Feke – herzhaft geschmortes Rindfleisch mit Kräutern und Gemüse
Originalname Feke
Feke ist ein langsam geschmortes Fleischgericht mit zarten Rindfleischwürfeln, Zwiebeln, Tomaten, Paprika und einer warmen Gewürzmischung. Durch das langsame Garen in einer kräftigen Sauce wird das Fleisch butterweich und verbindet sich mit den Aromen von Knoblauch, Paprika, Kreuzkümmel und frischen Kräutern. Serviert mit Reis, Fladenbrot oder Kartoffeln ist es ein wärmendes, geselliges Gericht, ideal für gemütliche Abende und festliche Runden mit Familie und Freunden.
- Schwierigkeit
- 25 min
- Vorbereitung
- 1 h 45 min
- Koch/Backzeit
- 10 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
- 600 kcal
- Kalorien
- 45 g
- Eiweiß
- 30 g
- Kohlenhydrate
- 8 g
- davon Zucker
- 30 g
- Fett
- 10 g
- davon gesättigt
- 5 g
- Ballaststoffe
- 900 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Das Rindfleisch in ca. 3 cm große Würfel schneiden. Sichtbares, sehr festes Fett und Sehnen grob entfernen, etwas Fett darf dranbleiben – das gibt Geschmack.
800 g Rinderschmorbraten (z.B. Schulter oder Wade, ohne Knochen) -
Zwiebeln schälen und in feine Streifen schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Tomaten würfeln, Paprika entkernen und in Streifen schneiden. Kartoffeln und Möhren schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Petersilie grob hacken, Kräuterzweige im Ganzen lassen.
200 g Rote Paprika 3 Stück Knoblauchzehen 300 g Zwiebeln 200 g Möhren 300 g Kartoffeln, festkochend ½ Bund frische Petersilie 3 Zweig(e) Frischer Thymian oder Rosmarin 300 g Tomaten, reif -
Einen großen Schmortopf oder Bräter auf mittelhohe Hitze stellen und das Öl hineingeben. Wenn das Öl heiß ist, das Fleisch portionsweise scharf anbraten, bis es rundherum gut gebräunt ist. Nicht zu viel Fleisch auf einmal in den Topf geben, damit es brät und nicht kocht. Angebratenes Fleisch herausnehmen und beiseitestellen.
800 g Rinderschmorbraten (z.B. Schulter oder Wade, ohne Knochen) 3 EL Olivenöl oder neutrales Pflanzenöl -
Hitze etwas reduzieren. Zwiebeln in den Topf geben und in dem verbliebenen Fett 5–8 Minuten glasig bis leicht goldbraun schmoren. Dann Knoblauch hinzufügen und 1 Minute mitrösten, bis er duftet, aber nicht bräunt.
3 Stück Knoblauchzehen 300 g Zwiebeln -
Paprikapulver edelsüß und rosenscharf, Kreuzkümmel und Oregano zu den Zwiebeln geben. Unter Rühren 30 Sekunden anrösten, damit die Gewürze ihr Aroma entfalten. Anschließend mit einem kleinen Schluck Brühe oder Rotwein ablöschen und den Bratensatz vom Topfboden lösen.
500 ml Rinderfond oder kräftige Rinderbrühe ½ TL Paprikapulver (rosenscharf) 1 TL getrockneter Oregano 150 ml Optional: Rotwein (ersetzt 150 ml der Brühe) (optional) 1 TL Gemahlener Kreuzkümmel (Cumin) 2 TL Paprikapulver, edelsüß -
Das angebratene Fleisch zurück in den Topf geben. Tomatenwürfel und Dosentomaten hinzufügen, Lorbeerblätter und Kräuterzweige dazugeben. Mit Rinderfond (und optional Rotwein, falls verwendet) aufgießen, bis das Fleisch knapp bedeckt ist. Eine Prise Zucker hinzufügen, gut umrühren und einmal aufkochen lassen.
500 ml Rinderfond oder kräftige Rinderbrühe 2 Stück Lorbeerblätter 200 g stampfbare Tomaten (aus der Dose) oder Passata 800 g Rinderschmorbraten (z.B. Schulter oder Wade, ohne Knochen) 150 ml Optional: Rotwein (ersetzt 150 ml der Brühe) (optional) 1 Prise Zucker 3 Zweig(e) Frischer Thymian oder Rosmarin 300 g Tomaten, reif -
Sobald die Mischung kocht, die Hitze auf klein stellen, den Deckel auflegen und das Gericht bei leiser Hitze 60 Minuten sanft schmoren lassen. Zwischendurch gelegentlich umrühren und prüfen, ob genug Flüssigkeit im Topf ist – falls nötig etwas Wasser oder Brühe nachgießen.
-
Nach etwa 60 Minuten die Kartoffeln, Möhren und Paprikastreifen zum Fleisch geben. Alles gut mischen, bei Bedarf etwas Flüssigkeit ergänzen, wieder aufkochen und weitere 30–45 Minuten zugedeckt schmoren, bis das Fleisch sehr zart und das Gemüse gar ist.
200 g Rote Paprika 200 g Möhren 300 g Kartoffeln, festkochend -
Wenn Fleisch und Gemüse weich sind, Lorbeerblätter und Kräuterzweige entfernen. Das Gericht mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft oder Essig abschmecken. Wer es schärfer mag, fügt nach Belieben Chiliflocken hinzu.
Salz (nach Geschmack) schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (nach Geschmack) 2 Stück Lorbeerblätter 1 EL Zitronensaft oder Rotweinessig Optional: Chiliflocken oder Pul Biber (nach Geschmack) -
Die gehackte Petersilie kurz vor dem Servieren unterheben oder direkt über die angerichteten Teller streuen. Das Feke 5–10 Minuten abgedeckt ruhen lassen, damit sich die Aromen setzen. Dann heiß servieren, z.B. mit Reis, Fladenbrot oder einfach pur mit etwas Joghurt dazu.
½ Bund frische Petersilie
Utensilien
- Schneidebrett
- Esslöffel und Teelöffel
- Kochlöffel aus Holz oder hitzebeständigem Material
- Messbecher
- scharfes Kochmesser
- großer Schmortopf oder Bräter mit Deckel
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