Fekei – geschmortes Rindfleisch in pikanter Paprika-Sahnesauce
Originalname Fekei
Fekei ist ein traditionelles, langsam geschmortes Fleischgericht: zarte Rindfleischstücke werden mit Zwiebeln, Paprika, Knoblauch und Gewürzen in einer samtigen Paprika-Sahnesauce geschmort. Durch das langsame Garen wird das Fleisch butterweich, die Sauce tief aromatisch und leicht pikant. Serviert mit Kartoffeln, Reis oder Brot ist Fekei perfekt für gemütliche Familienabende oder festliche Anlässe und sorgt für wohlige Wärme und satte Zufriedenheit.
- Schwierigkeit
- 25 min
- Vorbereitung
- 1 h 45 min
- Koch/Backzeit
- 10 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
650 kcal
- 45 g
- Eiweiß
- 18 g
- Kohlenhydrate
- 7 g
- davon Zucker
- 43 g
- Fett
- 18 g
- davon gesättigt
- 3 g
- Ballaststoffe
- 900 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Rindfleisch in mundgerechte Würfel schneiden. Zwiebeln schälen und in feine Würfel schneiden. Paprika entkernen und in Streifen oder Würfel schneiden. Karotten schälen und in Scheiben schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken.
800 g Rindfleisch (aus der Schulter oder Wade, zum Schmoren geeignet) 300 g Zwiebeln 150 g Karotten 250 g Paprika (rot oder gemischt) 3 Stück Knoblauchzehen -
In einem großen Schmortopf das Öl bei mittelhoher Hitze erhitzen. Das Rindfleisch portionsweise zugeben und rundum kräftig anbraten, bis es gut gebräunt ist. Angebratenes Fleisch herausnehmen und beiseitestellen.
2 EL Öl (zum Anbraten, z.B. Raps- oder Sonnenblumenöl) -
Hitze auf mittlere Stufe reduzieren, Butter in den Topf geben. Zwiebeln darin unter Rühren 5–8 Minuten glasig und leicht goldbraun schmoren, dabei die Bratrückstände vom Topfboden lösen.
Wartezeit 7 min
1 EL Butter -
Paprika und Karotten zu den Zwiebeln geben und 3–4 Minuten mitdünsten. Dann Knoblauch hinzufügen und kurz, etwa 1 Minute, mitrühren, bis er duftet, aber nicht bräunt.
Wartezeit 4 min
-
Tomatenmark, Paprikapulver edelsüß, Paprikapulver rosenscharf, Kümmel und Zucker einrühren. 1–2 Minuten mitrösten, bis das Tomatenmark leicht dunkler wird – das bringt Röstaromen und Tiefe in die Sauce.
Wartezeit 2 min
½ TL Zucker ½ TL Paprikapulver rosenscharf ½ TL Kümmel (ganz oder gemahlen) 1 ½ EL Paprikapulver edelsüß 40 g Tomatenmark -
Optional für eine besonders samtige, leicht gebundene Sauce das Mehl über das Gemüse stäuben und gut einrühren. 1 Minute anschwitzen, damit der Mehlgeschmack verschwindet.
Wartezeit 1 min
1 EL Mehl (optional, für etwas dickere Sauce) -
Mit einem kleinen Teil des Rinderfonds ablöschen und gründlich rühren, bis sich keine Klümpchen mehr zeigen. Dann den restlichen Fond zugießen. Angebratenes Fleisch samt ausgetretenem Saft, Lorbeerblätter, etwas Salz und Pfeffer hinzufügen und alles gut vermischen.
Salz (nach Geschmack) Pfeffer (nach Geschmack) 2 Stück Lorbeerblätter 600 ml Rinderfond (oder kräftige Rinderbrühe) 800 g Rindfleisch (aus der Schulter oder Wade, zum Schmoren geeignet) -
Die Mischung aufkochen, dann die Hitze auf niedrige Stufe reduzieren. Zugedeckt 1,5–2 Stunden leise schmoren lassen, bis das Rindfleisch sehr zart ist. Zwischendurch gelegentlich umrühren und prüfen, ob genug Flüssigkeit im Topf ist, ggf. etwas Wasser oder Fond nachgießen.
Wartezeit 1 h 30 min
-
Wenn das Fleisch zart ist, Lorbeerblätter entfernen. Sahne einrühren und den Eintopf weitere 5–10 Minuten ohne Deckel leicht köcheln lassen, bis die Sauce schön cremig ist. Mit Salz und Pfeffer endgültig abschmecken.
Wartezeit 8 min
200 ml Sahne (mind. 30 % Fettgehalt) -
Fekei vor dem Servieren 5–10 Minuten ruhen lassen, damit sich die Aromen setzen. Mit frisch gehackter Petersilie bestreuen und heiß servieren, z.B. mit Kartoffeln, Reis, Nudeln oder frischem Brot.
Wartezeit 10 min
2 EL Petersilie (frisch, gehackt, optional zum Servieren)
Utensilien
- Schneidebrett
- Kochmesser
- Schmortopf mit Deckel
- Kleiner Löffel oder Esslöffel zum Abmessen
- Messbecher
- Schüssel für Fleisch
- Kochlöffel
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