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Ndolé – Kamerunischer Erdnuss-Blatt-Eintopf mit Rindfleisch und Garnelen

Originalname Ndolé

Ndolé ist ein klassisches Festtagsgericht aus Kamerun: ein aromatischer Eintopf aus bitteren Ndolé-Blättern (ähnlich Spinat), cremiger Erdnusspaste, zartem Rindfleisch und saftigen Garnelen. Zwiebeln, Knoblauch und Gewürze runden den Geschmack ab, Palm- oder Pflanzenöl sorgt für Fülle. Serviert mit Reis, Kochbananen oder Couscous de Manioc ist Ndolé ein reichhaltiges, erdiges und zugleich leicht nussiges Gericht, das die Vielfalt der kamerunischen Küche eindrucksvoll zeigt.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Ndolé – Kamerunischer Erdnuss-Blatt-Eintopf mit Rindfleisch und Garnelen
Schwierigkeit
40 min
Vorbereitung
1 h 20 min
Koch/Backzeit
10 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

650 kcal

38 g
Eiweiß
18 g
Kohlenhydrate
6 g
davon Zucker
47 g
Fett
11 g
davon gesättigt
4 g
Ballaststoffe
900 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Rindfleisch unter fließendem Wasser abspülen und trocken tupfen. In mundgerechte Würfel schneiden und beiseitestellen.

    800 g Rindfleisch (Schmorstück, z.B. Rinderschulter oder -brust)
  2. Zwiebeln schälen und grob würfeln. Knoblauch schälen. Ingwer schälen und in Stücke schneiden. Rote Paprika entkernen und grob zerkleinern. Frühlingszwiebeln waschen und in Ringe schneiden, Grün und Weiß getrennt beiseitelegen. Chili waschen und grob zerteilen (oder Pfefferpaste bereithalten).

    15 g Ingwer (frisch) 20 g Knoblauchzehen 40 g Frühlingszwiebeln 250 g Zwiebeln 150 g Rote Paprika 10 g frische Chilischote oder scharfe Pfefferpaste (Menge nach gewünschter Schärfe anpassen)
  3. Erdnüsse in eine Schüssel geben, mit heißem Wasser bedecken und 15 Minuten einweichen, damit sie sich leichter pürieren lassen. Falls geröstete Erdnüsse verwendet werden, diesen Schritt dennoch machen, damit die Paste cremig wird.

    Wartezeit 15 min

    250 g ungesalzene Erdnüsse, geschält (roh oder geröstet, ungesalzen)
  4. Ndolé-Blätter oder Spinat auftauen (falls gefroren). Frische Ndolé-Blätter gründlich waschen. Falls sie sehr bitter sind, in reichlich Wasser 5–10 Minuten blanchieren, abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken. Bei Bedarf Blanchierwasser ein- bis zweimal wechseln, um die Bitterkeit zu reduzieren. Gut ausdrücken und grob zerkleinern.

    Wartezeit 10 min

    600 g Ndolé-Blätter (bittere Blätter, alternativ gefrorener Spinat mit etwas Rucola gemischt) (gewaschen, tiefgekühlt oder frisch)
  5. In einem großen Topf 1–2 EL vom Öl erhitzen. Rindfleischwürfel portionsweise bei mittlerer bis hoher Hitze rundherum kräftig anbraten, bis sie Farbe angenommen haben. Angebratenes Fleisch herausnehmen und beiseitestellen. Eventuell etwas Öl nachgießen, falls der Topfboden zu trocken ist.

    80 ml Palmöl oder neutrales Pflanzenöl (z.B. Sonnenblumenöl) 800 g Rindfleisch (Schmorstück, z.B. Rinderschulter oder -brust)
  6. Im gleichen Topf das Weiße der Frühlingszwiebeln und einen Teil der gewürfelten Zwiebeln in etwas Öl glasig anschwitzen. Lorbeerblätter zugeben und kurz mitrösten, bis es aromatisch duftet.

    250 g Zwiebeln 40 g Frühlingszwiebeln 2 Stück Lorbeerblätter 80 ml Palmöl oder neutrales Pflanzenöl (z.B. Sonnenblumenöl)
  7. Das angebratene Rindfleisch zurück in den Topf geben. Mit Wasser oder Rinderbrühe aufgießen, bis das Fleisch knapp bedeckt ist. Brühwürfel (falls verwendet) hinzufügen. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen, aufkochen und bei niedriger Hitze 45–60 Minuten sanft köcheln lassen, bis das Fleisch zart ist.

