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Satsivi – Huhn in kalter georgischer Walnusssauce

Originalname საცივი

Satsivi ist ein klassisches georgisches Festtagsgericht: zart gegartes Huhn oder Truthahn wird in einer aromatischen, kalt servierten Walnusssauce mit Knoblauch, Koriander und warmen Gewürzen mariniert. Das Gericht schmeckt am besten gut durchgezogen und wird typischerweise mit Fladenbrot oder Reis serviert.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Satsivi – Huhn in kalter georgischer Walnusssauce
Schwierigkeit
40 min
Vorbereitung
1 h 0 min
Koch/Backzeit
4 h 0 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

650 kcal

45 g
Eiweiß
8 g
Kohlenhydrate
3 g
davon Zucker
48 g
Fett
9 g
davon gesättigt
3 g
Ballaststoffe
900 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Hähnchen gründlich abspülen und trocken tupfen. In 6–8 grobe Teile zerteilen (Keulen, Flügel, Bruststücke). Größere Fettstücke entfernen, aber die Haut am Fleisch lassen, sie sorgt für Aroma in der Brühe.

    1 ½ kg Hähnchen (oder Truthahn, küchenfertig, mit Knochen)
  2. Zwiebel schälen und halbieren. Hähnchenteile mit Wasser, Zwiebel, Lorbeer, etwas Salz und Pfeffer in einen großen Topf geben. Zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und bei schwacher bis mittlerer Hitze 40–50 Minuten sanft köcheln, bis das Fleisch weich ist und sich leicht vom Knochen löst. Entstehenden Schaum abschöpfen.

    Wartezeit 45 min

    2 Stück Lorbeerblatt 2000 ml Wasser (für die Brühe, ggf. mehr nach Bedarf) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) Salz (nach Geschmack) 150 g Zwiebel
  3. Hähnchenteile mit einer Zange aus der Brühe heben und zum Abkühlen beiseitestellen. Brühe durch ein Sieb in einen anderen Topf gießen und beiseite stellen. Du benötigst später ca. 250 ml für die Sauce.

    Wartezeit 10 min

  4. Wenn das Fleisch lauwarm ist, Haut und Knochen entfernen und das Fleisch in mundgerechte Stücke zupfen oder schneiden. Bis zur weiteren Verwendung abgedeckt kühl stellen.

    Wartezeit 20 min

  5. Für die Walnusssauce Walnüsse in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 3–5 Minuten leicht anrösten, bis sie duften, aber nicht dunkel werden. Anschließend vollständig abkühlen lassen.

    Wartezeit 5 min

    300 g Walnüsse (geschält)
  6. Zwiebel schälen und sehr fein würfeln. Knoblauch schälen. Zwiebelwürfel in einer kleinen Pfanne ohne oder mit minimalem Öl bei mittlerer Hitze 5–7 Minuten glasig und süßlich dünsten, nicht bräunen lassen. Etwas abkühlen lassen.

    Wartezeit 7 min

    4 Stück Knoblauchzehe 100 g Zwiebel
  7. Abgekühlte Walnüsse zusammen mit Knoblauch, gedünsteter Zwiebel, gemahlenem Koriander, roter Paprika, Kurkuma, Kreuzkümmel, Nelke und Zimt in einen Mixer oder eine Küchenmaschine geben. Zu einer feinen, leicht öligen Paste mahlen. Zwischendurch die Masse von den Wänden schaben, damit alles gleichmäßig zerkleinert wird.

    Wartezeit 5 min

    4 Stück Knoblauchzehe 300 g Walnüsse (geschält) 100 g Zwiebel ½ Prise Gemahlene Nelke (optional, sehr sparsam) ½ TL Gemahlener Kurkuma 2 TL gemahlener Koriander 1 ½ TL Gemahlene rote Paprika (edelsüß oder mild scharf) ½ Prise gemahlener Zimt (optional, sehr sparsam) ½ TL gemahlener Kreuzkümmel
  8. Nach und nach die warme Geflügelbrühe zur Walnusspaste geben und weiter mixen, bis eine dickflüssige, glatte Sauce entsteht – ähnlich wie flüssiger Joghurt. Eventuell etwas mehr oder weniger Brühe verwenden, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

    Wartezeit 5 min

    250 ml Geflügelbrühe (von der selbst gekochten Brühe)
  9. Weißweinessig unterrühren. Frischen Koriander grob hacken (ein Teil für die Sauce, ein Teil für die Deko) und die erste Portion zur Sauce geben. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer kräftig abschmecken. Die Sauce sollte nussig, leicht säuerlich und aromatisch-würzig sein.

    Wartezeit 5 min

    2 EL Weißweinessig (oder Rotweinessig, milde Säure) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) Salz (nach Geschmack) 10 g frischer Koriander (oder glatte Petersilie, für die Sauce)
  10. Das abgekühlte, gegarte Hühnerfleisch in eine ausreichend große Schüssel oder Form geben. Die Walnusssauce gleichmäßig darüber verteilen und das Fleisch vorsichtig unterheben, sodass alle Stücke gut bedeckt sind.

    Wartezeit 5 min

  11. Satsivi abgedeckt mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank durchziehen lassen. Vor dem Servieren 15–20 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen, damit sich das Aroma voll entfalten kann. Mit dem restlichen gehackten Koriander bestreuen und kalt mit Fladenbrot oder Reis servieren.

    Wartezeit 4 h 20 min

    10 g frischer Koriander (oder glatte Petersilie, zum Bestreuen)
II

Utensilien

  • Mixer oder Küchenmaschine
  • Schneidebrett
  • Schüssel oder Auflaufform
  • Sieb
  • Zange oder Schaumlöffel
  • Großer Kochtopf
  • Pfanne
  • Messer
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