Pani Walalu – Sri-lankische Linsen-Sirup-Spiralen
Originalname Pani Walalu
Knusprig-frittierte Spiralen aus Linsenmehl, in einem warmen Kardamom-Zucker-Sirup getränkt: Pani Walalu ist ein klassisches sri‑lankisches Süßgebäck, außen kross, innen weich, mit feinem Linsen-Aroma und tropischer Süße. Perfekt zu Tee oder als festliches Dessert.
- Schwierigkeit
- 1 h 0 min
- Vorbereitung
- 45 min
- Koch/Backzeit
- 2 h 0 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
220 kcal
- 4 g
- Eiweiß
- 32 g
- Kohlenhydrate
- 22 g
- davon Zucker
- 9 g
- Fett
- 1 g
- davon gesättigt
- 2 g
- Ballaststoffe
- 40 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Mungbohnen in einem Sieb gründlich waschen, bis das Wasser klar abläuft. In eine Schüssel geben, mit reichlich Wasser bedecken und mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, einweichen lassen.
Wartezeit 4 h 0 min
300 g Mungbohnen (gelbe geschälte Mungbohnen (gelbe Linsen als Notlösung möglich)) -
Eingeweichte Mungbohnen abgießen und nochmals kurz abspülen. In einen leistungsstarken Mixer oder eine Küchenmaschine geben. Zucker, Salz, Kardamom und Backpulver zufügen.
50 g Zucker ¼ TL Salz ½ TL Kardamom (gemahlen, optional) ¼ TL Backpulver (optional, für etwas mehr Luftigkeit) -
Nach und nach Wasser zu den Mungbohnen geben und alles zu einer sehr feinen, dicken Paste mixen. So lange mixen, bis keine Stückchen mehr sichtbar sind. Die Konsistenz soll an einen zähen Pfannkuchenteig erinnern: vom Löffel fließend, aber formstabil.
120 ml Wasser (kalt, plus etwas mehr falls nötig) -
Teig in eine Schüssel umfüllen und abgedeckt 1–2 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen. Dadurch quellen die Linsen und der Teig wird geschmeidiger.
Wartezeit 2 h 0 min
-
Für den Sirup Zucker und Wasser in einen Topf geben, kurz umrühren und auf mittlere Hitze stellen. Ohne starkes Rühren zum Kochen bringen, bis sich der Zucker gelöst hat.
Wartezeit 10 min
200 ml Wasser 350 g Zucker -
Kardamom und Zitronensaft zum Sirup geben. Bei mittlerer Hitze 8–10 Minuten leise köcheln lassen, bis ein leicht dicklicher Sirup entstanden ist (er soll Löffelrücken dünn überziehen, aber noch gut fließen). Nach Wunsch eine Prise Salz zugeben. Sirup vom Herd nehmen und warm bereithalten.
Wartezeit 10 min
1 TL Zitronensaft (frisch, verhindert Auskristallisieren) ½ TL Kardamom (gemahlen oder im Mörser grob zerstoßen) Salz (nach Geschmack) -
Zum Frittieren einen breiten Topf oder Wok etwa 3–4 cm hoch mit Öl füllen. Langsam auf 160–170 °C erhitzen. Ein Holzstäbchentest hilft: Steigen kleine Bläschen am Stäbchen auf, ist das Öl heiß genug.
Wartezeit 10 min
1 l Öl (neutral, hoch erhitzbar (z.B. Sonnenblumen- oder Rapsöl)) -
Während das Öl erhitzt, den Teig nochmals kräftig durchrühren. Er in einen Spritzbeutel mit kleiner runder Tülle (ca. 5 mm), eine leere, saubere Quetschflasche oder einen starken Gefrierbeutel füllen (bei letzterem eine kleine Ecke abschneiden).
-
Portionsweise direkt in das heiße Öl spiralförmige Ringe spritzen: von innen nach außen in 2–3 Windungen, etwa 5–6 cm Durchmesser. Den Topf nicht überfüllen, damit die Temperatur stabil bleibt.
-
Spiralen pro Seite 3–4 Minuten goldbraun und knusprig frittieren, zwischendurch vorsichtig wenden. Mit einer Schaumkelle herausnehmen und kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Wartezeit 8 min
-
Die noch warmen, abgetropften Spiralen sofort in den warmen Sirup geben. 3–5 Minuten ziehen lassen, dabei gelegentlich wenden, damit sie sich gleichmäßig mit Sirup vollsaugen.
Wartezeit 5 min
-
Pani Walalu aus dem Sirup nehmen, auf ein Gitter oder eine leicht geölte Platte legen und etwas abkühlen lassen. Lauwarm oder bei Raumtemperatur servieren. Restlichen Sirup nach Belieben beim Servieren darüberträufeln.
Wartezeit 15 min
Utensilien
- Mixer oder Küchenmaschine
- Küchenpapier
- Spritzbeutel oder Quetschflasche
- Schüssel
- breiter Topf oder Wok zum Frittieren
- Gitter oder Platte
- Sieb
- Topf für Sirup
- Schaumkelle
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