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Palu Sami – Samoanischer Auflauf mit Taro-Blättern, Kokosmilch und Corned Beef

Originalname Palu Sami

Palu Sami ist ein herzhafter Klassiker der samoanischen Küche: zarte Taro-Blätter werden mit einer würzigen Mischung aus Corned Beef, cremiger Kokosmilch, Zwiebeln und Knoblauch gefüllt, fest eingewickelt und langsam gegart. Das Ergebnis ist ein aromatischer, saftiger Auflauf mit zartschmelzender Füllung, der die typischen Aromen der pazifischen Inseln auf den Teller bringt. Ideal als sättigendes Hauptgericht für ein besonderes Essen mit Freunden oder Familie.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Palu Sami – Samoanischer Auflauf mit Taro-Blättern, Kokosmilch und Corned Beef
Schwierigkeit
30 min
Vorbereitung
1 h 15 min
Koch/Backzeit
10 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

650 kcal

20 g
Eiweiß
12 g
Kohlenhydrate
3 g
davon Zucker
58 g
Fett
36 g
davon gesättigt
3 g
Ballaststoffe
1600 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine mittelgroße Auflaufform oder ein tiefes Blech bereitstellen.

  2. Zwiebeln schälen und fein würfeln. Knoblauch schälen und fein hacken. Frühlingszwiebeln, falls verwendet, in feine Ringe schneiden.

    120 g Zwiebeln 12 g Knoblauchzehen 40 g Frühlingszwiebeln (optional)
  3. Speiseöl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebelwürfel darin 3–4 Minuten glasig anschwitzen. Knoblauch und Frühlingszwiebeln zugeben und weitere 1–2 Minuten mitdünsten, bis alles duftet, aber nicht bräunt. Pfanne vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen.

    Wartezeit 5 min

    1 EL Speiseöl (z.B. neutrales Pflanzenöl) 120 g Zwiebeln 40 g Frühlingszwiebeln (optional) 12 g Knoblauchzehen
  4. Corned Beef in eine große Schüssel geben und mit einer Gabel grob zerdrücken, sodass es sich gut mit den übrigen Zutaten verbinden kann.

    340 g Corned Beef (aus der Dose)
  5. Die angeschwitzte Zwiebel-Knoblauch-Mischung zum Corned Beef geben. Kokosmilch zugießen. Chiliflocken hinzufügen, dann alles gründlich verrühren, bis eine gleichmäßige, leicht cremige Masse entsteht. Mit Salz und schwarzem Pfeffer kräftig abschmecken – die Masse darf deutlich würzig sein, da die Taro-Blätter mild sind.

    Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) ½ TL Chiliflocken (optional, für leichte Schärfe) Salz (nach Geschmack) 400 ml Kokosmilch (ungesüßt, vollfett, gut geschüttelt)
  6. Taro-Blätter vorbereiten: Größere Blätter von den Stielen befreien. Stiele beiseitelegen und fein schneiden, sie können später mitverwendet werden. Dickere Blattadern mit einem Messer flach schneiden. Blätter waschen und gut abtropfen lassen. Bei Verwendung von Mangold oder Spinat ebenso verfahren und möglichst große, ganze Blätter für außen zurückhalten.

    250 g Taro-Blätter (falls schwer erhältlich, ersatzweise junge Mangold- oder Spinatblätter verwenden)
  7. Vier etwa 25 × 30 cm große Stücke Alufolie bereitlegen. Pro Portion 3–5 Taro-Blätter (je nach Größe) leicht überlappend auf der Arbeitsfläche ausbreiten, sodass eine Art „Blattteppich“ entsteht, der die Füllung komplett umschließen kann. Wenn Blätter klein sind, weitere Blätter überlappend auslegen.

    250 g Taro-Blätter (falls schwer erhältlich, ersatzweise junge Mangold- oder Spinatblätter verwenden) 4 Stück Alufolie (für Ofenpäckchen, alternativ Bananenblätter verwenden)
  8. Die Corned-Beef-Kokosmasse kurz umrühren. Vierteln und jeweils ein Viertel mittig auf die vorbereiteten Taro-Blätter setzen. Wenn klein geschnittene Stiele vorhanden sind, diese gleichmäßig mit auf die Portionen verteilen.

    400 ml Kokosmilch (ungesüßt, vollfett, gut geschüttelt) 250 g Taro-Blätter (falls schwer erhältlich, ersatzweise junge Mangold- oder Spinatblätter verwenden) 340 g Corned Beef (aus der Dose)
  9. Die Blätter nun eng um die Füllung schlagen: zuerst die Seiten einschlagen, dann von unten nach oben aufrollen, sodass ein kompaktes Päckchen entsteht. Jedes Päckchen mittig auf ein Stück Alufolie setzen und straff, aber nicht zu fest in die Folie einwickeln, damit etwas Luft zum Ausdehnen bleibt.

    4 Stück Alufolie (für Ofenpäckchen, alternativ Bananenblätter verwenden) 250 g Taro-Blätter (falls schwer erhältlich, ersatzweise junge Mangold- oder Spinatblätter verwenden)
  10. Auflaufform oder Backblech mit 1–2 Esslöffeln Wasser benetzen, damit etwas Feuchtigkeit entsteht und die Folie am Boden nicht ansetzt. Die eingewickelten Palu-Sami-Päckchen mit der Verschlussseite nach oben in die Form legen.

    2 EL Wasser (für die Form, damit der Boden nicht anbrennt)
  11. Form in den vorgeheizten Ofen schieben und die Päckchen 60–75 Minuten garen. Gegen Ende der Garzeit ein Päckchen vorsichtig öffnen: Die Blätter sollten sehr weich und die Füllung heiß und leicht blubbernd sein.

    Wartezeit 1 h 15 min

  12. Päckchen aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten ruhen lassen, damit sich die Aromen setzen und die Füllung etwas stabiler wird.

    Wartezeit 10 min

  13. Zum Servieren die Alufolie vorsichtig öffnen, Palu Sami ganz oder halbiert auf Teller setzen. Nach Wunsch mit etwas zusätzlichem schwarzen Pfeffer bestreuen und mit gekochter Taro-Wurzel, Reis oder gekochten Süßkartoffeln servieren.

    Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack)
II

Utensilien

  • Schneidebrett
  • Backofen
  • Auflaufform oder tiefes Backblech
  • große Schüssel
  • Pfanne
  • Kochlöffel
  • Alufolie
  • Messer
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