    Wartezeit 1 h 0 min

    Salz (nach Geschmack) schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (nach Geschmack) 800 ml Wasser oder Rinderbrühe 1 Stück Brühwürfel (Rind oder Gemüse, optional) (optional) 800 g Rindfleisch (Schmorstück, z.B. Rinderschulter oder -brust)
  8. Eingeweichte Erdnüsse abgießen. Mit den restlichen Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Paprika, Chili und etwas Wasser oder Brühe aus dem Fleischtopf in einen Mixer oder ein hohes Gefäß geben. Alles zu einer möglichst glatten, dicken Paste pürieren. Bei Bedarf schluckweise Flüssigkeit zugeben, aber die Paste sollte eher cremig-dick als flüssig sein.

    150 g Rote Paprika 15 g Ingwer (frisch) 800 ml Wasser oder Rinderbrühe 10 g frische Chilischote oder scharfe Pfefferpaste (Menge nach gewünschter Schärfe anpassen) 20 g Knoblauchzehen 250 g Zwiebeln 250 g ungesalzene Erdnüsse, geschält (roh oder geröstet, ungesalzen)
  9. Wenn das Fleisch zart ist, die Erdnusspaste in den Topf geben und gut unterrühren. Hitze auf mittlere Stufe erhöhen und den Eintopf unter gelegentlichem Rühren 10–15 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce sämig und leicht eingedickt ist. Darauf achten, dass nichts am Topfboden ansetzt – gegebenenfalls die Hitze reduzieren und öfter umrühren.

    Wartezeit 15 min

    800 ml Wasser oder Rinderbrühe 250 g ungesalzene Erdnüsse, geschält (roh oder geröstet, ungesalzen)
  10. Ndolé-Blätter oder Spinat zur Erdnuss-Fleisch-Mischung geben. Gut unterheben, damit die Blätter gleichmäßig verteilt sind. Weitere 10–15 Minuten sanft köcheln lassen, damit sich die Aromen verbinden. Bei Bedarf etwas Wasser oder Brühe nachgießen, falls der Eintopf zu dick wird.

    Wartezeit 15 min

    600 g Ndolé-Blätter (bittere Blätter, alternativ gefrorener Spinat mit etwas Rucola gemischt) (gewaschen, tiefgekühlt oder frisch)
  11. In einer separaten Pfanne das restliche Öl erhitzen. Garnelen bei mittlerer bis hoher Hitze 2–3 Minuten braten, bis sie rosa und gerade eben gar sind. Leicht salzen und pfeffern. Die gebratenen Garnelen zusammen mit dem Grünen der Frühlingszwiebeln in den Ndolé-Topf geben und vorsichtig unterheben. Weitere 2–3 Minuten ziehen lassen, aber nicht mehr stark kochen.

    Wartezeit 3 min

    Salz (nach Geschmack) 300 g Garnelen, geschält und entdarmt (frisch oder aufgetaut) 80 ml Palmöl oder neutrales Pflanzenöl (z.B. Sonnenblumenöl) schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (nach Geschmack) 40 g Frühlingszwiebeln
  12. Ndolé mit Salz, Pfeffer und ggf. zusätzlicher Chili nach Geschmack abschmecken. Lorbeerblätter entfernen. Den Topf vom Herd nehmen und den Eintopf 10 Minuten ruhen lassen, damit sich die Aromen setzen. Anschließend heiß servieren, traditionell mit gedämpftem Reis, gekochten oder frittierten Kochbananen oder Cassava-Klößen (Couscous de Manioc).

    Wartezeit 10 min

    2 Stück Lorbeerblätter Salz (nach Geschmack) schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (nach Geschmack) 10 g frische Chilischote oder scharfe Pfefferpaste (Menge nach gewünschter Schärfe anpassen)
II

Utensilien

  • Schneidebrett
  • Kochmesser
  • Schüsseln
  • Mixer oder Pürierstab mit hohem Gefäß
  • Messbecher
  • Sieb oder Durchschlag
  • Großer Schmortopf oder tiefer Bräter
  • Pfanne
  • Kochlöffel
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