Gulai Tunjang – Indonesisches Curry aus Rindersehnen
Originalname Gulai Tunjang
Würziges, langsam geschmortes indonesisches Curry aus zarten Rindersehnen in einer aromatischen Kokosmilch-Sauce mit Chili, Kurkuma und Zitronengras. Die Sehnen werden butterweich und gelieren die Sauce natürlich. Perfekt zu Reis oder Lontong (gepresstem Reis).
- Schwierigkeit
- 30 min
- Vorbereitung
- 2 h 30 min
- Koch/Backzeit
- 10 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
650 kcal
- 38 g
- Eiweiß
- 15 g
- Kohlenhydrate
- 6 g
- davon Zucker
- 48 g
- Fett
- 28 g
- davon gesättigt
- 3 g
- Ballaststoffe
- 900 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Rindersehnen unter kaltem Wasser kurz abspülen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Größere Sehnen ggf. in 5–7 cm große Stücke schneiden, damit sie gleichmäßig garen.
800 g Rindersehnen (vom Metzger vorbereitet, möglichst dicke Sehnenstücke) -
Schalotten schälen und grob würfeln. Chili von Stielen befreien (für weniger Schärfe Kerne entfernen) und grob schneiden. Knoblauch schälen. Ingwer, Galgant und Kurkumawurzel schälen und in Scheiben schneiden.
20 g Knoblauchzehen 15 g Ingwer (frisch) 40 g rote Chili (frisch, je nach gewünschter Schärfe) 150 g Schalotten 15 g Galgant (frisch, ersatzweise zusätzlich Ingwer) 10 g Kurkumawurzel (frisch, ersatzweise Kurkumapulver) -
Kerzennüsse (oder Ersatz), Koriandersamen und Kreuzkümmel in einer kleinen Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze 2–3 Minuten anrösten, bis sie duften. Anschließend etwas abkühlen lassen.
Wartezeit 3 min
20 g Kerzennüsse (oder Macadamia- bzw. Cashewkerne als Ersatz) 1 TL Kreuzkümmel (ganz) 1 ½ TL Koriandersamen (ganz) -
Geröstete Nüsse und Gewürze zusammen mit Schalotten, Chili, Knoblauch, Ingwer, Galgant und Kurkuma in einen Mixer oder Mörser geben. Etwas Wasser von der Gesamtmenge zugeben (ca. 3–4 EL) und alles zu einer glatten Gewürzpaste verarbeiten.
-
Zitronengras unten mit dem Messerrücken kräftig anklopfen, damit es aufplatzt. Kaffirlimettenblätter leicht zwischen den Fingern kneten, um das Aroma zu lösen. Zimtstange und Sternanis bereitlegen.
4 Stück Kaffirlimettenblätter 2 Stange Zitronengras (unteres, dickeres Ende) 2 Stück Sternanis 1 Stück Zimtstange (ca. 5–7 cm) -
In einem schweren Topf oder Schmortopf das Öl bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Die Rindersehnen rundum 4–5 Minuten kräftig anbraten, bis sie leichte Röstaromen entwickeln. Wieder aus dem Topf nehmen und beiseitestellen.
3 EL Speiseöl (z.B. Erdnuss- oder Rapsöl) 800 g Rindersehnen (vom Metzger vorbereitet, möglichst dicke Sehnenstücke) -
Hitze auf mittel reduzieren. Die vorbereitete Gewürzpaste in den Topf geben und unter häufigem Rühren 5–7 Minuten anrösten, bis sie deutlich duftet und das Öl sich leicht absetzt. Dabei darauf achten, dass nichts anbrennt – ggf. etwas Wasser zugeben.
Wartezeit 7 min
15 g Ingwer (frisch) 20 g Knoblauchzehen 20 g Kerzennüsse (oder Macadamia- bzw. Cashewkerne als Ersatz) 1 ½ TL Koriandersamen (ganz) 10 g Kurkumawurzel (frisch, ersatzweise Kurkumapulver) 1 TL Kreuzkümmel (ganz) 40 g rote Chili (frisch, je nach gewünschter Schärfe) 150 g Schalotten 15 g Galgant (frisch, ersatzweise zusätzlich Ingwer) -
Zimtstange, Sternanis, Zitronengras und Kaffirlimettenblätter zur Paste geben und kurz mitrösten (ca. 1 Minute). Dann die angebratenen Rindersehnen wieder in den Topf legen und gut mit der Paste vermengen.
Wartezeit 1 min
2 Stück Sternanis 1 Stück Zimtstange (ca. 5–7 cm) 800 g Rindersehnen (vom Metzger vorbereitet, möglichst dicke Sehnenstücke) 4 Stück Kaffirlimettenblätter 2 Stange Zitronengras (unteres, dickeres Ende) -
Mit Wasser und Kokosmilch aufgießen. Tamarindenpaste und Palmzucker hinzufügen, alles gut verrühren. Flüssigkeit einmal aufkochen lassen, dann die Hitze auf sehr klein stellen.
1 ½ EL Tamarindenpaste (ohne Kerne) 400 ml Kokosmilch (cremig, ungesüßt) 500 ml Wasser 20 g Palmzucker (oder brauner Zucker) -
Das Gulai mit halb aufgelegtem Deckel bei kleiner Hitze 2–2,5 Stunden leise köcheln lassen, bis die Rindersehnen weich und gelatineartig sind. Zwischendurch mehrmals umrühren und bei Bedarf wenig Wasser nachgießen, damit nichts ansetzt.
Wartezeit 2 h 15 min
800 g Rindersehnen (vom Metzger vorbereitet, möglichst dicke Sehnenstücke) -
Gegen Ende der Garzeit die Sauce ohne Deckel weitere 10–15 Minuten leicht einkochen lassen, bis sie sämig ist. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer kräftig abschmecken.
Wartezeit 15 min
Salz (nach Geschmack) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) -
Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Koriandergrün grob zupfen. Kurz vor dem Servieren über das Gulai streuen oder separat am Tisch reichen.
2 Stück Frühlingszwiebeln (für die Garnitur, optional) ¼ Bund Koriandergrün (für die Garnitur, optional) -
Gulai Tunjang vor dem Servieren 5–10 Minuten ruhen lassen. Mit gedämpftem Jasminreis oder Lontong servieren, sodass viel Sauce aufgenommen werden kann.
Wartezeit 10 min
Utensilien
- Schneidebrett und scharfes Messer
- großer Schmortopf oder schwerer Topf mit Deckel
- Mixer oder Mörser
- kleine Pfanne zum Rösten der Gewürze
- Holzlöffel oder hitzebeständiger Spatel
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