Zum Inhalt springen

Zigni – Eritreisches Rindfleischragout mit Berbere

Originalname Zigni

Zigni ist ein kräftig gewürztes eritreisches Rindfleischragout mit Berbere-Gewürzmischung, viel Zwiebel, Tomate und Knoblauch. Es ist aromatisch, scharf und tief würzig, wird lange geschmort und traditionell mit Injera, dem weichen, leicht säuerlichen Fladenbrot aus Tef, serviert. Perfekt zum Teilen und Essen mit den Händen.

0.0 (0)
KI generiert Aktualisiert am
malsati-team
Rezept von malsati-team
Zigni – Eritreisches Rindfleischragout mit Berbere
Schwierigkeit
30 min
Vorbereitung
1 h 30 min
Koch/Backzeit
10 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

720 kcal

45 g
Eiweiß
55 g
Kohlenhydrate
10 g
davon Zucker
32 g
Fett
14 g
davon gesättigt
7 g
Ballaststoffe
900 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Rindfleisch von sichtbaren Sehnen und zu grobem Fett befreien und in mundgerechte Würfel (ca. 2–3 cm) schneiden. Beiseitestellen.

    800 g Rinderschulter (oder Rindernacken, gut zum Schmoren geeignet)
  2. Zwiebeln schälen und sehr fein würfeln. Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken oder reiben. Chilischote, falls verwendet, entkernen und fein hacken.

    500 g Zwiebeln 10 g Ingwer (frisch) 1 Stück Chilischote (optional, für extra Schärfe) 20 g Knoblauchzehen
  3. Einen großen schweren Topf auf mittlerer Hitze erhitzen. Speiseöl und Ghee hineingeben und schmelzen lassen. Zwiebeln hinzufügen und unter gelegentlichem Rühren 15–20 Minuten langsam weich und goldgelb schmoren, nicht dunkel bräunen lassen.

    Wartezeit 20 min

    15 g Speiseöl (z.B. Raps- oder Sonnenblumenöl, zum Anbraten) 500 g Zwiebeln 40 g Ghee (oder geklärte Butter, traditionell Niter Kibbeh)
  4. Knoblauch, Ingwer und Chilischote in den Topf geben und 1–2 Minuten mitrösten, bis es duftet. Tomatenmark hinzufügen und weitere 2 Minuten anrösten, damit es leicht karamellisiert.

    Wartezeit 4 min

    1 Stück Chilischote (optional, für extra Schärfe) 10 g Ingwer (frisch) 30 g Tomatenmark 20 g Knoblauchzehen
  5. Berbere, Paprikapulver, Kreuzkümmel und Lorbeerblätter in den Topf geben. Unter Rühren 30–60 Sekunden mitrösten, bis die Gewürze duften. Dabei aufpassen, dass nichts anbrennt.

    25 g Berbere-Gewürzmischung (authentische äthiopisch-eritreische Mischung) 2 Stück Lorbeerblätter 5 g Paprikapulver edelsüß 3 g Kreuzkümmel (gemahlen)
  6. Die Fleischwürfel in den Topf geben und bei mittlerer bis starker Hitze rundum anbraten, bis sie leicht Farbe angenommen haben. Dabei alles gut mit der Zwiebel-Gewürz-Mischung vermengen.

    Wartezeit 8 min

    800 g Rinderschulter (oder Rindernacken, gut zum Schmoren geeignet)
  7. Tomatenpassata und Wasser zum Fleisch geben und alles gründlich verrühren. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Flüssigkeit aufkochen lassen.

    Wartezeit 5 min

    400 ml Tomatenpassata (oder fein pürierte Dosentomaten) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack, frisch gemahlen) 300 ml Wasser (plus etwas mehr nach Bedarf) Salz (nach Geschmack)
  8. Hitze auf klein bis mittel reduzieren, den Topf halb zugedeckt 60–90 Minuten sanft köcheln lassen, bis das Fleisch sehr zart ist und die Sauce sämig eingekocht ist. Zwischendurch gelegentlich umrühren und bei Bedarf noch etwas Wasser hinzufügen.

    Wartezeit 1 h 15 min

  9. Wenn das Fleisch zart ist, Zigni mit Salz und Pfeffer endgültig abschmecken. Nach Belieben etwas Zitronensaft einrühren, um die Aromen zu heben. Lorbeerblätter entfernen und das Ragout bei sehr niedriger Hitze warmhalten.

    Wartezeit 5 min

    Salz (nach Geschmack) ¼ Stück Zitrone (Bio, für etwas Saft zum Abrunden) 2 Stück Lorbeerblätter Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack, frisch gemahlen)
  10. Für die schnelle Injera-Beilage Tefmehl und Weizenmehl in einer Schüssel mischen. Trockenhefe und Salz untermischen.

    4 g Salz 200 g Tefmehl (oder zur Not halb Tef, halb Weizenmehl) 100 g Weizenmehl (Type 405 oder 550) 3 g Trockenhefe
  11. Lauwarmes Wasser nach und nach unter Rühren zugeben, bis ein relativ dünner, pfannkuchenähnlicher Teig entsteht, der zähflüssig, aber gut gießbar ist. Den Teig 30–45 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort ruhen lassen, bis sich kleine Bläschen bilden.

    Wartezeit 40 min

    450 ml Wasser (lauwarm, Menge je nach Mehl leicht anpassen)
  12. Eine gut beschichtete große Pfanne auf mittlere Hitze bringen und leicht mit etwas Öl auspinseln. Eine Kelle Teig in die Pfanne gießen und durch Schwenken verteilen, sodass ein dünner Fladen entsteht. Nur von einer Seite 2–3 Minuten backen, bis die Oberfläche mit Bläschen durchsetzt ist und der Teig gestockt hat. Aus der Pfanne nehmen und auf einem Tuch abkühlen lassen. Mit dem restlichen Teig wiederholen.

    Wartezeit 20 min

    5 g Speiseöl (für die Pfanne)
  13. Zum Servieren Zigni in eine große Schale geben. Injera-Fladen auf einer Platte anrichten oder den Boden einer großen Platte mit Injera auslegen und Zigni daraufsetzen. Mit den Händen und Stücken Injera das Ragout aufnehmen und gemeinsam genießen.

II

Utensilien

  • Zitruspresse (optional)
  • Schneidebrett
  • Kochmesser
  • große beschichtete Pfanne
  • Schüssel
  • Kelle
  • Schneebesen oder Gabel
  • großer schwerer Topf mit Deckel
  • Kochlöffel oder Holzspatel
Hilf anderen weiter

Fragen & Antworten (0)

  • Noch keine Fragen. Sei die Erste!
Bewertungen & Gespräche

Kommentare (0)

0.0 (0 Bewertungen)
Anmeldung erforderlich zum Bewerten
  • Keine Kommentare vorhanden.
Weiter kochen

Entdecke ähnliche Rezepte