Rori – geschmortes Rindfleisch mit Tomaten, Joghurt und Kräutern
Originalname Rori
Rori ist ein aromatischer Eintopf aus zarten Rindfleischstücken, die langsam in einer gewürzten Tomaten-Joghurt-Sauce schmoren. Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und kräftige Gewürze wie Kreuzkümmel, Koriander und Paprika sorgen für Tiefe, frische Kräuter bringen Lebendigkeit. Serviert mit Reis, Fladenbrot oder Kartoffeln ist Rori ein wärmendes, herzhaftes Gericht, das sich ideal für gemütliche Abende oder festliche Runden eignet.
- Schwierigkeit
- 25 min
- Vorbereitung
- 1 h 45 min
- Koch/Backzeit
- 10 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
650 kcal
- 46 g
- Eiweiß
- 32 g
- Kohlenhydrate
- 10 g
- davon Zucker
- 34 g
- Fett
- 13 g
- davon gesättigt
- 6 g
- Ballaststoffe
- 900 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Rindfleisch in mundgerechte Würfel (ca. 3 cm) schneiden. Zwiebeln schälen und in feine Würfel schneiden. Kartoffeln, Karotten und Paprika waschen; Kartoffeln und Karotten schälen und in ca. 2 cm große Stücke schneiden, Paprika entkernen und in Stücke schneiden. Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken.
250 g Zwiebeln 200 g Karotten 15 g Ingwer (frisch) 150 g Rote Paprika 3 Stück Knoblauchzehen 800 g Rinderschulter (oder Rindernacken, gut marmoriert) 300 g Kartoffeln (festkochend) -
In einem großen Schmortopf das Öl bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Rindfleisch portionsweise zugeben und von allen Seiten kräftig anbraten, bis es gut gebräunt ist. Angebratenes Fleisch aus dem Topf nehmen und beiseitestellen.
3 EL Speiseöl (z.B. Raps- oder Sonnenblumenöl) -
Hitze auf mittlere Stufe reduzieren. Zwiebeln in den Topf geben und 5–7 Minuten glasig und leicht gebräunt anschwitzen. Dann Knoblauch und Ingwer hinzufügen und 1–2 Minuten mitbraten, bis es duftet.
-
Tomatenmark in den Topf geben und 1–2 Minuten anrösten. Anschließend Kreuzkümmel, Paprikapulver, gemahlenen Koriander, eine Prise Zimt und Chiliflocken einstreuen und kurz mitrösten, damit sich die Aromen entfalten, aber nichts anbrennt.
2 EL Tomatenmark ¼ Prise Zimt (gemahlen) ½ TL Chiliflocken (oder mehr, je nach gewünschter Schärfe) 1 TL Koriandersamen (gemahlen) 1 ½ TL Kreuzkümmel (gemahlen) 2 TL Paprikapulver edelsüß -
Mit Rinderfond ablöschen, gut umrühren und den Bratensatz vom Topfboden lösen. Tomatenstücke und Lorbeerblätter dazugeben, alles verrühren. Das angebratene Fleisch samt ausgetretenem Saft zurück in den Topf geben.
300 ml Rinderfond (alternativ kräftige Rinderbrühe) 400 g Tomatenstücke aus der Dose 2 Stück Lorbeerblätter -
Hitze erhöhen, bis alles leicht köchelt. Dann die Hitze auf klein stellen, den Topf mit Deckel schließen und das Rindfleisch etwa 60 Minuten sanft schmoren lassen, bis es deutlich zarter geworden ist. Gelegentlich umrühren.
Wartezeit 1 h 0 min
-
Nach etwa 60 Minuten die Kartoffeln, Karotten und Paprika in den Topf geben. Alles gut vermengen, bei Bedarf etwas Wasser oder zusätzliche Brühe angießen, sodass das Gemüse knapp bedeckt ist. Wieder abdecken und weitere 30–40 Minuten schmoren, bis Fleisch und Gemüse weich sind.
Wartezeit 40 min
150 g Rote Paprika 200 g Karotten 300 g Kartoffeln (festkochend) -
In der Zwischenzeit Petersilie waschen, trocken schütteln und grob hacken. Joghurt in einer Schüssel kurz glatt rühren. Wenn das Fleisch zart ist, den Topf vom Herd nehmen, Lorbeerblätter entfernen und den Eintopf 5–10 Minuten leicht abkühlen lassen, damit der Joghurt beim Einrühren nicht gerinnt.
Wartezeit 10 min
½ Bund frische Petersilie (oder Koriandergrün) 200 g Naturjoghurt (3,5 % Fett oder ähnlich) -
Joghurt und Zitronensaft in den Eintopf einrühren, bis eine cremige Sauce entstanden ist. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Kurz bei sehr niedriger Hitze erwärmen, aber nicht mehr kochen lassen.
1 EL frischer Zitronensaft Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) Salz (nach Geschmack) -
Rori in tiefen Tellern anrichten, mit der gehackten Petersilie bestreuen und sofort servieren. Dazu passen Basmatireis, Fladenbrot oder einfach ein Stück kräftiges Bauernbrot.
Utensilien
- Schneidebrett
- Kochmesser
- Schüssel zum Verrühren des Joghurts
- Esslöffel und Teelöffel zum Abmessen
- Holzlöffel oder Pfannenwender
- Messbecher
- Schmortopf oder großer schwerer Topf mit Deckel
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