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Shuwa – langsam geschmortes omanisches Festtagslamm aus dem Ofen

Originalname Shuwa

Shuwa ist ein festliches omanisches Lammgericht: Lammschulter oder -keule wird in einer aromatischen Gewürzpaste aus Knoblauch, Zwiebel, Kreuzkümmel, Koriander, Kardamom und Chili mariniert, in Blätter eingewickelt und sehr langsam geschmort, bis das Fleisch butterzart zerfällt. Traditionell im Erdofen gegart, gelingt es zu Hause im normalen Backofen erstaunlich authentisch. Serviert wird Shuwa mit Reis oder Fladenbrot – perfekt für besondere Anlässe und gesellige Runden.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Shuwa – langsam geschmortes omanisches Festtagslamm aus dem Ofen
Schwierigkeit
40 min
Vorbereitung
4 h 30 min
Koch/Backzeit
8 h 0 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

650 kcal

45 g
Eiweiß
18 g
Kohlenhydrate
4 g
davon Zucker
42 g
Fett
18 g
davon gesättigt
2 g
Ballaststoffe
900 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Lammkeule kalt abspülen, mit Küchenpapier sehr gut trocken tupfen. Eventuell sehr dicke Fettschichten und sehnige Häute grob entfernen, dabei den Knochen im Fleisch lassen.

    2 ½ kg Lammkeule (mit Knochen, ohne starke Fettränder, alternativ Lamm-Schulter)
  2. Zwiebeln und Knoblauch schälen. Ingwer schälen. Alles grob zerkleinern und in einen Mixer oder ein hohes Gefäß geben.

    250 g Zwiebeln 30 g Knoblauchzehen 20 g Ingwer (frisch)
  3. Joghurt, Zitronensaft, Essig, Speiseöl, Paprikapulver, Kreuzkümmel, Koriander, Pfeffer, Kardamom, Zimt, Chilipulver, Salz und Lorbeerblätter zugeben. Mit dem Mixer zu einer dicken, möglichst glatten Paste verarbeiten. Falls die Masse zu dick ist, schluckweise etwas Wasser zugeben.

    8 g Schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen) 4 g Chilipulver (Scharfe nach Wunsch variieren) 200 g Joghurt (natur, ca. 3,5 % Fett) 15 ml Essig (weißer oder Apfelessig) 3 Stück Lorbeerblätter 30 ml Wasser (nur falls nötig zum Pürieren) 40 ml Zitronensaft (frisch gepresst) 5 g Kardamom (gemahlen oder fein aus Kapseln) 20 g Paprikapulver (edelsüß) 4 g Zimt (gemahlen) 15 g Kreuzkümmel (gemahlen) 10 g Koriandersamen (gemahlen) 25 g Salz 40 ml Speiseöl (neutral, z.B. Sonnenblumenöl)
  4. Das Lamm rundherum mehrmals tief bis fast auf den Knochen einschneiden (ca. 2–3 cm tief). So kann die Marinade besser einziehen und das Fleisch gart gleichmäßiger.

    2 ½ kg Lammkeule (mit Knochen, ohne starke Fettränder, alternativ Lamm-Schulter)
  5. Lammkeule in eine große Schüssel oder Bratform legen. Die Marinade gründlich in alle Einschnitte und rundherum einmassieren, das Fleisch soll komplett bedeckt sein. Schüssel abdecken (Frischhaltefolie oder Deckel) und im Kühlschrank mindestens 8 Stunden, ideal 12–24 Stunden, marinieren lassen.

    Wartezeit 8 h 0 min

  6. Etwa 1 Stunde bevor das Fleisch in den Ofen soll, Bananenblätter aus dem Tiefkühler nehmen und auftauen lassen. Blätter gründlich abspülen und trocken tupfen. Den Ofen auf 140 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

    Wartezeit 1 h 0 min

    300 g Bananenblätter (tiefgekühlt oder frisch, gründlich gewaschen)
  7. Bananenblätter der Größe nach auslegen, dicke Mittelrippen nach Bedarf herausschneiden. Blätter leicht mit etwas Öl einpinseln, damit sie beim Backen nicht reißen. Auf die Blätter ein großes Stück Backpapier legen.

