Malewa – Ugandische Bambussprossen in würziger Tomatensauce
Originalname Malewa
Malewa ist ein traditionelles Gericht aus Uganda aus getrockneten Bambussprossen, die weich gekocht und in einer aromatischen Tomaten-Zwiebel-Sauce mit Knoblauch und afrikanisch inspirierten Gewürzen geschmort werden. Das Ergebnis ist ein herzhaftes, leicht rauchiges Gemüsegericht mit intensiver Umami-Note, das hervorragend zu Reis, Ugali oder Posho passt und sich gut als vegane Hauptspeise oder Beilage eignet.
- Schwierigkeit
- 20 min
- Vorbereitung
- 1 h 0 min
- Koch/Backzeit
- 0 s
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
260 kcal
- 11 g
- Eiweiß
- 19 g
- Kohlenhydrate
- 7 g
- davon Zucker
- 16 g
- Fett
- 3 g
- davon gesättigt
- 6 g
- Ballaststoffe
- 350 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Getrocknete Bambussprossen in eine große Schüssel geben, mit reichlich Wasser bedecken (ein Teil des angegebenen Wassers) und mindestens 1–2 Stunden einweichen, besser über Nacht. Falls verwendet, das Natron ins Einweichwasser einrühren.
Wartezeit 2 h 0 min
200 g Bambussprossen (getrocknet) 1500 ml Wasser (zum Einweichen und Kochen, plus etwas mehr nach Bedarf) ¼ TL Natron (optional, unterstützt das Weichwerden der Bambussprossen) -
Eingeweichte Bambussprossen in ein Sieb abgießen und unter fließendem Wasser kurz abspülen. Falls die Stücke sehr lang sind, mit einem Messer in mundgerechte Stücke schneiden.
200 g Bambussprossen (getrocknet) -
Bambussprossen in einen Topf geben, mit frischem Wasser bedecken (restliches Wasser verwenden) und zum Kochen bringen. Bei mittlerer Hitze 30–45 Minuten köcheln lassen, bis die Sprossen deutlich weicher, aber noch leicht bissfest sind. Bei Bedarf Wasser nachgießen.
Wartezeit 45 min
1500 ml Wasser (zum Einweichen und Kochen, plus etwas mehr nach Bedarf) 200 g Bambussprossen (getrocknet) -
In der Zwischenzeit Zwiebeln schälen und fein würfeln. Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Chilischote längs aufschneiden, Kerne nach Wunsch entfernen und fein hacken. Tomaten klein würfeln oder stückige Tomaten aus der Dose bereitstellen.
150 g Zwiebeln 10 g Ingwer (frisch) 1 Stück Chilischote (frisch, mild bis scharf nach gewünschter Schärfe) 400 g Tomaten (reif, alternativ stückige Tomaten aus der Dose) 3 Stück Knoblauchzehen -
Erdnüsse in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten, bis sie duften, dann abkühlen lassen und mit einem Mörser oder Mixer grob bis mittelfein mahlen. Alternativ bereits gemahlene Erdnüsse verwenden.
80 g Erdnüsse (ungesalzen, geröstet oder natur) -
Wenn die Bambussprossen weich sind, abgießen und beiseitestellen. Im gleichen Topf oder einer tiefen Pfanne das Pflanzenöl erhitzen. Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze 5–7 Minuten glasig und leicht goldbraun dünsten.
Wartezeit 7 min
3 EL Pflanzenöl (z.B. Sonnenblumenöl oder Rapsöl) 150 g Zwiebeln -
Knoblauch, Ingwer und Chilischote zu den Zwiebeln geben und 1–2 Minuten mitbraten, bis alles duftet, aber nicht bräunt.
Wartezeit 2 min
10 g Ingwer (frisch) 1 Stück Chilischote (frisch, mild bis scharf nach gewünschter Schärfe) 3 Stück Knoblauchzehen -
Paprikapulver und Currypulver einstreuen, kurz mitrühren und dann die Tomaten und das Lorbeerblatt hinzufügen. Alles aufkochen, dann bei mittlerer Hitze 10–15 Minuten köcheln, bis eine sämige Tomatensauce entstanden ist.
Wartezeit 15 min
1 TL Currypulver (mild bis mittelscharf) 1 Stück Lorbeerblatt 400 g Tomaten (reif, alternativ stückige Tomaten aus der Dose) 1 TL Paprikapulver (edelsüß) -
Gemahlene Erdnüsse in die Tomatensauce einrühren. Wenn die Sauce zu dick wird, nach und nach etwas Wasser zugießen, bis eine cremige, aber nicht zu flüssige Konsistenz entsteht. 5 Minuten leicht köcheln lassen, damit die Erdnüsse quellen.
Wartezeit 5 min
1500 ml Wasser (zum Einweichen und Kochen, plus etwas mehr nach Bedarf) 80 g Erdnüsse (ungesalzen, geröstet oder natur) -
Die vorgekochten Bambussprossen in die Sauce geben und alles gut vermischen. Mit Salz und schwarzem Pfeffer würzen. Zugedeckt 10–15 Minuten bei niedriger Hitze schmoren, damit sich die Aromen verbinden. Bei Bedarf nochmals etwas Wasser zugeben.
Wartezeit 15 min
200 g Bambussprossen (getrocknet) Salz (nach Geschmack) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack, frisch gemahlen) -
Zum Schluss das Lorbeerblatt entfernen. Zitrone halbieren und den Saft über das Malewa träufeln, noch einmal abschmecken. Koriandergrün grob hacken und kurz vor dem Servieren darüber streuen.
½ Stück Zitrone (nur der Saft) 5 g Koriandergrün (frisch, optional) 1 Stück Lorbeerblatt -
Malewa heiß als Hauptgericht oder Beilage servieren, traditionell zu Ugali/Posho, aber auch zu Reis oder Kochbananen.
Utensilien
- Schneidebrett
- Küchenmesser
- Sieb
- Zitruspresse oder Löffel
- Pfanne oder tiefe Pfanne
- großer Topf
- Mörser oder Mixer
- Holzlöffel
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