Mkhwani – Malawisches Kürbisblatt-Gemüse mit Erdnusssoße
Originalname Mkhwani
Mkhwani ist ein traditionelles Gericht aus Malawi aus zarten Kürbisblättern in einer aromatischen Soße aus Zwiebeln, Tomaten und Erdnussbutter. Die Blätter bringen erdige, leicht bittere Noten mit, die durch die nussige Cremigkeit wunderbar abgerundet werden. Mkhwani kann als vegetarisches Hauptgericht mit Nsima, Reis oder Maisbrei serviert werden, passt aber auch hervorragend als Beilage zu Fleisch- oder Fischgerichten.
- Schwierigkeit
- 20 min
- Vorbereitung
- 25 min
- Koch/Backzeit
- 0 s
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
170 kcal
- 8 g
- Eiweiß
- 13 g
- Kohlenhydrate
- 5 g
- davon Zucker
- 10 g
- Fett
- 2 g
- davon gesättigt
- 4 g
- Ballaststoffe
- 350 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Kürbisblätter gründlich in kaltem Wasser waschen. Dicke Stiele und sehr harte Blattadern entfernen, die zarten Teile in mundgerechte Stücke reißen oder schneiden. Beiseitestellen.
600 g Kürbisblätter (frisch, alternativ junge Süßkartoffelblätter oder Mangoldblätter) -
Tomaten in kleine Würfel schneiden. Zwiebeln fein würfeln. Knoblauch fein hacken. Chilischote, falls verwendet, entkernen und fein hacken. Zitrone halbieren und beiseitestellen.
2 Stück Knoblauchzehen 250 g Tomaten (reif) 1 Stück Chilischote (optional, je nach gewünschter Schärfe) ½ Stück Zitrone (optional, für etwas Säure am Ende) 150 g Zwiebeln -
Erdnussbutter in einer kleinen Schüssel mit etwa 4–5 EL von den 300 ml Wasser glatt rühren, bis eine cremige, dickflüssige Masse entsteht. So klumpt sie später in der Soße nicht.
80 g Erdnussbutter (ungesüßt, möglichst 100 % Erdnüsse) 300 ml Wasser (für das Vorkochen, plus etwas mehr bei Bedarf) -
Einen mittelgroßen Topf auf mittlerer Hitze erhitzen und das Öl hineingeben. Zwiebeln darin 3–4 Minuten glasig anschwitzen, dabei gelegentlich umrühren.
Wartezeit 4 min
150 g Zwiebeln 2 EL Pflanzenöl (z.B. Sonnenblumenöl oder Erdnussöl) -
Knoblauch und ggf. Chilischote zu den Zwiebeln geben und 1 Minute mitdünsten, bis es duftet, aber nicht bräunt.
Wartezeit 1 min
2 Stück Knoblauchzehen 1 Stück Chilischote (optional, je nach gewünschter Schärfe) -
Tomatenwürfel und Gemüsebrühpulver in den Topf geben. Alles 5–7 Minuten auf mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Tomaten zerfallen und eine sämige Basis entstanden ist.
Wartezeit 7 min
250 g Tomaten (reif) 1 TL Gemüsebrühpulver (optional, für mehr Tiefe) -
Nun die vorbereitete Erdnussbutter-Mischung zur Tomatenbasis geben und gut verrühren. Restliches Wasser (den verbleibenden Teil der 300 ml) zugießen. Kurz aufkochen lassen und auf niedrige bis mittlere Hitze zurückschalten.
Wartezeit 3 min
300 ml Wasser (für das Vorkochen, plus etwas mehr bei Bedarf) 80 g Erdnussbutter (ungesüßt, möglichst 100 % Erdnüsse) -
Die Kürbisblätter in den Topf geben, gründlich unter die Erdnuss-Tomatensoße mischen. Falls die Blätter sehr viel Volumen haben, zuerst nur einen Teil zugeben, zusammenfallen lassen und dann den Rest hinzufügen.
600 g Kürbisblätter (frisch, alternativ junge Süßkartoffelblätter oder Mangoldblätter) -
Mkhwani 10–15 Minuten bei leicht geöffnetem Deckel köcheln lassen, bis die Blätter weich, aber noch grün sind und die Soße cremig eingedickt ist. Gelegentlich umrühren, damit nichts ansetzt. Falls die Soße zu dick wird, etwas Wasser nachgießen.
Wartezeit 15 min
300 ml Wasser (für das Vorkochen, plus etwas mehr bei Bedarf) -
Mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken. Wer mag, gibt einen Spritzer Zitronensaft dazu, um die erdigen und nussigen Aromen zu beleben. Noch 1–2 Minuten ziehen lassen und dann vom Herd nehmen.
Wartezeit 2 min
Salz (nach Geschmack) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) ½ Stück Zitrone (optional, für etwas Säure am Ende) -
Mkhwani heiß servieren, klassisch mit Nsima (Maisbrei) oder nach Belieben mit Reis, Hirse oder als Beilage zu gegrilltem Fisch oder Fleisch.
Utensilien
- Schneidebrett
- Kochmesser
- Messbecher
- mittelgroßer Topf mit Deckel
- Kleine Schüssel
- Kochlöffel
- Messlöffel
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