Hati Buyah – geschmorte Rinderherzen indonesischer Art
Originalname Hati Buyah
Hati Buyah ist ein indonesisches Schmorgericht aus zarten Rinderherzen in einer tief aromatischen, leicht scharfen Sauce aus Chili, Schalotten, Knoblauch, Ingwer und duftenden Gewürzen wie Koriander und Kurkuma. Tamarinde und Palmzucker sorgen für ein ausgewogenes Spiel von Säure und Süße, während Kaffir-Limettenblätter und Zitronengras frische Zitrusnoten einbringen. Ideal zu Reis als kräftiges Hauptgericht, das die reichen Aromen der indonesischen Küche einfängt.
- Schwierigkeit
- 30 min
- Vorbereitung
- 1 h 0 min
- Koch/Backzeit
- 10 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
620 kcal
- 40 g
- Eiweiß
- 47 g
- Kohlenhydrate
- 7 g
- davon Zucker
- 27 g
- Fett
- 16 g
- davon gesättigt
- 4 g
- Ballaststoffe
- 900 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Rinderherzen unter kaltem Wasser gründlich abspülen. Eventuelle Blutgerinnsel, Fett und harte Sehnen mit einem scharfen Messer entfernen und die Herzen in mundgerechte Würfel (ca. 2–3 cm) schneiden. Beiseite stellen.
800 g Rinderherzen -
Schalotten und Knoblauch schälen und grob zerteilen. Ingwer und Galgant schälen und in Stücke schneiden. Chilischoten von Stielen befreien (für weniger Schärfe Kerne entfernen). Alles bereitstellen.
40 g Chilischoten (rot, je nach gewünschter Schärfe; Mischung aus frischen und/oder getrockneten möglich) 15 g Ingwer (frisch) 20 g Knoblauchzehen 10 g Galgant (frisch, falls verfügbar; sonst etwas mehr Ingwer verwenden) 120 g Schalotten -
Koriandersamen und Kreuzkümmelsamen in einer kleinen, trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 1–2 Minuten rösten, bis sie duften, dabei ständig rühren und nicht dunkel werden lassen. Anschließend etwas abkühlen lassen.
Wartezeit 2 min
2 TL Koriandersamen (ganz) 1 TL Kreuzkümmelsamen (ganz) -
Geröstete Koriander- und Kreuzkümmelsamen im Mörser fein zerstoßen oder in einer Gewürzmühle mahlen. Schalotten, Knoblauch, Ingwer, Galgant, Chilischoten, gemahlene Gewürze, Kurkumapulver, Tamarindenpaste und Palmzucker mit 2–3 EL Wasser in einem Mixer oder mit einem Pürierstab zu einer glatten Paste verarbeiten.
120 g Schalotten 2 TL Koriandersamen (ganz) 15 g Tamarindenpaste (ohne Kerne) 10 g Galgant (frisch, falls verfügbar; sonst etwas mehr Ingwer verwenden) 1 TL Kreuzkümmelsamen (ganz) 40 g Chilischoten (rot, je nach gewünschter Schärfe; Mischung aus frischen und/oder getrockneten möglich) 1 TL Kurkumapulver 15 g Ingwer (frisch) 20 g Knoblauchzehen 15 g Palmzucker (oder brauner Zucker) -
Zitronengras leicht mit dem Messerrücken oder einem Fleischklopfer anklopfen, damit es aufbricht und sein Aroma besser abgibt. Kaffir-Limettenblätter leicht einreißen. Beides bereitstellen.
2 Stück Zitronengras (unteres, dickeres Ende) 4 Stück Kaffir-Limettenblätter (frisch oder tiefgekühlt, notfalls getrocknet) -
In einem großen Topf oder Wok das Öl bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Die Gewürzpaste hineingeben und 4–5 Minuten unter Rühren anbraten, bis sie deutlich duftet und etwas dunkler wird. Falls die Paste ansetzt, ein wenig Wasser hinzufügen.
Wartezeit 5 min
3 EL Speiseöl (z.B. Erdnussöl oder neutrales Pflanzenöl) -
Die Rinderherzstücke in den Topf geben und bei höherer Hitze 3–4 Minuten rundum anbraten, bis sie außen leicht Farbe angenommen haben und von der Paste gut umhüllt sind.
Wartezeit 4 min
800 g Rinderherzen -
Kokosmilch und Wasser angießen, alles gut verrühren. Zitronengras, Kaffir-Limettenblätter und Lorbeerblätter hinzufügen. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Aufkochen lassen.
Wartezeit 5 min
2 Stück Lorbeerblätter (oder indonesische Salam-Blätter, falls verfügbar) 2 Stück Zitronengras (unteres, dickeres Ende) 4 Stück Kaffir-Limettenblätter (frisch oder tiefgekühlt, notfalls getrocknet) Salz (nach Geschmack) 200 ml Wasser 200 ml Kokosmilch (ungesüßt, aus der Dose oder Packung) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack, frisch gemahlen) -
Sobald es kocht, die Hitze auf klein bis mittel reduzieren, den Topf mit einem Deckel halb abdecken und das Herz bei sanftem Köcheln 45–60 Minuten schmoren, bis es zart, aber noch leicht bissfest ist. Zwischendurch umrühren. Falls die Sauce zu stark eindickt, etwas Wasser nachgießen.
Wartezeit 1 h 0 min
-
Während das Herz schmort, den Reis nach Packungsanweisung in leicht gesalzenem Wasser garen, dann abgießen und warm halten.
Wartezeit 15 min
300 g Weißer Reis (als Beilage, z.B. Jasminreis) -
Am Ende der Schmorzeit Zitronengras, Kaffir-Limettenblätter und Lorbeerblätter aus der Sauce entfernen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer es säuerlicher mag, kann etwas mehr Tamarindenpaste oder einen Spritzer Limettensaft hinzufügen. Falls gewünscht, die Sauce bei starker Hitze ohne Deckel noch 3–5 Minuten leicht einkochen, bis sie schön sämig ist.
Wartezeit 5 min
1 Stück Limette (in Spalten zum Servieren) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack, frisch gemahlen) 15 g Tamarindenpaste (ohne Kerne) Salz (nach Geschmack) -
Frühlingszwiebeln und Koriandergrün waschen und in feine Ringe bzw. grob zupfen. Hati Buyah mit Reis auf Teller verteilen, mit Frühlingszwiebeln und Koriandergrün bestreuen und mit Limettenspalten servieren.
300 g Weißer Reis (als Beilage, z.B. Jasminreis) 1 Stück Limette (in Spalten zum Servieren) 10 g Koriandergrün (frisch, für die Garnitur, optional) 20 g Frühlingszwiebeln (für die Garnitur, optional)
Utensilien
- Schneidebrett
- Großer Topf oder Wok mit Deckel
- kleine Pfanne zum Rösten der Gewürze
- Mörser oder Gewürzmühle
- Mixer oder Pürierstab mit Becher
- scharfes Messer
- Kochlöffel
- Sieb oder Reiskocher
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