Kati Kati – Geräuchertes Hähnchen aus Kamerun
Originalname Kati Kati
Kati Kati ist ein klassisches Gericht aus Kamerun: Hähnchenteile werden über offenem Feuer oder auf dem Grill geröstet, bis die Haut rauchig und knusprig ist. Anschließend garen sie in einer würzigen Sauce aus Tomaten, Paprika, Knoblauch und Ingwer, die die typischen Aromen der kamerunischen Küche vereint. Serviert mit Fufu, Reis oder Kochbananen ist Kati Kati ein herzhaftes, aromatisches Festessen für Familie und Gäste.
- Schwierigkeit
- 25 min
- Vorbereitung
- 1 h 0 min
- Koch/Backzeit
- 30 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
650 kcal
- 48 g
- Eiweiß
- 10 g
- Kohlenhydrate
- 7 g
- davon Zucker
- 45 g
- Fett
- 10 g
- davon gesättigt
- 3 g
- Ballaststoffe
- 2200 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Hähnchenteile gründlich mit kaltem Wasser abspülen, mit Küchenpapier trocken tupfen und sichtbar überschüssiges Fett entfernen. Die Stücke kreuzweise bis auf den Knochen einritzen, damit Marinade und Rauch gut einziehen.
1400 g Hähnchen (am besten Keulen oder gemischte Teile mit Knochen) -
Knoblauch schälen. Ingwer schälen und in grobe Stücke schneiden. Zwiebel schälen und grob zerteilen.
80 g Zwiebel 4 Stück Knoblauchzehen 20 g Ingwer (frisch) -
Für die Marinade Knoblauch, Ingwer, Zwiebel, Wasser, Sonnenblumenöl, Paprikapulver, Chilipulver, Pfeffer und etwa zwei Drittel des Salzes in einen Mixer oder ein hohes Gefäß geben und zu einer glatten Paste pürieren.
6 TL Salz 60 ml Wasser (für die Marinade) 4 Stück Knoblauchzehen 1 TL Schwarzer Pfeffer 20 g Ingwer (frisch) 1 TL Chilipulver (oder gemahlene scharfe Chili) 80 g Zwiebel 3 El Sonnenblumenöl (oder anderes neutrales Öl) 2 EL Paprikapulver (mild bis edelsüß) -
Hähnchenteile in eine große Schüssel legen, mit der Marinade übergießen und gründlich einmassieren, auch in die Einschnitte. Mit Folie oder Deckel abdecken und mindestens 30 Minuten, besser 2–4 Stunden, im Kühlschrank ziehen lassen.
Wartezeit 30 min
1400 g Hähnchen (am besten Keulen oder gemischte Teile mit Knochen) -
Grill oder Grillpfanne vorbereiten. Bei Holzkohle die Kohlen durchglühen lassen, bis sie von einer weißen Ascheschicht bedeckt sind – so entsteht das typische Raucharoma, ohne dass das Hähnchen verbrennt.
-
Hähnchenteile aus der Marinade nehmen, überschüssige Flüssigkeit leicht abstreifen, die restliche Marinade beiseitestellen. Hähnchen auf den heißen Grill legen und bei mittlerer Hitze von allen Seiten 15–20 Minuten angrillen, bis die Haut sichtbar geröstet ist und rauchige Aromen entstanden sind. Innen muss es noch nicht ganz durch sein.
1400 g Hähnchen (am besten Keulen oder gemischte Teile mit Knochen) -
Tomaten waschen und grob würfeln. Paprika entkernen und in Stücke schneiden. Zwiebeln schälen und in Streifen schneiden. Chilischote (falls verwendet) entkernen, wenn weniger Schärfe gewünscht ist, und in Ringe schneiden.
400 g Tomaten (reif) 1 Stück Chilischote (frisch, optional für extra Schärfe) 150 g Zwiebeln 200 g Rote Paprika -
Sonnenblumenöl in einem großen Topf oder einer tiefen Pfanne erhitzen. Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze 3–4 Minuten anschwitzen, bis sie glasig und leicht goldbraun werden.
2 El Sonnenblumenöl (oder anderes neutrales Öl) 150 g Zwiebeln -
Paprika und Chilischote zu den Zwiebeln geben und weitere 3–4 Minuten anbraten. Dann Tomaten, die beiseitegestellte Marinade aus der Schüssel und Lorbeerblätter hinzufügen. Kurz aufkochen lassen.
200 g Rote Paprika 400 g Tomaten (reif) 2 Stück Lorbeerblätter -
Hühnerbrühe angießen, umrühren und alles bei niedriger bis mittlerer Hitze 10–15 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce etwas eindickt und die Tomaten zerfallen sind.
Wartezeit 15 min
200 ml Hühnerbrühe (am besten selbstgemacht oder aus Brühepulver) -
Die angegrillten Hähnchenteile in die Sauce legen, sodass sie möglichst gut bedeckt sind. Restliches Salz nach Bedarf hinzufügen. Bei geschlossenem Deckel auf niedriger Hitze 20–30 Minuten schmoren, bis das Fleisch zart ist und sich leicht vom Knochen löst.
Wartezeit 30 min
400 g Tomaten (reif) Salz (nach Geschmack) -
Sauce abschmecken und mit weiterem Pfeffer und ggf. Salz nachwürzen. Lorbeerblätter entfernen. Wenn die Sauce zu dick ist, etwas Wasser oder Brühe ergänzen; ist sie zu dünn, ohne Deckel noch einige Minuten einkochen lassen.
Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) -
Petersilie hacken, über das fertige Kati Kati streuen und sofort servieren – traditionell mit Fufu, Maisbrei, Reis oder gekochten Kochbananen.
1 Stück Chilischote (frisch, optional für extra Schärfe)
Utensilien
- großer Topf oder tiefe Pfanne mit Deckel
- Schneidebrett
- Kochmesser
- Küchenzange
- Mixer oder Pürierstab mit Becher
- große Schüssel
- Kochlöffel
- Grill oder Grillpfanne
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