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Som Moo – Thailändische fermentierte Schweinewurst

Originalname Som Moo

Som Moo ist eine thailändische, kalt fermentierte Schweinewurst aus magerem Schweinefleisch und Schweinehaut. Knoblauch, Salz, Zucker und Pfeffer sorgen – zusammen mit der natürlichen Milchsäuregärung – für die typische frische Säure und pikante Würze. Sie wird traditionell in Bananenblätter oder Folie gepackt, 2–3 Tage bei Raumtemperatur fermentiert und als Snack, in Salaten oder gegrillt serviert.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Som Moo – Thailändische fermentierte Schweinewurst
Schwierigkeit
45 min
Vorbereitung
45 min
Koch/Backzeit
2 h 0 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

180 kcal

14 g
Eiweiß
4 g
Kohlenhydrate
1 g
davon Zucker
12 g
Fett
4 g
davon gesättigt
0 g
Ballaststoffe
900 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Schweineschulter und Schweinehaut gut unter fließend kaltem Wasser abspülen und trocken tupfen. Alle Arbeitsflächen, Messer, Schneidebretter und Schüsseln gründlich reinigen und möglichst mit heißem Wasser abbrühen, damit die Fermentation kontrolliert ablaufen kann.

    200 g Schweinehaut (ohne Borsten) 800 g Schweineschulter (möglichst mager, ohne Knochen)
  2. Schweinehaut in grobe Stücke schneiden. Einen Topf leicht mit etwas Speiseöl ausreiben, Schweinehaut hineingeben und mit Wasser bedecken. Aufkochen und bei mittlerer Hitze 30–40 Minuten kochen, bis die Haut sehr weich ist. Abgießen, kurz abkühlen lassen.

    Wartezeit 35 min

    1 EL Speiseöl (zum Einfetten des Topfes für die Schweinehaut) 200 g Schweinehaut (ohne Borsten)
  3. Die noch warme, weiche Schweinehaut sehr fein in Streifen und dann in kleine Stückchen schneiden. Je feiner, desto besser verteilt sich die Haut später in der Wurst und sorgt für die typische Textur.

    200 g Schweinehaut (ohne Borsten)
  4. Schweineschulter von groben Sehnen und überschüssigem Fett befreien und anschließend mit einem scharfen Messer sehr fein hacken oder durch die feine Scheibe des Fleischwolfs drehen. Für eine typische Som-Moo-Konsistenz sollte das Fleisch eher fein als grob sein.

    800 g Schweineschulter (möglichst mager, ohne Knochen)
  5. Knoblauch schälen. Mit Salz (oder Salz plus Nitritpökelsalz, falls verwendet) und Zucker in einem Mörser oder mit der flachen Messerseite zu einer feinen Paste zerdrücken. Weißer Pfeffer fein mahlen, falls noch nicht gemahlen, und untermischen.

    4 g Nitritpökelsalz (optional, für mehr Sicherheit und Farbe) 5 g Weißer Pfeffer 20 g Zucker (am besten feiner Kristallzucker) 22 g Salz (nicht jodiert, kein Spezialsalz mit Zusätzen) 40 g Knoblauch
  6. Gekochten, vollständig abgekühlten Klebreis mit den Fingern grob zerbröseln, damit keine großen Klumpen bleiben. Der Reis liefert Stärke und Milchsäurebakterien, die für die Fermentation wichtig sind.

    120 g gekochter Klebreis (abgekühlt, ungesalzen)
  7. In einer großen Schüssel gehacktes Schweinefleisch, fein geschnittene Schweinehaut, Knoblauch-Salz-Zucker-Paste, weißen Pfeffer und den zerbröselten Klebreis gründlich mischen. Mit den Händen mindestens 5–10 Minuten kräftig kneten, bis eine klebrige, leicht bindende Masse entsteht.

