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Jemenitische Fahsa (Rindfleisch-Eintopf im Steintopf)

Originalname Fahsa

Fahsa ist ein traditioneller jemenitischer Rindfleischeintopf mit intensiven Gewürzen wie Kreuzkümmel, Koriander und Kurkuma. Das Fleisch wird lange geschmort, bis es butterzart ist, und zusammen mit Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch zu einer herzhaften, leicht sämigen Sauce gekocht. Klassisch wird Fahsa in einem heißen Steintopf serviert, der die Wärme und Aromen besonders gut hält. Ideal mit frischem Fladenbrot zum Dippen.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Jemenitische Fahsa (Rindfleisch-Eintopf im Steintopf)
Schwierigkeit
25 min
Vorbereitung
2 h 0 min
Koch/Backzeit
10 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

430 kcal

35 g
Eiweiß
10 g
Kohlenhydrate
5 g
davon Zucker
28 g
Fett
11 g
davon gesättigt
2 g
Ballaststoffe
600 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Zwiebeln schälen und fein würfeln. Knoblauch schälen und fein hacken. Tomaten grob würfeln. Grüne Chilischote längs aufschneiden, entkernen (für weniger Schärfe) und fein hacken. Koriander- und Petersilienblätter von den Stielen zupfen und grob hacken, beiseitestellen.

    1 Stück grüne Chilischote (mild bis mittelscharf) 10 g frische Petersilie 250 g Tomaten (reif) 15 g frischer Koriander 250 g Zwiebeln 4 Stück Knoblauchzehen
  2. Rindfleisch von grobem Fett und Sehnen befreien und in etwa 2–3 cm große Würfel schneiden.

    800 g Rindfleisch (Schmorstück, z.B. Wade, Schulter oder Brust)
  3. In einem großen schweren Topf oder einem Steintopf das Speiseöl bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Die Rindfleischwürfel portionsweise anbraten, bis sie rundum gut gebräunt sind. Herausnehmen und kurz beiseitestellen.

    3 EL Speiseöl (z.B. Sonnenblumen- oder Rapsöl) 800 g Rindfleisch (Schmorstück, z.B. Wade, Schulter oder Brust)
  4. Hitze auf mittlere Stufe reduzieren. Zwiebeln in den Topf geben und 8–10 Minuten langsam anschwitzen, bis sie weich und goldgelb sind. Falls nötig etwas mehr Öl zugeben.

    250 g Zwiebeln
  5. Knoblauch und gehackte Chilischote zu den Zwiebeln geben und 1–2 Minuten mitdünsten, bis es aromatisch duftet, aber nicht braun wird.

    4 Stück Knoblauchzehen 1 Stück grüne Chilischote (mild bis mittelscharf)
  6. Kreuzkümmel, gemahlenen Koriander, Kurkuma, Paprikapulver und schwarzen Pfeffer in den Topf geben. Unter Rühren 30–60 Sekunden rösten, damit die Gewürze ihr Aroma entfalten.

    1 ½ TL Koriander (gemahlen) ½ TL gemahlener Koriander (optional, für extra Koriandernote) ½ TL Schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen) 1 TL Paprikapulver (edelsüß) 2 TL Kreuzkümmel (gemahlen) 1 TL Kurkuma (gemahlen)
  7. Tomaten und Tomatenmark hinzufügen, gut verrühren und 3–5 Minuten einkochen lassen, bis die Tomaten leicht zerfallen und eine dicke, sämige Basis entsteht.

    250 g Tomaten (reif) 1 ½ EL Tomatenmark
  8. Das angebratene Rindfleisch mit ausgetretenem Saft zurück in den Topf geben. Lorbeerblatt hinzufügen und alles gut vermischen.

    800 g Rindfleisch (Schmorstück, z.B. Wade, Schulter oder Brust) 1 Stück Lorbeerblatt
  9. Wasser angießen, bis das Fleisch knapp bedeckt ist (ca. 1,2 Liter). Einmal aufkochen, dann die Hitze reduzieren. Mit geschlossenem Deckel bei sehr niedriger Hitze 1,5–2 Stunden sanft köcheln lassen, bis das Fleisch sehr zart ist. Zwischendurch umrühren und bei Bedarf etwas Wasser nachgießen.

    Wartezeit 2 h 0 min

    1200 ml Wasser
  10. Wenn das Fleisch weich ist, das Lorbeerblatt entfernen. Den Eintopf mit einem Holzlöffel oder einer Gabel grob zerdrücken bzw. das Fleisch leicht zerfasern, sodass eine dicke, leicht cremige Konsistenz entsteht. Nach Wunsch noch etwas Wasser hinzufügen, falls es zu dick ist.

    1 Stück Lorbeerblatt
  11. Mit Salz abschmecken und falls nötig mit etwas zusätzlichem Pfeffer und Kreuzkümmel nachwürzen. Ghee oder Butter einrühren, bis es schmilzt und sich mit dem Eintopf verbindet.

    Salz (nach Geschmack) 2 TL Kreuzkümmel (gemahlen) 1 ½ EL Ghee (oder Butter, für mehr Aroma, optional) ½ TL Schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen)
  12. Gehackten frischen Koriander und Petersilie unter die Fahsa rühren, etwas für die Garnitur zurückbehalten. Noch 5–10 Minuten auf sehr niedriger Hitze ziehen lassen, dann den Herd ausschalten und den Eintopf 10 Minuten ruhen lassen.

    Wartezeit 10 min

    15 g frischer Koriander 10 g frische Petersilie
  13. Fahsa möglichst in einem vorgeheizten Steintopf oder einem kleinen gusseisernen Topf servieren, damit sie lange heiß bleibt. Mit den restlichen Kräutern bestreuen und nach Belieben mit Fladenbrot oder Reis reichen.

II

Utensilien

  • Schneidebrett
  • Kleine Schüsseln für vorbereitete Zutaten
  • großer schwerer Topf oder Steintopf
  • Schöpfkelle
  • Holzlöffel oder Kochlöffel
  • scharfes Messer
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