Chipa Piru – knusprige getrocknete Chipa‑Ringe
Originalname Chipa piru
Chipa piru sind typisch paraguayische, extra knusprig getrocknete Käse‑Maniok-Ringe. Außen kross, innen leicht hohl und luftig, mit intensivem Käsegeschmack und einem Hauch Anis. Perfekt als Snack zu Mate, Kaffee oder Bier und ideal, um Reste von normaler Chipa in eine haltbare Knabberei zu verwandeln.
- Schwierigkeit
- 25 min
- Vorbereitung
- 1 h 0 min
- Koch/Backzeit
- 10 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
90 kcal
- 4 g
- Eiweiß
- 10 g
- Kohlenhydrate
- 1 g
- davon Zucker
- 4 g
- Fett
- 2 g
- davon gesättigt
- 1 g
- Ballaststoffe
- 220 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche leicht mit etwas Pflanzenöl einpinseln oder mit Backpapier auslegen. Butter oder Schmalz aus dem Kühlschrank nehmen, damit es weich wird.
Wartezeit 10 min
80 g Butter oder Schweineschmalz (weich) 1 EL Pflanzenöl (für das Einfetten des Blechs) -
Süßes Maniokmehl in eine große Schüssel geben. Salz, Backpulver und Anissamen hinzufügen und alles mit den Händen oder einem Löffel gründlich vermischen, damit sich die trockenen Zutaten gleichmäßig verteilen.
1 ½ TL Salz 1 TL Anissamen 1 TL Backpulver 500 g Süßes Maniokmehl (tapioka, fein) -
Beide Käsesorten fein reiben und zum Maniokmehl geben. Mit den Händen untermischen, sodass der Käse gleichmäßig im Mehl verteilt ist.
250 g Halbfester Käse (z.B. junger Gouda oder ähnlicher Schnittkäse) (gerieben verwendbar) 100 g Hartkäse (z.B. Parmesan oder gereifter Hartkäse) (gerieben verwendbar) -
Weiche Butter oder Schweineschmalz zur Mehl-Käse-Mischung geben und mit den Fingerspitzen einarbeiten, bis alles an feuchten Streuselteig erinnert.
80 g Butter oder Schweineschmalz (weich) -
Eier in einer separaten Schüssel verquirlen. Die verquirlten Eier zur Teigmasse geben und mit den Händen unterarbeiten. Nach und nach die Milch hinzufügen, bis ein glatter, formbarer, leicht elastischer Teig entsteht, der nicht bröselig ist, aber auch nicht stark klebt. Eventuell 1–2 EL zusätzliche Milch oder etwas Maniokmehl ergänzen, um die Konsistenz auszugleichen.
3 Stück Eier (zimmerwarm) 150 ml Milch (zimmerwarm) -
Teig kurz zu einer Kugel formen und abgedeckt 10 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen, damit das Maniokmehl quellen kann.
Wartezeit 10 min
-
Nach der Ruhezeit kleine Portionen vom Teig abnehmen und auf einer leicht mit Maniokmehl bestäubten Arbeitsfläche zu etwa 1 cm dicken, 12–15 cm langen Strängen rollen. Die Enden jedes Strangs fest zusammendrücken, sodass kleine Ringe entstehen. Ringe mit etwas Abstand auf die vorbereiteten Bleche legen.
-
Ringe nach Belieben mit etwas feinem Salz oder Flockensalz bestreuen. Bleche nacheinander im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene 15–20 Minuten backen, bis die Chipa-Ringe aufgegangen und hell goldgelb sind. Sie sollen noch nicht stark bräunen, da sie später getrocknet werden.
Wartezeit 20 min
Feines Salz oder Flockensalz (to taste) -
Ofentemperatur auf 120 °C reduzieren. Die vorgebackenen Chipa-Ringe im Ofen weitere 30–40 Minuten trocknen, bis sie rundum trocken und deutlich knusprig sind. Gegen Ende ein Stück herausnehmen, abkühlen lassen und auf Knusprigkeit prüfen – bei Bedarf die Trockenzeit um 5–10 Minuten verlängern.
Wartezeit 40 min
-
Chipa piru vollständig auf einem Gitter auskühlen lassen. Luftdicht verpackt bleiben sie mehrere Tage knusprig. Als Snack zu Mate, Kaffee oder Bier servieren.
Wartezeit 15 min
Utensilien
- Küchenwaage
- Backbleche
- Gabel oder Schneebesen
- Messbecher
- Kuchengitter
- Reibe
- Große Rührschüssel
- Backpapier oder Pinsel für Öl
- Teigschaber
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