Rui Macher Kalia – Bengalisches Rohu-Fischcurry
Originalname Rui Macher Kalia
Ein klassisches bengalisches Festtagsgericht: Rui Macher Kalia ist ein reichhaltiges Curry aus Rohu-Fisch (Rui), sanft in Senföl angebraten und in einer aromatischen Sauce aus Zwiebeln, Tomaten, Joghurt und warmen Gewürzen geschmort. Das Curry ist sämig, leicht scharf, mit feinem Duft nach Garam Masala und ganzen Gewürzen – perfekt zu Basmatireis oder Luchi/Paratha.
- Schwierigkeit
- 25 min
- Vorbereitung
- 35 min
- Koch/Backzeit
- 10 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
520 kcal
- 38 g
- Eiweiß
- 24 g
- Kohlenhydrate
- 7 g
- davon Zucker
- 30 g
- Fett
- 7 g
- davon gesättigt
- 4 g
- Ballaststoffe
- 900 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Fisch unter fließendem Wasser kurz abspülen, mit Küchenpapier gut trockentupfen. In mundgerechte Stücke (ca. 3–4 cm dick) schneiden, falls noch nicht portioniert.
800 g Rohu-Fischstücke (mit Haut und Gräten, Kotelett- oder Steakstücke) -
In einer großen Schüssel Joghurt, Zitronensaft, 1 TL Kurkuma und etwas Salz verrühren. Fischstücke hineingeben und vorsichtig wenden, bis alles gleichmäßig umhüllt ist. Abgedeckt 20–30 Minuten im Kühlschrank marinieren.
Wartezeit 20 min
Salz (nach Geschmack) 10 g Zitronensaft 1 ½ TL Kurkuma 120 g Joghurt (Vollmilchjoghurt, natur) 800 g Rohu-Fischstücke (mit Haut und Gräten, Kotelett- oder Steakstücke) -
Kurz vor Ende der Marinierzeit Senföl in einer großen Pfanne stark erhitzen, bis es leicht zu rauchen beginnt (bei Senföl wichtig), dann Hitze etwas reduzieren.
30 ml Senföl (oder neutrales Öl, zum Anbraten des Fisches) -
Fischstücke aus der Marinade nehmen (Marinade aufbewahren), überschüssige Marinade leicht abstreifen. Fisch portionsweise im heißen Öl von beiden Seiten je 2–3 Minuten goldbraun anbraten. Nicht vollständig durchgaren. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Beiseitestellen.
800 g Rohu-Fischstücke (mit Haut und Gräten, Kotelett- oder Steakstücke) -
Zwiebeln schälen und fein schneiden. Tomaten grob würfeln. Kartoffeln schälen und in größere Stücke schneiden. Ingwer und Knoblauch schälen und zusammen mit den grünen Chilis fein hacken oder im Mörser zu einer Paste verarbeiten.
12 g Knoblauchzehen 200 g Tomaten (reif) 300 g Zwiebeln 20 g Ingwer 2 Stück grüne Chilis (mittelscharf) 250 g Kartoffeln (festkochend, optional aber klassisch) -
In einem schweren Topf Senföl erhitzen. Lorbeerblätter, Kardamom, Nelken, Zimtstange und Kreuzkümmelsamen hineingeben und 30–40 Sekunden bei mittlerer Hitze anrösten, bis es aromatisch duftet.
½ TL Kreuzkümmelsamen 4 Stück Grüne Kardamomkapseln 3 cm Zimtstange 4 Stück Gewürznelken 35 ml Senföl (oder neutrales Öl) 2 Stück Lorbeerblätter -
Zwiebeln zum Öl geben und bei mittlerer Hitze 8–10 Minuten goldbraun anbraten. Dabei regelmäßig rühren, damit sie nicht anbrennen.
300 g Zwiebeln -
Ingwer-Knoblauch-Chili-Mischung hinzufügen und 1–2 Minuten mitbraten, bis der rohe Geruch verflogen ist.
20 g Ingwer 2 Stück grüne Chilis (mittelscharf) 12 g Knoblauchzehen -
Kartoffelstücke in den Topf geben und 3–4 Minuten mit anbraten, damit sie etwas Farbe annehmen.
250 g Kartoffeln (festkochend, optional aber klassisch) -
Tomatenwürfel einrühren und 4–5 Minuten schmoren, bis sie weich werden und sich mit den Zwiebeln zu einer sämigen Basis verbinden.
200 g Tomaten (reif) -
Gemahlenen Kreuzkümmel, Koriander, restliche Kurkuma, Chilipulver und Zucker über die Zwiebel-Tomaten-Mischung streuen. Unter Rühren 1–2 Minuten rösten, bis die Gewürze duften. Falls es zu trocken wird, 1–2 EL Wasser zufügen.
1 TL gemahlener Kreuzkümmel ½ TL Kurkuma 1 ½ TL gemahlener Koriander ½ TL Chilipulver (z.B. Kashmiri, für milde Schärfe und Farbe) ½ TL Zucker (bengalisch typischer, leichter Süßton) -
Die zurückbehaltene Joghurtmarinade glatt rühren und nach und nach bei reduzierter Hitze unter ständigem Rühren in den Topf geben, damit der Joghurt nicht gerinnt. 2–3 Minuten sanft köcheln lassen.
200 g Tomaten (reif) -
Wasser angießen, alles umrühren und mit Salz abschmecken. Die Sauce einmal aufkochen, dann die Hitze reduzieren und die Kartoffeln 8–10 Minuten mit leicht geöffnetem Deckel köcheln lassen, bis sie fast gar sind.
Wartezeit 10 min
350 ml Wasser (für eine sämige, nicht zu dünne Sauce) 250 g Kartoffeln (festkochend, optional aber klassisch) Salz (nach Geschmack) -
Die angebratenen Fischstücke vorsichtig in die Sauce legen, leicht mit Sauce überlöffeln. Bei milder Hitze weitere 8–10 Minuten offen köcheln, bis der Fisch vollständig gegart und die Sauce sämig ist. Nicht zu stark rühren, damit die Stücke nicht zerfallen.
Wartezeit 10 min
-
Garam Masala und bei Bedarf noch etwas Salz einstreuen, vorsichtig unterheben. Topf vom Herd nehmen und das Curry 5–10 Minuten ruhen lassen, damit sich die Aromen verbinden.
Wartezeit 10 min
Salz (nach Geschmack) ¾ TL Garam Masala -
Koriandergrün grob hacken. Rui Macher Kalia auf Schalen verteilen, mit Koriander bestreuen und heiß mit Basmatireis, Luchi oder Paratha servieren.
5 g Koriandergrün (frisch, zum Garnieren)
Utensilien
- Schneidebrett
- große Pfanne
- Küchenpapier
- schwerer Topf oder Kasserolle
- große Schüssel
- scharfes Messer
- Kochlöffel
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