Sakina – aromatisches orientalisches Schmorgericht mit zartem Fleisch
Originalname Sakina
Sakina ist ein orientalisch inspiriertes Schmorgericht mit zarten Fleischstücken in einer samtigen Tomaten-Joghurt-Sauce. Warme Gewürze wie Kreuzkümmel, Koriander und Zimt verbinden sich mit frischen Kräutern, karamellisierten Zwiebeln und Knoblauch zu einem tiefen, runden Geschmack. Das Fleisch wird langsam geschmort, bis es butterzart ist, und mit reichlich Sauce serviert – ideal zu Reis, Fladenbrot oder Couscous. Perfekt für besondere Anlässe oder ein gemütliches Abendessen mit Familie und Freunden.
- Schwierigkeit
- 30 min
- Vorbereitung
- 1 h 30 min
- Koch/Backzeit
- 10 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
620 kcal
- 45 g
- Eiweiß
- 18 g
- Kohlenhydrate
- 9 g
- davon Zucker
- 40 g
- Fett
- 15 g
- davon gesättigt
- 3 g
- Ballaststoffe
- 900 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Rindfleisch in mundgerechte Würfel schneiden, etwa 3 cm groß. Zwiebeln schälen und in feine Streifen schneiden. Knoblauch und Ingwer schälen und sehr fein hacken oder reiben. Petersilie und ggf. Koriandergrün grob hacken. Zitrone auspressen und Saft beiseitestellen.
15 g Ingwer (frisch) 800 g Rindfleisch (aus der Schulter oder Keule, zum Schmoren geeignet) 3 Stück Knoblauchzehen ½ Bund Koriandergrün (optional, frisch) ½ Bund Petersilie (glatt) 300 g Zwiebeln ½ Stück Zitrone (für den Saft) -
Gewürze vorbereiten: Kreuzkümmel, Paprikapulver, gemahlenen Koriander, gemahlenen Zimt und Chiliflocken in einer kleinen Schale mischen. Tomatenmark und Tomatenstücke bereitstellen. Joghurt aus dem Kühlschrank nehmen, damit er Zimmertemperatur annimmt.
2 EL Tomatenmark 1 ½ TL Koriander (gemahlen) 400 g Tomatenstücke aus der Dose (oder passierte Tomaten) 2 TL Kreuzkümmel (gemahlen) ½ TL Chiliflocken (oder mehr für schärfer) 2 TL Paprikapulver edelsüß ½ TL Zimt (gemahlen) 200 g Griechischer Joghurt (mind. 5 % Fett, zimmerwarm) -
In einem großen Schmortopf Olivenöl und Butter bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Fleischwürfel in 2–3 Portionen kräftig anbraten, bis sie rundherum gut gebräunt sind. Dabei nicht zu viel Fleisch auf einmal in den Topf geben, damit es röstet und nicht kocht. Angebratenes Fleisch herausnehmen und beiseitestellen.
1 EL Butter (oder Ghee) 800 g Rindfleisch (aus der Schulter oder Keule, zum Schmoren geeignet) 3 EL Olivenöl -
Hitze leicht reduzieren. Zwiebeln in den Topf geben und im Bratfett langsam 8–10 Minuten goldbraun und leicht karamellisiert schmoren, dabei gelegentlich rühren. Falls nötig etwas zusätzliches Olivenöl ergänzen.
Wartezeit 10 min
3 EL Olivenöl 300 g Zwiebeln -
Knoblauch und Ingwer zu den Zwiebeln geben und 1–2 Minuten mitbraten, bis sie duften. Dann Tomatenmark hinzufügen und weitere 1–2 Minuten rösten, bis es etwas dunkler wird. Die vorbereitete Gewürzmischung einstreuen und kurz mitrösten (30–60 Sekunden), dabei gut rühren, damit nichts anbrennt.
½ TL Chiliflocken (oder mehr für schärfer) 15 g Ingwer (frisch) 2 TL Paprikapulver edelsüß ½ TL Zimt (gemahlen) 2 EL Tomatenmark 1 ½ TL Koriander (gemahlen) 3 Stück Knoblauchzehen 2 TL Kreuzkümmel (gemahlen) -
Mit den Tomatenstücken und der Brühe ablöschen, alles gut verrühren, damit sich die Röstaromen vom Topfboden lösen. Zucker, Lorbeerblätter und ggf. die Zimtstange dazugeben. Das angebratene Fleisch mitsamt austretendem Saft wieder in den Topf geben und unterrühren.
400 g Tomatenstücke aus der Dose (oder passierte Tomaten) 1 TL Zucker (oder Honig) 2 Stück Lorbeerblätter 1 Stück Zimtstange (optional, für intensiveres Aroma) 300 ml Rinderbrühe (oder Gemüsebrühe) 800 g Rindfleisch (aus der Schulter oder Keule, zum Schmoren geeignet) -
Die Sauce einmal aufkochen lassen, dann die Hitze auf sehr niedrige Stufe reduzieren. Mit leicht aufgelegtem Deckel 60–75 Minuten sanft schmoren lassen, bis das Fleisch zart ist. Gelegentlich umrühren und bei Bedarf etwas Wasser hinzufügen, falls die Sauce zu dick wird.
Wartezeit 1 h 15 min
100 ml Wasser (bei Bedarf zum Verlängern der Sauce) -
Wenn das Fleisch zart ist, den Topf vom Herd ziehen. Lorbeerblätter und Zimtstange entfernen. Joghurt in einer Schüssel kurz glattrühren, dann zunächst 2–3 EL der heißen Sauce unter den Joghurt rühren, um ihn anzugewöhnen. Anschließend den temperierten Joghurt unter die Sauce ziehen. Nicht mehr kochen, damit der Joghurt nicht gerinnt.
200 g Griechischer Joghurt (mind. 5 % Fett, zimmerwarm) 1 Stück Zimtstange (optional, für intensiveres Aroma) 2 Stück Lorbeerblätter -
Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und bei Bedarf extra Chiliflocken abschmecken. Gehackte Petersilie und ggf. Koriandergrün unterheben, dabei etwas zum Garnieren zurückbehalten. Vor dem Servieren 5–10 Minuten bei ausgeschalteter Hitze im geschlossenen Topf ruhen lassen, damit sich die Aromen verbinden.
Wartezeit 10 min
½ Stück Zitrone (für den Saft) ½ Bund Petersilie (glatt) ½ Bund Koriandergrün (optional, frisch) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) Salz (nach Geschmack) ½ TL Chiliflocken (oder mehr für schärfer) -
Sakina in tiefen Tellern oder einer großen Servierschale anrichten, mit den restlichen frischen Kräutern bestreuen. Dazu passen Basmatireis, Couscous oder frisches Fladenbrot, um die reichhaltige Sauce aufzunehmen.
Utensilien
- großes Messer
- Zitruspresse
- Schneidebrett
- Schmortopf mit Deckel
- Messbecher
- Kochlöffel aus Holz
- Kleine Schüssel
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