Taiwanesische Rindfleisch-Nudelsuppe (Beef Noodle Soup)
Originalname Taiwanese Beef Noodle Soup
Aromatische, tiefrote Taiwan-Rindfleischsuppe mit butterzart geschmortem Rindfleisch, Weizennudeln und knackigem Gemüse. Sternanis, Sojasaucen, Ingwer und Knoblauch verbinden sich zu einem perfekten Zusammenspiel aus salzig, süß und würzig. Ideal für kalte Tage oder als wohltuende Schüssel Soulfood, die nach Streetfood in Taipei schmeckt.
- Schwierigkeit
- 30 min
- Vorbereitung
- 2 h 30 min
- Koch/Backzeit
- 20 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
750 kcal
- 55 g
- Eiweiß
- 60 g
- Kohlenhydrate
- 10 g
- davon Zucker
- 30 g
- Fett
- 11 g
- davon gesättigt
- 4 g
- Ballaststoffe
- 2600 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Rinderschmorbraten grob in 4–5 cm große Stücke schneiden. Rinderknochen unter fließendem Wasser kurz abspülen. Beides beiseitestellen.
500 g Rinderknochen (für Brühe, gerne mit etwas Fleischresten) 800 g Rinderschmorbraten (z.B. Rinderwade, Rinderbug oder Schulter) -
Zwiebeln schälen und grob würfeln. Tomaten in grobe Stücke schneiden. Karotten schälen und in dicke Scheiben schneiden. Lauchzwiebeln in Ringe schneiden, weißen und grünen Teil getrennt aufbewahren. Ingwer in dünne Scheiben schneiden, Knoblauchzehen grob zerdrücken.
200 g Zwiebeln 60 g Lauchzwiebeln (weißer und grüner Teil getrennt verwenden) 40 g Ingwer 200 g Tomaten 25 g Knoblauchzehen 150 g Karotten -
In einem großen Topf reichlich Wasser zum Kochen bringen. Rindfleischstücke und Knochen hineingeben und 3–5 Minuten sprudelnd blanchieren, bis sich grauer Schaum bildet. Alles in ein Sieb abgießen, unter fließendem Wasser abspülen und den Topf kurz ausspülen. So wird die Brühe klarer.
Wartezeit 5 min
500 g Rinderknochen (für Brühe, gerne mit etwas Fleischresten) 800 g Rinderschmorbraten (z.B. Rinderwade, Rinderbug oder Schulter) -
Sonnenblumenöl im sauberen Topf bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Weiße Teile der Lauchzwiebeln, Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch hineingeben und 3–4 Minuten anrösten, bis alles duftet und leicht Farbe annimmt.
Wartezeit 4 min
2 EL Sonnenblumenöl 25 g Knoblauchzehen 40 g Ingwer 60 g Lauchzwiebeln (weißer und grüner Teil getrennt verwenden) 200 g Zwiebeln -
Chilibohnenpaste hinzufügen und 1–2 Minuten mitrösten, dabei gut rühren, damit sie nicht anbrennt. Das angeblanchierte Rindfleisch und die Knochen zugeben und kurz mit anbraten, damit sie sich mit den Aromen verbinden.
Wartezeit 2 min
2 EL Chilibohnenpaste (z.B. Doubanjiang oder ähnliche fermentierte Bohnen-Chilipaste) 800 g Rinderschmorbraten (z.B. Rinderwade, Rinderbug oder Schulter) 500 g Rinderknochen (für Brühe, gerne mit etwas Fleischresten) -
Mit hellem und dunklem Sojasaucenanteil sowie Reiswein ablöschen. Zucker, Sternanis, Zimtstange, Lorbeerblätter und Pfefferkörner einstreuen. Alles gründlich umrühren.
½ TL Schwarze Pfefferkörner 80 ml Sojasauce (helle, salzige Sojasauce) 60 ml Sojasauce (dunkle, dickere Sojasauce für Farbe und Aroma) 2 Stück Lorbeerblätter 3 Stück Sternanis 1 EL Brauner Zucker (oder Kandiszucker) 1 Stück Zimtstange 60 ml Reiswein (z.B. Shaoxing-Reiswein oder trockener Sherry) -
Tomaten- und Karottenstücke in den Topf geben. Wasser angießen, bis Fleisch und Knochen gut bedeckt sind (ca. 2 Liter). Zum Kochen bringen, dann die Hitze auf kleine Stufe reduzieren, Deckel halb auflegen und 2–2,5 Stunden sanft köcheln lassen, bis das Rindfleisch sehr zart ist.
Wartezeit 2 h 30 min
150 g Karotten 200 g Tomaten 2000 ml Wasser -
Nach der Kochzeit das Fleisch mit einer Zange aus dem Topf nehmen und beiseitestellen. Brühe durch ein feinmaschiges Sieb oder ein Tuch in einen zweiten Topf abgießen, um Knochen und Gewürze zu entfernen. Feststoffe entsorgen. Fleisch wieder in die klare Brühe geben.
Wartezeit 10 min
2000 ml Wasser 3 Stück Sternanis 500 g Rinderknochen (für Brühe, gerne mit etwas Fleischresten) 1 Stück Zimtstange ½ TL Schwarze Pfefferkörner 2 Stück Lorbeerblätter 800 g Rinderschmorbraten (z.B. Rinderwade, Rinderbug oder Schulter) -
Pak Choi längs halbieren oder vierteln. Die Suppe erneut erhitzen, bei Bedarf mit zusätzlicher heller Sojasauce und Salz abschmecken. Wer es scharf mag, kann Chiliflocken hinzufügen. Pak Choi in die simmernde Brühe geben und 2–3 Minuten garziehen lassen, bis er gerade weich, aber noch knackig ist.
Wartezeit 3 min
Salz (nach Geschmack) 2 EL Sojasauce (zum Abschmecken, helle Sojasauce) 1 TL Chiliflocken (optional, für extra Schärfe) 200 g Pak Choi (oder anderer asiatischer Blattsalat / Kohl) -
Während die Suppe köchelt, einen separaten Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Weizennudeln nach Packungsanweisung knapp bissfest kochen. Anschließend abgießen und kurz mit kaltem Wasser abspülen, damit sie nicht zusammenkleben.
Wartezeit 10 min
400 g Weizennudeln (asiatische Suppennudeln oder Udon-ähnliche Nudeln) -
Grüne Teile der Lauchzwiebeln und Koriander fein schneiden. Beides für die Garnitur beiseitestellen.
20 g Lauchzwiebeln 10 g Koriander (optional, frisch) -
Zum Anrichten die heißen Nudeln auf Suppenschalen verteilen. Zartes Rindfleisch und Pak Choi daraufgeben. Mit reichlich heißer Brühe übergießen. Mit grünen Lauchzwiebeln und Koriander bestreuen. Nach Belieben mit einem Spritzer schwarzem Essig, etwas Chiliöl und einigen Tropfen geröstetem Sesamöl verfeinern.
1 EL Essig (schwarzer Reisessig, optional zum Servieren) 10 g Koriander (optional, frisch) 2 TL Sesamöl (geröstet, optional zum Abrunden) 400 g Weizennudeln (asiatische Suppennudeln oder Udon-ähnliche Nudeln) 1 EL Chiliöl (optional, zum Servieren) 20 g Lauchzwiebeln
Utensilien
- Schneidebrett
- Kochmesser
- feines Sieb oder Passiertuch
- Separater Topf für Nudeln
- großer Suppentopf
- Schöpfkelle
- Kochlöffel
- Zange
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