    200 g Schweinehaut (ohne Borsten) 800 g Schweineschulter (möglichst mager, ohne Knochen) 22 g Salz (nicht jodiert, kein Spezialsalz mit Zusätzen) 4 g Nitritpökelsalz (optional, für mehr Sicherheit und Farbe) 20 g Zucker (am besten feiner Kristallzucker) 40 g Knoblauch 120 g gekochter Klebreis (abgekühlt, ungesalzen) 5 g Weißer Pfeffer
  8. Nach Wunsch kleine Stücke Chilischoten und in Ringe geschnittene Frühlingszwiebeln vorbereiten. Diese werden später als optische und geschmackliche Einlage in die Wurstmasse gegeben.

    2 Stangen Frühlingszwiebeln (für die Einlage, optional) 6 Stück Chilischoten (kleine thailändische Chilis, für die Einlage, optional)
  9. Bananenblätter kurz über eine offene Flamme oder in einer heißen Pfanne ziehen, bis sie geschmeidig werden. In Rechtecke schneiden, die groß genug sind, um die Wurstportionen straff einzuwickeln. Alternativ Frischhaltefolie in passende Stücke reißen.

    6 Blätter Bananenblätter (optional, alternativ Frischhaltefolie) ¼ Rolle Frischhaltefolie (falls keine Bananenblätter verwendet werden)
  10. Aus der Masse etwa 10–12 gleich große Portionen formen. Jede Portion zu einer dicken Wurst oder einem Zylinder formen, nach Wunsch ein paar Stücke Chili und Frühlingszwiebel in die Mitte drücken. Anschließend jede Portion fest in Bananenblatt oder Frischhaltefolie einrollen und die Enden mit Küchengarn sehr straff abbinden, damit möglichst wenig Luft eingeschlossen wird.

    40 g Knoblauch 22 g Salz (nicht jodiert, kein Spezialsalz mit Zusätzen) 120 g gekochter Klebreis (abgekühlt, ungesalzen) 6 Stück Chilischoten (kleine thailändische Chilis, für die Einlage, optional) 6 Blätter Bananenblätter (optional, alternativ Frischhaltefolie) 800 g Schweineschulter (möglichst mager, ohne Knochen) 3 m Küchengarn 2 Stangen Frühlingszwiebeln (für die Einlage, optional) 200 g Schweinehaut (ohne Borsten) 5 g Weißer Pfeffer 20 g Zucker (am besten feiner Kristallzucker) 4 g Nitritpökelsalz (optional, für mehr Sicherheit und Farbe) ¼ Rolle Frischhaltefolie (falls keine Bananenblätter verwendet werden)
  11. Die eingewickelten Würste in eine saubere, flache Schale oder einen Behälter legen. Bei Zimmertemperatur (etwa 25 °C, nicht über 30 °C) 48–72 Stunden fermentieren lassen. Täglich kontrollieren: Sobald die Würste deutlich säuerlich riechen und sich fester anfühlen, sind sie fertig fermentiert.

    Wartezeit 48 h 0 min

  12. Nach Abschluss der Fermentation die Würste in den Kühlschrank legen und innerhalb von 3–4 Tagen verbrauchen. Zur sicheren Verzehrweise die Som Moo Würste vor dem Essen immer gut durcherhitzen: entweder in etwas Öl in der Pfanne braten, grillen oder in Scheiben geschnitten kurz in Wasser pochieren, bis sie vollständig heiß sind.

    Wartezeit 10 min

  13. Som Moo in Scheiben schneiden und nach Belieben mit frischen Kräutern, Gurke, Thai-Chilis, Kohlblättern oder klebrigem Reis servieren. Sie eignet sich als Snack, Beilage oder als Zutat in thailändischen Salaten.

II

Utensilien

  • Frischhaltefolie oder Bananenblätter
  • Bratpfanne oder Grill für das Garen vor dem Verzehr
  • Küchengarn
  • Sieb
  • Kühlschrank
  • großer Topf
  • Mörser und Stößel oder schwere Pfanne
  • scharfes Messer
  • Große Rührschüssel
  • Schneidebretter
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