Kokki – geschmortes Rindfleisch in samtiger Gewürzsauce
Originalname Kokki
Kokki ist ein herzhaftes Schmorgericht aus zarten Rindfleischstücken in einer reichhaltigen, samtigen Sauce mit aromatischen Gewürzen. Langsam gegart, wird das Fleisch butterweich, während Zwiebeln, Knoblauch, Tomatenmark und eine ausgewogene Mischung aus Paprika, Kreuzkümmel und Kräutern eine tiefe, runde Aromatik entwickeln. Ideal für gemütliche Abende oder festliche Anlässe, lässt sich Kokki wunderbar vorbereiten und mit Beilagen wie Kartoffeln, Reis oder Brot servieren – ein wärmendes Wohlfühlessen für die ganze Familie.
- Schwierigkeit
- 25 min
- Vorbereitung
- 1 h 45 min
- Koch/Backzeit
- 10 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
580 kcal
- 40 g
- Eiweiß
- 16 g
- Kohlenhydrate
- 8 g
- davon Zucker
- 38 g
- Fett
- 16 g
- davon gesättigt
- 3 g
- Ballaststoffe
- 900 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Rindfleisch in mundgerechte Würfel schneiden. Zwiebeln schälen und in feine Würfel schneiden. Karotten schälen, längs halbieren und in Scheiben schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Petersilie waschen, trocken schütteln und grob hacken.
250 g Zwiebeln 800 g Rindfleisch (aus der Schulter, Wade oder Keule, zum Schmoren geeignet) 2 EL Petersilie (frisch, grob gehackt) 3 Stück Knoblauchzehen 200 g Karotten -
In einem schweren Schmortopf das Pflanzenöl bei mittelhoher Hitze erhitzen. Das Rindfleisch portionsweise zugeben und rundherum kräftig anbraten, bis es gut gebräunt ist. Angebratenes Fleisch auf einen Teller geben und beiseitestellen.
2 EL Pflanzenöl (z.B. Raps- oder Sonnenblumenöl) -
Butter in den gleichen Topf geben. Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze 5–7 Minuten glasig bis leicht goldbraun anschwitzen. Knoblauch zufügen und etwa 1 Minute mitdünsten, ohne dass er dunkel wird.
Wartezeit 6 min
1 EL Butter -
Tomatenmark in den Topf geben und 1–2 Minuten unter Rühren mitrösten, bis es dunkler wird und aromatisch duftet. Paprikapulver edelsüß und rosenscharf, Kreuzkümmel, Thymian sowie Zucker einstreuen und kurz mitrösten, damit sich die Aromen entfalten.
Wartezeit 2 min
½ TL Paprikapulver rosenscharf 2 TL Paprikapulver edelsüß 1 TL Kreuzkümmel (gemahlen) 1 TL Thymian (getrocknet) ½ TL Zucker 40 g Tomatenmark -
Mit einem Teil der Rinderbrühe (ca. 200 ml) und dem Wasser ablöschen, dabei gut umrühren und den Bratensatz vom Topfboden lösen. Angebratenes Rindfleisch samt ausgetretenem Saft zurück in den Topf geben, Karotten hinzufügen und alles gut vermischen.
100 ml Wasser (für das Ablöschen und Anpassen der Saucenkonsistenz) 600 ml Rinderbrühe (am besten selbstgekocht oder gute Qualität) -
Restliche Rinderbrühe angießen, Lorbeerblätter zufügen und mit Salz und Pfeffer würzen. Aufkochen lassen, dann die Hitze auf klein stellen, Deckel auflegen und das Kokki bei sehr milder Hitze 1,5 bis 2 Stunden sanft schmoren lassen, bis das Fleisch sehr zart ist. Zwischendurch gelegentlich umrühren und bei Bedarf etwas Wasser ergänzen.
Wartezeit 1 h 30 min
Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) Salz (nach Geschmack) 2 Stück Lorbeerblätter -
Wenn das Fleisch zart ist, Lorbeerblätter entfernen. Mehl mit 2–3 EL kaltem Wasser in einer kleinen Schüssel glatt rühren. Die Mehlmischung unter Rühren in das leicht köchelnde Kokki geben, noch 3–5 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Sauce leicht gebunden ist.
Wartezeit 5 min
1 EL Mehl (Weizenmehl Type 405 oder ähnlich) -
Sahne einrühren und das Kokki weitere 5 Minuten bei sehr milder Hitze ziehen lassen, ohne es stark kochen zu lassen. Nochmals mit Salz, Pfeffer und bei Bedarf etwas zusätzlichem Paprikapulver abschmecken. Vom Herd nehmen und 10 Minuten ruhen lassen, damit sich die Aromen verbinden.
Wartezeit 10 min
150 ml Sahne (mit 30 % Fettgehalt) -
Vor dem Servieren die gehackte Petersilie unterheben oder über das Kokki streuen. Heiß servieren, idealerweise mit Kartoffeln, Reis oder frischem Brot, damit die samtige Sauce gut aufgenommen wird.
2 EL Petersilie (frisch, grob gehackt)
Utensilien
- Schneidebrett
- Kochmesser
- Holzlöffel oder Pfannenwender
- Schmortopf mit Deckel
- Messbecher
- Schüssel zum Anrühren des Mehls
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