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Huli Huli Hähnchen vom Grill

Originalname Huli Huli Chicken

Saftige Hähnchenteile werden in einer typisch hawaiianischen Huli-Huli-Marinade aus Sojasauce, Ananas, Ingwer, Knoblauch und etwas Rauch-Aroma mariniert und anschließend über heißer Glut gegrillt. Durch das wiederholte Wenden und Bestreichen mit der süß-sauren Sauce bleibt das Fleisch innen zart und außen leicht karamellisiert. Serviert mit Reis und gegrilltem Gemüse entsteht ein sommerliches Gericht, das die Aromen Hawaiis auf den Teller bringt – perfekt für gesellige Grillabende mit Freunden und Familie.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Huli Huli Hähnchen vom Grill
Schwierigkeit
25 min
Vorbereitung
30 min
Koch/Backzeit
4 h 0 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

780 kcal

50 g
Eiweiß
60 g
Kohlenhydrate
26 g
davon Zucker
37 g
Fett
9 g
davon gesättigt
4 g
Ballaststoffe
2000 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Hähnchenschenkel mit Küchenpapier trocken tupfen, sichtbares überschüssiges Fett entfernen und ggf. sehr lange Haut- oder Hautfetzen etwas kürzen. In eine große Schüssel oder einen Gefrierbeutel geben.

    1200 g Hähnchenschenkel (mit Knochen und Haut, alternativ Hähnchenkeulen oder Hähnchenoberkeulen)
  2. Für die Marinade Ingwer schälen und fein reiben. Knoblauch schälen und fein hacken oder pressen.

    20 g Ingwer (frisch) 3 Stück Knoblauchzehen
  3. In einer Schüssel Ananassaft, Sojasauce, Ketchup, braunen Zucker, Reisessig, Sesamöl, Honig, Tomatenmark, Paprikapulver und Chiliflocken gründlich verrühren, bis sich Zucker und Tomatenmark gelöst haben. Mit etwas Salz, Pfeffer und optional einer Prise Räuchersalz abschmecken. Ingwer und Knoblauch untermischen.

    60 g Brauner Zucker (z.B. Rohrzucker oder Muscovado) 30 ml Reisessig (oder milder Weißweinessig) 15 g Tomatenmark 20 g Ingwer (frisch) 200 ml Ananassaft (100 % Saft, ungesüßt falls möglich) 1 ½ TL Paprikapulver (edelsüß) ½ TL Chiliflocken (oder mehr nach gewünschter Schärfe) Salz (nach Geschmack) Pfeffer (nach Geschmack, frisch gemahlen) 3 Stück Knoblauchzehen 20 g Honig (flüssig) 80 g Ketchup 120 ml Sojasauce (am besten japanische helle Sojasauce) 15 ml Sesamöl (geröstet) 1 Prise Räuchersalz (optional, für leichtes Raucharoma)
  4. Etwa 1/3 der Marinade (ca. 150 ml) in ein separates Gefäß geben, mit Wasser leicht strecken und für das spätere Bestreichen und als Sauce beiseitestellen. Den Rest der Marinade über die Hähnchenteile gießen, alles gut einmassieren, sodass das Fleisch rundum bedeckt ist.

    50 ml Wasser (zum Einkochen der Marinade, bei Bedarf)
  5. Hähnchen abgedeckt im Kühlschrank mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, marinieren lassen. Zwischendurch 1–2 Mal wenden, damit alle Stücke gleichmäßig Geschmack annehmen.

    Wartezeit 4 h 0 min

  6. Grill auf mittlere bis starke direkte Hitze vorheizen (ca. 180–200 °C). Rost reinigen und mit Rapsöl leicht einölen, damit das Hähnchen nicht anhaftet.

    15 ml Rapsöl (oder anderes neutrales Öl)
  7. Hähnchenteile aus der Marinade nehmen, überschüssige Flüssigkeit leicht abtropfen lassen. Marinadereste aus der Schüssel entsorgen (nicht weiterverwenden).

  8. Hähnchen zunächst bei direkter Hitze mit der Hautseite nach unten 3–4 Minuten angrillen, bis die Haut appetitlich Farbe nimmt. Dann in eine Zone mit indirekter Hitze legen (oder Temperatur reduzieren) und insgesamt weitere 20–25 Minuten grillen. Alle 5 Minuten wenden und dabei mit der zurückbehaltenen, unbenutzten Marinade bepinseln.

    Wartezeit 20 min

  9. In den letzten 5 Minuten das Hähnchen noch einmal kurz über direkte Hitze legen, damit die Marinade leicht karamellisiert, dabei aber aufpassen, dass Zucker nicht verbrennt. Das Fleisch ist gar, wenn der austretende Saft klar ist oder ein Kerntemperaturthermometer an der dicksten Stelle etwa 75–80 °C anzeigt.

  10. Während das Hähnchen grillt, die zurückbehaltene Marinade in einem kleinen Topf 5–7 Minuten sprudelnd einkochen lassen, bis sie leicht sirupartig ist. Dabei regelmäßig rühren. So wird sie als Sauce sicher und schön dickflüssig.

    Wartezeit 7 min

  11. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Sesamsamen in einer kleinen Pfanne ohne Fett kurz anrösten, bis sie leicht duften.

    2 Stück Frühlingszwiebeln (für die Deko, optional) 1 EL Sesamsamen (hell, für die Deko, optional)
  12. Für den Reis den Basmatireis in einem Sieb so lange mit kaltem Wasser spülen, bis das Wasser klar abläuft. Reis mit der angegebenen Menge Wasser und einer Prise Salz in einem Topf aufkochen, dann auf niedrige Hitze reduzieren, Deckel auflegen und 10–12 Minuten garen, bis das Wasser aufgenommen ist. Vom Herd nehmen und weitere 5 Minuten zugedeckt quellen lassen, dann mit einer Gabel auflockern.

    Wartezeit 5 min

    240 g Basmatireis 400 ml Wasser Salz (nach Geschmack)
  13. Zucchini, Paprika und rote Zwiebel in mundgerechte Stücke schneiden. In einer Schüssel mit Olivenöl, etwas Salz und Pfeffer mischen.

    250 g Zucchini 1 ½ EL Olivenöl 200 g Paprika (beliebige Farbe) 80 g Rote Zwiebel Pfeffer (nach Geschmack)
  14. Gemüse auf Grillpfanne, Grillrost (in einer Grill-Schale) oder alternativ in einer heißen Pfanne 8–10 Minuten rundum anrösten, bis es weich, aber noch bissfest ist und schöne Röststellen hat. Zum Schluss mit Zitronensaft beträufeln.

    Wartezeit 10 min

    1 EL Zitronensaft (frisch gepresst, optional)
  15. Gegrillte Hähnchenteile vom Grill nehmen und 5 Minuten ruhen lassen, damit sich der Fleischsaft setzen kann. Dann mit der eingekochten Huli-Huli-Sauce beträufeln, mit Frühlingszwiebeln und Sesam bestreuen und zusammen mit Reis und gegrilltem Gemüse servieren.

    Wartezeit 5 min

II

Utensilien

  • Schneidebrett
  • Küchenpinsel
  • Pfanne (optional zum Rösten des Sesams)
  • Messbecher
  • Rührschüssel
  • Küchenmesser
  • Sieb
  • Kernthermometer (optional)
  • Topf mit Deckel
  • kleiner Topf
  • Grillschale oder Grillpfanne für Gemüse
  • Grill oder Grillpfanne
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