit Huhn und Kichererbsen
Schwierigkeit
1 h 10 min
Vorbereitung
1 h 30 min
Koch/Backzeit
30 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

850 kcal

48 g
Eiweiß
80 g
Kohlenhydrate
9 g
davon Zucker
35 g
Fett
12 g
davon gesättigt
11 g
Ballaststoffe
900 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Für die Nudeln Mehl und Salz in einer großen Schüssel mischen. In der Mitte eine Mulde formen, Wasser nach und nach zugeben und mit den Fingern einarbeiten, bis ein fester, leicht elastischer Teig entsteht. Falls nötig, esslöffelweise mehr Wasser oder etwas Mehl zufügen.

    220 ml Wasser (zimmerwarm, bei Bedarf etwas mehr oder weniger) 1 TL Salz 500 g Weizenmehl (idealerweise Hartweizenmehl oder sehr griffiges Mehl)
  2. Teig 8–10 Minuten kräftig kneten, bis er glatt und sehr elastisch ist. 1 EL Öl darübergeben und kurz einkneten. Zu einer Kugel formen, abdecken und 20–30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.

    Wartezeit 25 min

    2 EL Speiseöl (neutral, z.B. Sonnenblumenöl, für Teig und Bestreichen)
  3. Teig in 3–4 Portionen teilen. Jede Portion nacheinander auf leicht geölter Arbeitsfläche mit der Rolle sehr dünn (2–3 mm oder dünner) ausrollen. Die Teigplatte leicht mit Grieß bestreuen, dann zu einer lockeren Rolle aufrollen.

    2 EL Speiseöl (neutral, z.B. Sonnenblumenöl, für Teig und Bestreichen) 2 EL Hartweizengrieß (zum Bestreuen der Teigflächen, verhindert Kleben)
  4. Die aufgerollte Teigplatte mit einem scharfen Messer quer in 3–5 mm breite Streifen schneiden. Streifen vorsichtig entrollen und mit den Fingern leicht auseinanderziehen, damit sie nicht aneinander kleben. Nudeln auf ein mit Grieß bestreutes Tuch legen. Mit den übrigen Teigportionen ebenso verfahren.

    2 EL Hartweizengrieß (zum Bestreuen der Teigflächen, verhindert Kleben)
  5. Für Huhn und Brühe Zwiebeln schälen und fein würfeln. Karotten, Kartoffeln und Zucchini schälen bzw. waschen und in grobe Stücke schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Kichererbsen, falls aus der Dose, abgießen und abspülen. Kräuter grob hacken, einige Stängel zum Garnieren beiseitestellen.

    3 Stück Knoblauchzehen 20 g Koriandergrün (frisch) 200 g Karotten 300 g Kartoffeln (festkochend) 200 g Zucchini (optional, je nach Saison) 15 g Petersilie (frisch, glatte Petersilie) 250 g Zwiebeln 200 g Kichererbsen (getrocknet, über Nacht eingeweicht, oder gut abgetropft aus der Dose)
  6. In einem großen schweren Topf Öl und Butter erhitzen. Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze 5–7 Minuten glasig und leicht goldgelb anschwitzen. Knoblauch kurz mitdünsten, bis er duftet.

    3 EL Speiseöl (neutral, zum Anbraten) 250 g Zwiebeln 3 Stück Knoblauchzehen 2 EL Butter (oder Ghee für mehr Aroma)
  7. Hähnchenteile in den Topf geben und von allen Seiten 5–8 Minuten anbraten, bis sie leicht Farbe annehmen. Kurkuma, Zimt, Pfeffer und etwas Salz zugeben, kurz mitrösten, bis es duftet.

    Salz (nach Geschmack) 1 TL Schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen) 1 ½ TL Kurkuma 1200 g Hähnchen (ganz oder in großen Stücken, mit Knochen und Haut) ½ TL Zimt (gemahlen)
  8. Kichererbsen, Karotten und Lorbeerblätter hinzufügen. Mit Wasser aufgießen, sodass das Huhn gut bedeckt ist. Zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und 35–45 Minuten sanft köcheln lassen, bis Huhn fast gar und Kichererbsen weich sind.

    Wartezeit 40 min

    200 g Karotten 2 Stück Lorbeerblätter 200 g Kichererbsen (getrocknet, über Nacht eingeweicht, oder gut abgetropft aus der Dose) 1 ½ l Wasser (oder so viel, dass das Huhn gut bedeckt ist)
  9. Kartoffeln und Zucchini in die Brühe geben und weitere 15–20 Minuten köcheln, bis Gemüse und Huhn zart sind. Gehackten Koriander und Petersilie unterrühren und die Brühe mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    Wartezeit 18 min

    200 g Zucchini (optional, je nach Saison) 1 TL Schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen) Salz (nach Geschmack) 20 g Koriandergrün (frisch) 300 g Kartoffeln (festkochend) 15 g Petersilie (frisch, glatte Petersilie)
  10. Während das Huhn gart, die Nudeln dämpfen: Einen großen Dämpfeinsatz oder Couscoussier leicht ölen. Nudeln locker hineinlegen (nicht zu dick) und über kochendem Wasser 15–20 Minuten dämpfen, bis sie weich, aber noch bissfest sind.

    Wartezeit 18 min

    500 g Weizenmehl (idealerweise Hartweizenmehl oder sehr griffiges Mehl) 2 EL Speiseöl (neutral, z.B. Sonnenblumenöl, für Teig und Bestreichen)
  11. Gedämpfte Nudeln in eine große Schüssel geben, 2 EL Butter zugeben und mit einer Gabel locker auflockern, damit die Nudeln getrennt bleiben. Nach Belieben mit etwas Brühe befeuchten, falls sie zu trocken wirken.

    2 EL Butter (zum Mischen mit den gedämpften Nudeln)
  12. Zum Servieren Nudeln pyramidenförmig auf einer großen Platte anrichten. Hühnerstücke und Gemüse darum oder darauf verteilen. Mit etwas Brühe übergießen. Mit frisch gemahlenem Pfeffer, nach Wunsch etwas Zimt sowie gehacktem Koriander und Petersilie bestreuen.

    Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) 1 EL Petersilie (frisch, zum Bestreuen) 2 EL Koriandergrün (frisch, zum Bestreuen) Zimt (nach Geschmack, zum Bestreuen am Tisch optional)
  13. Restliche Brühe separat in einer Schüssel oder Kanne dazu reichen, damit sich jede Person nach Belieben nachschenken kann.

II

Utensilien

  • Schneidebrett
  • Großer Topf mit Deckel
  • Sieb
  • Dämpfeinsatz oder Couscoussier
  • scharfes Messer
  • Kochlöffel
  • Große Rührschüssel
  • große Servierplatte
  • Teigrolle
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