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Hausgemachtes Basturma (armenisches luftgetrocknetes Rindfleisch)

Originalname Basturma

Basturma ist ein traditionelles, stark gewürztes und luftgetrocknetes Rindfleisch aus der armenisch-orientalischen Küche. Ein mageres Rindfleischstück wird zunächst gepökelt, dann mehrere Tage getrocknet und anschließend mit einer aromatischen Chaman-Paste aus Knoblauch, Paprika, Bockshornklee und weiteren Gewürzen umhüllt. Das Ergebnis ist intensiv würzig, leicht pikant und fein mürbe – perfekt als Vorspeise, zu Mezze, mit Fladenbrot oder einfach in feinen Scheiben zu Wein und Rakı.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Hausgemachtes Basturma (armenisches luftgetrocknetes Rindfleisch)
Schwierigkeit
1 h 0 min
Vorbereitung
0 s
Koch/Backzeit
20 h 0 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

220 kcal

30 g
Eiweiß
3 g
Kohlenhydrate
1 g
davon Zucker
10 g
Fett
4 g
davon gesättigt
1 g
Ballaststoffe
1600 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Rindfleisch von sichtbaren Sehnen und dicker Oberflächenhaut befreien, aber möglichst im Ganzen lassen. Das Stück sollte kompakt sein, etwa 6–8 cm dick, damit es gleichmäßig trocknet.

    1500 g Rindfleisch (mageres Stück aus der Keule oder dem Roastbeef, im Ganzen)
  2. Salz und Zucker in einer Schüssel mischen. Das Fleisch rundum sehr gründlich mit der Mischung einreiben, auch in kleine Vertiefungen. Fleisch in einen nicht reaktiven Behälter (Glas/Kunststoff) legen und die restliche Salz-Zucker-Mischung darüber verteilen. Lorbeerblätter dazugeben. Wer möchte, träufelt etwas Wasser an den Rand, damit sich eine leichte Lake bildet.

    10 g Zucker (weiß oder braun) 30 ml Wasser (für die erste Lake, optional) 3 Stück Lorbeerblätter (ganz) 60 g Salz (nicht jodiert, fein oder grob)
  3. Behälter abdecken und 24–36 Stunden im Kühlschrank pökeln lassen. Einmal pro 12 Stunden das Fleisch wenden, damit es gleichmäßig durchzieht. Es wird dabei fester und dunkler.

    Wartezeit 12 h 0 min

  4. Nach der Pökelzeit das Fleisch aus der Lake nehmen. Unter fließend kaltem Wasser kurz abspülen, um überschüssiges Salz zu entfernen, dann mit Küchenpapier sehr sorgfältig trocken tupfen.

    1500 g Rindfleisch (mageres Stück aus der Keule oder dem Roastbeef, im Ganzen)
  5. Das Fleisch in eine große Lage Mulltuch, Käsetuch oder ein sehr sauberes Küchenhandtuch einschlagen. Mit Küchengarn fest verschnüren, sodass eine kompakte Rolle entsteht. Am oberen Ende eine stabile Schlaufe binden, an der das Fleisch aufgehängt werden kann.

  6. Fleisch an einem kühlen, gut belüfteten, trockenen und möglichst dunklen Ort 3–5 Tage aufhängen (8–15 °C sind ideal). Unter das Fleisch ein Tablett legen, falls etwas Flüssigkeit austritt. Das Fleisch soll deutlich fester werden, aber nicht komplett hart sein.

    Wartezeit 40 h 0 min

    1500 g Rindfleisch (mageres Stück aus der Keule oder dem Roastbeef, im Ganzen)
  7. Für die Chaman-Paste Paprikapulver, gemahlenen Bockshornklee, Salz, Kreuzkümmel, schwarzen Pfeffer, Piment und Chiliflocken in einer Schüssel gründlich vermischen.

