Nkhwani Wotendera – Kürbisblätter in cremiger Erdnusssauce
Originalname Nkhwani Wotendera
Nkhwani Wotendera ist ein klassisches Gericht aus Malawi: zarte Kürbisblätter werden mit Tomaten, Zwiebeln und einer würzigen, cremigen Erdnusssauce gegart. Das Ergebnis ist ein herzhaft-nussiges Gemüsegericht mit leichter Schärfe, das perfekt zu Nsima (Maisbrei), Reis oder gekochten Süßkartoffeln passt und die Aromen der malawischen Küche auf einfache, aber eindrucksvolle Weise einfängt.
- Schwierigkeit
- 20 min
- Vorbereitung
- 25 min
- Koch/Backzeit
- 0 s
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
230 kcal
- 9 g
- Eiweiß
- 10 g
- Kohlenhydrate
- 4 g
- davon Zucker
- 18 g
- Fett
- 3 g
- davon gesättigt
- 4 g
- Ballaststoffe
- 350 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Erdnüsse mit einem Mixer, Mörser oder einer Mühle sehr fein mahlen, bis eine mehlartige Konsistenz entsteht. 200 ml des Wassers nach und nach unterrühren, bis eine dickflüssige, glatte Erdnusspaste entsteht, und beiseitestellen.
120 g Erdnüsse (ungesalzen, geröstet oder roh; für authentischen Geschmack fein gemahlen) 350 ml Wasser (für die Erdnusspaste und zum Garen, bei Bedarf etwas mehr) -
Kürbisblätter gründlich waschen. Grobe, faserige Stiele entfernen. Die Blätter in mundgerechte Streifen schneiden. Falls Spinat oder Mangold verwendet wird, ähnlich vorbereiten.
400 g Kürbisblätter (frisch, grobe Stiele entfernt; alternativ Spinat oder Mangold) -
Zwiebel schälen und fein würfeln. Tomaten in kleine Würfel schneiden. Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken oder reiben. Chilischote längs aufschneiden, entkernen (für weniger Schärfe) und fein hacken.
2 Stück Knoblauchzehen 1 Stück grüne Chilischote (optional, für leichte Schärfe) 200 g Tomaten (reif) 100 g Zwiebel 10 g Ingwer (frisch) -
Das Öl in einem mittelgroßen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebelwürfel zugeben und 3–4 Minuten glasig anschwitzen. Knoblauch, Ingwer und Chili hinzufügen und weitere 1–2 Minuten braten, bis es aromatisch duftet, aber nicht bräunt.
2 EL Speiseöl (z.B. Sonnenblumenöl oder Erdnussöl) -
Tomatenwürfel, Paprikapulver und Gemüsebrühpulver in den Topf geben. Alles gut umrühren und 3–5 Minuten köcheln lassen, bis die Tomaten weich zerfallen und eine sämige Basis bilden.
Wartezeit 5 min
½ TL Paprikapulver (edelsüß) 200 g Tomaten (reif) ½ TL Gemüsebrühpulver (optional, für mehr Würze) -
Die vorbereiteten Kürbisblätter in den Topf geben. Restliches Wasser (ca. 150 ml) dazugießen, umrühren und bei mittlerer Hitze 5–7 Minuten mit halb aufgelegtem Deckel köcheln lassen, bis die Blätter zusammenfallen und weich werden.
Wartezeit 7 min
350 ml Wasser (für die Erdnusspaste und zum Garen, bei Bedarf etwas mehr) 400 g Kürbisblätter (frisch, grobe Stiele entfernt; alternativ Spinat oder Mangold) -
Die Erdnusspaste nochmals durchrühren und dann nach und nach in den Topf geben, dabei gut umrühren, damit sich keine Klümpchen bilden. Die Hitze auf niedrig bis mittel reduzieren und 8–10 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Sauce cremig eindickt. Häufig umrühren, damit nichts am Topfboden ansetzt.
Wartezeit 10 min
120 g Erdnüsse (ungesalzen, geröstet oder roh; für authentischen Geschmack fein gemahlen) -
Mit Salz, schwarzem Pfeffer und nach Wunsch Zitronensaft abschmecken. Wenn die Sauce zu dick ist, esslöffelweise etwas Wasser hinzufügen; ist sie zu dünn, noch 2–3 Minuten offen einkochen lassen.
Wartezeit 3 min
1 TL Zitrone (als Saft, frisch gepresst, optional für leichte Säure) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) Salz (nach Geschmack) -
Nkhwani Wotendera heiß servieren, idealerweise zu Nsima (Maisbrei). Alternativ passt das Gericht sehr gut zu Reis, Hirse, gekochten Süßkartoffeln oder als würzige Gemüsebeilage zu gebratenem oder gegrilltem Gemüse.
Utensilien
- Schneidebrett
- Teelöffel
- Messbecher
- Rührschüssel
- Messer oder Mühle zum Mahlen der Erdnüsse
- mittelgroßer Topf mit Deckel
- Kochlöffel
- Messer
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