Mokoenya – südafrikanischer Rindfleischeintopf mit gebratenem Maisbrei
Originalname Mokoenya
Mokoenya ist ein herzhafter südafrikanischer Rindfleischeintopf in würziger Tomatensoße mit Paprika, Zwiebeln und Knoblauch. Dazu gibt es gebratenen Maisbrei, außen knusprig und innen cremig, sowie frischen Koriander. Das Gericht verbindet tiefe Röstaromen, leichte Schärfe und milde Süße zu einem aromatischen Festmahl, das an eine hausgemachte Mahlzeit in Südafrika erinnert.
- Schwierigkeit
- 30 min
- Vorbereitung
- 1 h 45 min
- Koch/Backzeit
- 10 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
720 kcal
- 38 g
- Eiweiß
- 60 g
- Kohlenhydrate
- 11 g
- davon Zucker
- 32 g
- Fett
- 11 g
- davon gesättigt
- 7 g
- Ballaststoffe
- 900 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Rindfleisch in etwa 2–3 cm große Würfel schneiden. Zwiebeln schälen und grob würfeln. Paprika entkernen und in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Koriander waschen, trocken schütteln und Blätter von den Stielen zupfen, grob zerteilen.
800 g Rindfleisch (z.B. aus der Schulter oder Wade) ½ Bund frischer Koriander (ein Teil für den Topf, Rest zum Garnieren) 3 Stück Knoblauchzehen 200 g Paprika (gemischte Farben nach Wunsch) 250 g Zwiebeln -
Tomaten vorbereiten: Frische Tomaten grob würfeln; bei Dosentomaten den Inhalt einfach bereitstellen. Rinderbrühe abmessen.
400 g Tomaten (reif, alternativ stückige Tomaten aus der Dose) 400 ml Rinderbrühe (oder Gemüsebrühe) -
In einem großen schweren Topf das Öl auf mittlerer bis starker Hitze erhitzen. Rindfleisch portionsweise zugeben und rundum kräftig anbraten, bis es gut gebräunt ist. Angebratenes Fleisch herausnehmen und beiseitestellen.
800 g Rindfleisch (z.B. aus der Schulter oder Wade) 2 EL Speiseöl (z.B. Raps- oder Sonnenblumenöl) -
Hitze auf mittlere Stufe reduzieren. Zwiebeln im verbliebenen Bratfett 3–4 Minuten anschwitzen, bis sie glasig werden. Knoblauch, Paprikapulver, Currypulver, Kreuzkümmel und Chiliflocken zugeben und 1 Minute mitbraten, bis die Gewürze duften, dabei ständig rühren.
1 TL Currypulver (mild oder mittelscharf) 250 g Zwiebeln ½ TL Chiliflocken (oder frische Chili, je nach gewünschter Schärfe) 2 TL Paprikapulver (edelsüß) 3 Stück Knoblauchzehen ½ TL Kreuzkümmel -
Tomatenmark einrühren und 1–2 Minuten mitrösten, bis es etwas nachdunkelt. Dann Tomaten und Zucker zugeben, alles gut verrühren und kurz aufkochen lassen.
400 g Tomaten (reif, alternativ stückige Tomaten aus der Dose) 40 g Tomatenmark ½ TL Zucker (zum Abrunden der Tomatensäure) -
Rindfleisch mit ausgetretenem Saft wieder in den Topf geben. Rinderbrühe angießen, Lorbeerblätter zugeben und einmal kräftig aufkochen. Hitze anschließend reduzieren, sodass es nur noch sanft köchelt. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen.
Wartezeit 1 h 15 min
400 ml Rinderbrühe (oder Gemüsebrühe) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) 2 Stück Lorbeerblatt Salz (nach Geschmack) -
Topf halb zugedeckt 75–90 Minuten leise köcheln lassen, bis das Fleisch zart ist. Gelegentlich umrühren und bei Bedarf etwas Wasser angießen, damit nichts ansetzt und eine sämige Soße bleibt.
Wartezeit 1 h 15 min
100 ml Wasser (falls zum Verlängern der Soße nötig) -
Nach etwa 60 Minuten Kochzeit die Paprikastücke in den Topf geben, unterrühren und die restliche Schmorzeit mitgaren. Abschließend mit Salz, Pfeffer und nach Wunsch zusätzlicher Schärfe abschmecken und einen Teil des Korianders unterrühren.
200 g Paprika (gemischte Farben nach Wunsch) ½ Bund frischer Koriander (ein Teil für den Topf, Rest zum Garnieren) -
Während der Eintopf schmort, den Maisbrei zubereiten. Wasser mit Salz in einem Topf zum Kochen bringen. Hitze auf klein bis mittel reduzieren und Maisgrieß unter ständigem Rühren langsam einrieseln lassen, damit sich keine Klumpen bilden.
900 ml Wasser 1 TL Salz 250 g Maisgrieß (feiner bis mittlerer Mahlgrad, Polenta oder Pap) -
Maisbrei unter Rühren 5–10 Minuten köcheln lassen, bis er eindickt. Dann auf sehr kleine Hitze stellen, abdecken und weitere 15–20 Minuten garen, dabei alle paar Minuten umrühren, damit nichts ansetzt. Am Ende Butter einrühren und mit etwas Pfeffer abschmecken.
Wartezeit 20 min
30 g Butter (oder Margarine) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) -
Den fertigen Maisbrei in eine flache, leicht geölte oder mit kaltem Wasser ausgespülte Form streichen (ca. 2–3 cm hoch) und vollständig abkühlen lassen, mindestens 30 Minuten. Er soll fest genug werden, um ihn in Stücke zu schneiden.
Wartezeit 30 min
-
Abgekühlten Maisbrei in rechteckige oder dreieckige Stücke schneiden. Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Stücke von beiden Seiten 3–4 Minuten goldbraun und leicht knusprig braten.
2 EL Speiseöl (zum Braten) -
Zum Servieren den Eintopf auf tiefe Teller verteilen. Je 2–3 Stücke gebratenen Maisbrei daneben anrichten. Mit den restlichen Korianderblättern bestreuen und sofort servieren.
½ Bund frischer Koriander (ein Teil für den Topf, Rest zum Garnieren)
Utensilien
- Schneidebrett
- Großer Schmortopf mit Deckel
- Holzlöffel oder Pfannenwender
- Messbecher
- Schüssel oder flache Form für den Maisbrei
- Pfanne
- scharfes Messer
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