Cretons – französisch-kanadischer Schweinefleischaufstrich
Originalname Cretons
Cremiger, würziger Schweinefleischaufstrich aus Quebec: langsam geschmortes, feinfasriges Schweinehack mit Zwiebel, Knoblauch und warmen Gewürzen wie Zimt, Nelke und Muskat. Durch Milch und Semmelbrösel wird die Masse streichzart und dennoch schnittfest. Ideal als herzhaftes Frühstück oder Snack, klassisch kalt auf geröstetem Brot, mit Senf oder eingelegtem Gemüse serviert.
- Schwierigkeit
- 20 min
- Vorbereitung
- 1 h 30 min
- Koch/Backzeit
- 8 h 0 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
330 kcal
- 19 g
- Eiweiß
- 7 g
- Kohlenhydrate
- 3 g
- davon Zucker
- 25 g
- Fett
- 10 g
- davon gesättigt
- 0.5 g
- Ballaststoffe
- 750 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Zwiebel schälen und fein würfeln. Knoblauchzehen schälen und sehr fein hacken oder pressen. Lorbeerblätter bereitlegen.
150 g Zwiebel 3 Stück Knoblauchzehe 2 Stück Lorbeerblatt -
In einem großen, schweren Topf das Schweineschmalz bei mittlerer Hitze schmelzen. Zwiebelwürfel zufügen und 5–7 Minuten glasig und leicht goldgelb anschwitzen, ohne sie dunkel bräunen zu lassen.
Wartezeit 7 min
30 g Schweineschmalz (oder neutrales Pflanzenöl) 150 g Zwiebel -
Knoblauch zu den Zwiebeln geben und 1 Minute mitdünsten, bis er duftet. Dann das Schweinehackfleisch in den Topf geben. Unter Rühren mit einem Holzlöffel gründlich zerteilen, damit keine groben Stücke bleiben. 5–8 Minuten anbraten, bis die Farbe größtenteils grau ist, aber nicht stark bräunt.
Wartezeit 8 min
3 Stück Knoblauchzehe 1000 g Schweinehackfleisch (möglichst fettreich, ca. 20–30 % Fett) -
Milch und gegebenenfalls Wasser in den Topf gießen. Gut umrühren, damit sich Fleisch, Zwiebeln und Flüssigkeit verbinden. Salz, Pfeffer, Zimt, Nelke, Muskat, Senfkörner, Lorbeerblätter, Thymian und Piment hinzufügen und alles gründlich mischen.
¼ TL Gewürznelke (gemahlen) ½ TL Thymian (getrocknet, optional) 2 Stück Lorbeerblatt 500 ml Milch (Vollmilch) 1 TL Schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen) ¼ TL Muskatnuss (frisch gerieben) 2 TL Salz 100 ml Wasser (optional, je nach gewünschter Konsistenz) ½ TL Zimt (gemahlen) 1 TL Senfkörner (ganz oder grob zerstoßen) ¼ TL Piment (gemahlen, optional) -
Die Mischung bei mittlerer Hitze zum leichten Köcheln bringen. Hitze dann stark reduzieren, so dass es nur noch sanft simmert. Ohne Deckel 45–60 Minuten köcheln lassen. Immer wieder umrühren und das Fleisch dabei mit dem Löffel weiter zerdrücken, bis es sehr fein und faserig ist.
Wartezeit 1 h 0 min
-
Wenn die Flüssigkeit deutlich eingekocht ist und die Masse cremig wirkt, die Lorbeerblätter herausnehmen. Semmelbrösel unterrühren. Weitere 10–15 Minuten sehr sanft köcheln lassen, bis die Masse dick und streichfähig ist. Sie sollte wie ein sehr fester Brei wirken – beim Abkühlen wird sie noch fester.
Wartezeit 15 min
80 g Semmelbrösel 2 Stück Lorbeerblatt -
Topf vom Herd nehmen. Die Masse 10–15 Minuten abkühlen lassen. Dann nochmals abschmecken und bei Bedarf mit zusätzlichem Salz und Pfeffer nachwürzen.
Wartezeit 15 min
Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack, zum Nachwürzen am Ende) Salz (nach Geschmack, zum Nachwürzen am Ende) -
Cretons in saubere Schalen, Keramikförmchen oder hitzebeständige Gläser füllen und die Oberfläche glatt streichen. Komplett auf Raumtemperatur abkühlen lassen.
Wartezeit 1 h 0 min
-
Die abgekühlten Cretons abdecken oder die Gläser verschließen und mindestens 8 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank durchkühlen und fest werden lassen.
Wartezeit 8 h 0 min
-
Zum Servieren die Cretons aus dem Kühlschrank nehmen, 10–15 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen, damit sie besser streichfähig werden. Klassisch kalt auf geröstetem Brot oder Toast servieren, nach Wunsch mit Senf oder eingelegtem Gemüse.
Wartezeit 15 min
Utensilien
- Schneidebrett
- Waage
- großer schwerer Topf oder Schmortopf
- Messbecher
- Holzlöffel oder stabiler Pfannenwender
- Küchenmesser
- Kühlschrank
- Schälchen oder kleine Keramikformen
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