    10 ml Speiseöl (zum Bestreichen der Blätter) 4 Stück Backpapier (große Bögen) 300 g Bananenblätter (tiefgekühlt oder frisch, gründlich gewaschen)
  8. Lammkeule aus der Marinade nehmen, überschüssige Marinade mit den Händen leicht abstreifen, aber nicht abwaschen. Keule mittig auf das vorbereitete Backpapier/Bananenblätter legen. Restliche Marinade löffelweise oben auf dem Fleisch verteilen.

    2 ½ kg Lammkeule (mit Knochen, ohne starke Fettränder, alternativ Lamm-Schulter)
  9. Bananenblätter eng um das Fleisch schlagen, zuerst die kurzen Seiten, dann die langen, so dass ein dichtes Paket entsteht. Anschließend das Paket fest in zwei Schichten Backpapier und danach in zwei Schichten Alufolie wickeln, die Enden gut verschließen, damit kein Saft auslaufen kann.

    4 Stück Backpapier (große Bögen) 4 Stück Alufolie (große Bögen zum festen Einpacken)
  10. Das eingewickelte Fleischpaket in eine große, tiefe Ofenform setzen. Falls die Form sehr groß ist, etwas Wasser auf den Boden der Form geben (ca. 200 ml), um eine leichte Dampfentwicklung zu erzeugen.

    200 ml Wasser (für die Ofenform, falls nötig)
  11. Ofenform auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Backofen stellen und das Lamm bei 140 °C für 4–4,5 Stunden langsam garen, je nach Größe der Keule. Während dieser Zeit den Ofen geschlossen lassen.

    Wartezeit 4 h 30 min

  12. Nach der Garzeit das Paket aus dem Ofen nehmen und etwa 15 Minuten ruhen lassen. Dann vorsichtig die Alufolie und die Blätter öffnen, dabei den heißen Dampf nicht einatmen. Gartest: Das Fleisch sollte sich mit einer Gabel leicht vom Knochen lösen.

    Wartezeit 15 min

    300 g Bananenblätter (tiefgekühlt oder frisch, gründlich gewaschen)
  13. Für den Reis (optional) den Basmatireis in einem Sieb so lange mit kaltem Wasser spülen, bis das Wasser klar abläuft. Wasser mit Salz in einem Topf aufkochen, Reis zugeben, einmal umrühren, Deckel auflegen und bei kleiner Hitze 12–15 Minuten garen, bis das Wasser aufgenommen ist.

    Wartezeit 15 min

    400 g Basmatireis Salz (nach Geschmack) 700 ml Wasser
  14. Topf vom Herd nehmen, Butter oder Ghee auf den Reis geben, mit Deckel weitere 5 Minuten ausdampfen lassen, dann mit einer Gabel auflockern.

    Wartezeit 5 min

    20 g Butter (oder Ghee, optional)
  15. Das Lamm direkt in der Form in grobe Stücke zupfen oder vom Knochen schneiden und auf einer großen Platte anrichten. Mit etwas austretendem Bratensaft beträufeln und zusammen mit dem Reis oder Fladenbrot servieren.

    300 g Bananenblätter (tiefgekühlt oder frisch, gründlich gewaschen)
II

Utensilien

  • Küchenpinsel
  • Küchenpapier
  • Backofen
  • Große Ofenform
  • Mixer oder Pürierstab mit hohem Gefäß
  • große Schüssel oder Bratform
  • Sieb
  • großes Schneidebrett
  • Backpapier
  • Topf mit Deckel für Reis
  • scharfes Messer
  • Alufolie
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