Paraguayische Chipa (Käsebrötchen aus Maniokstärke)

Originalname Chipa

Chipa sind traditionelle, tief aromatische Käsebrötchen aus Paraguay: außen goldbraun und leicht knusprig, innen weich, zäh-elastisch und wunderbar käsig. Sie werden aus Maniokstärke, viel Käse, Eiern und etwas Fett zubereitet. Das dezente Aroma von Anis, die buttrige Note und der feine Käsegeschmack machen Chipa zum perfekten Snack oder zur Beilage zu Kaffee, Tee oder kräftigen Eintöpfen.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Paraguayische Chipa (Käsebrötchen aus Maniokstärke)
Schwierigkeit
25 min
Vorbereitung
20 min
Koch/Backzeit
10 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

190 kcal

7 g
Eiweiß
22 g
Kohlenhydrate
1 g
davon Zucker
8 g
Fett
4 g
davon gesättigt
1 g
Ballaststoffe
380 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen. Ein großes Backblech mit Backpapier auslegen und leicht mit etwas Butter oder Öl einfetten, damit die Chipa nicht anhaften.

    1 EL Sonnenblumenöl oder neutrales Pflanzenöl Butter oder Öl für das Blech (nach Geschmack)
  2. Maniokstärke in eine große Schüssel sieben. Salz, Zucker, Backpulver und Anissamen dazugeben und alles gründlich mit einem Löffel oder Schneebesen vermischen, sodass die trockenen Zutaten gleichmäßig verteilt sind.

    1 ½ TL Feines Salz 500 g Maniokstärke (Süß- oder Tapiokastärke) 1 TL Backpulver 20 g feiner Zucker 1 TL Anissamen
  3. Den halbfesten Schnittkäse und den Hartkäse fein reiben. Geriebenen Käse zu der Maniokstärke-Mischung geben und mit den Händen oder einem Löffel gut unterheben, bis sich alles gleichmäßig verbunden hat.

    250 g halbfester Schnittkäse (z.B. junger Gouda oder Edamer) (gerieben verwendbar) 100 g Hartkäse (z.B. Parmesan oder gereifter Manchego) (gerieben verwendbar)
  4. Butter in kleine Stücke teilen und zusammen mit den Eiern zur Käse-Stärke-Mischung geben. Mit den Händen beginnen zu kneten, bis sich erste Klumpen bilden. Die Masse wird zunächst trocken und krümelig wirken – das ist normal.

    80 g Butter (zimmerwarm) 3 Stück Eier (Größe M, zimmerwarm)
  5. Nach und nach die zimmerwarme Milch und das Pflanzenöl zum Teig geben, dabei weiterkneten. So viel Milch verwenden, bis ein weicher, leicht klebriger, aber formbarer Teig entsteht, der sich zu einer Kugel zusammendrücken lässt, ohne zu zerbrechen. Eventuell 1–2 EL Milch zusätzlich oder etwas Stärke ergänzen, um die Konsistenz anzupassen.

    1 EL Sonnenblumenöl oder neutrales Pflanzenöl 150 ml Vollmilch (zimmerwarm)
  6. Teig zu einer Kugel formen, in der Schüssel abdecken (mit Tuch oder Folie) und etwa 10 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen. Dadurch verteilt sich die Feuchtigkeit besser und der Teig lässt sich leichter formen.

    Wartezeit 10 min

  7. Nach der Ruhezeit den Teig in 18 etwa gleich große Portionen teilen. Jede Portion zwischen den Handflächen zu einer Rolle von ca. 10–12 cm Länge formen und die Enden zu einem Ring zusammendrücken. Alternativ zu kleinen Kugeln formen, wenn Ringe zu aufwendig sind.

  8. Die geformten Chipa auf das vorbereitete Backblech setzen, dabei etwas Abstand lassen, da sie beim Backen leicht aufgehen. Nach Belieben die Oberfläche ganz leicht flachdrücken, für eine gleichmäßigere Bräunung.

  9. Chipa im vorgeheizten Ofen 15–20 Minuten backen, bis sie aufgegangen und außen goldgelb sind. Sie sollen eine leicht knusprige Kruste, aber noch eine weiche, elastische Mitte haben. Gegen Ende der Backzeit im Auge behalten, damit sie nicht zu dunkel werden.

    Wartezeit 20 min

  10. Chipa aus dem Ofen nehmen, 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen und warm servieren. Sie schmecken pur, mit Kaffee, Tee oder als Beilage zu Suppen und Eintöpfen besonders gut.

    Wartezeit 5 min

II

Utensilien

  • Backblech
  • Ofen
  • Messbecher
  • Sieb
  • Backpapier
  • Küchentuch oder Frischhaltefolie
  • Reibe
  • Große Rührschüssel
  • Messlöffel
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