    4 g Schwarzer Pfeffer (gemahlen) 40 g Paprikapulver (edelsüß) 2 g Piment (gemahlen, optional) 3 g Chiliflocken (mild bis mittelscharf, optional) 5 g Kreuzkümmel (gemahlen) 30 g Bockshornkleesamen (gemahlen) 8 g Salz
  8. Knoblauch schälen und sehr fein hacken oder durch eine Presse drücken. Zum Gewürzpulver geben und untermischen.

    25 g Knoblauchzehen (frisch)
  9. Nach und nach Wasser und ggf. Rotwein zugeben und alles gründlich verrühren, bis eine dicke, streichfähige Paste entsteht – etwa Konsistenz von dickem Joghurt oder Erdnussbutter. Zum Schluss Olivenöl einrühren. Paste 15–30 Minuten ruhen lassen, damit Bockshornklee quellen kann; bei Bedarf mit etwas Wasser nachjustieren.

    Wartezeit 20 min

    1 EL Olivenöl (oder anderes Pflanzenöl) 120 ml Wasser (kalt) 30 ml Rotwein (trocken, optional – für mehr Aroma)
  10. Das angetrocknete Fleisch aus dem Tuch wickeln. Oberfläche auf sichtbare Feuchtigkeit prüfen – sie sollte trocken sein. Falls noch sehr feucht, weitere 12–24 Stunden ohne Tuch hängen lassen. Anschließend das Fleisch mit Küchenpapier abreiben.

    Wartezeit 12 h 0 min

    1500 g Rindfleisch (mageres Stück aus der Keule oder dem Roastbeef, im Ganzen)
  11. Fleisch auf ein Gitter oder Brett legen. Chaman-Paste mit den Händen oder einem Spatel 2–3 mm dick rundum auf das Fleisch auftragen, auch an den Enden. Fleisch wieder aufhängen (am Garn) oder auf ein Gitter setzen, sodass Luft zirkulieren kann.

    40 g Paprikapulver (edelsüß) 2 g Piment (gemahlen, optional) 3 g Chiliflocken (mild bis mittelscharf, optional) 120 ml Wasser (kalt) 1 EL Olivenöl (oder anderes Pflanzenöl) 5 g Kreuzkümmel (gemahlen) 30 g Bockshornkleesamen (gemahlen) 30 ml Rotwein (trocken, optional – für mehr Aroma) 4 g Schwarzer Pfeffer (gemahlen) 25 g Knoblauchzehen (frisch) 8 g Salz
  12. Basturma weitere 5–7 Tage bei kühler, luftiger, trockener Umgebung reifen lassen. Die Paste trocknet an, wird etwas dunkler und bildet einen aromatischen Mantel. Je länger die Reife, desto fester und intensiver das Aroma. Bei sehr trockener Luft gelegentlich prüfen, damit es nicht zu hart wird.

    Wartezeit 60 h 0 min

  13. Zum Servieren die Schnur entfernen. Basturma mit einem sehr scharfen Messer quer zur Faser in hauchdünne Scheiben schneiden. Auf einer Platte anrichten und bei Zimmertemperatur servieren – ideal mit Fladenbrot, Oliven, eingelegtem Gemüse oder als Teil einer Mezze-Platte.

    1500 g Rindfleisch (mageres Stück aus der Keule oder dem Roastbeef, im Ganzen)
  14. Zur Lagerung das Stück in Pergament oder ein sauberes Tuch wickeln und im Kühlschrank aufbewahren. So hält es sich in der Regel mehrere Wochen. Angeschnittene Kanten bei längerer Lagerung dünn nachschneiden, falls sie zu trocken werden.

II

Utensilien

  • Nicht reaktiver Behälter mit Deckel (Glas oder Kunststoff)
  • Schneidebrett
  • Küchenpapier
  • Küchengarn
  • Haken oder Stange zum Aufhängen
  • Mulltuch, Käsetuch oder dünnes Küchenhandtuch
  • Rührschüssel
  • scharfes Kochmesser
  • Backblech oder Tablett zum Unterstellen
  • Kühlschrank
  • Löffel oder Spatel
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