Hausgemachtes Salo (gepökelter Schweinespeck)
Originalname Сало
Salo ist gepökelter, luftgereifter Schweinespeck aus Osteuropa: zart, buttrig und intensiv aromatisch. Dieses Rezept arbeitet nur mit Salz, Knoblauch und Gewürzen und reift mehrere Tage im Kühlschrank. Perfekt als herzhafte Vorspeise mit Schwarzbrot, Zwiebeln, Senf oder eingelegtem Gemüse und ideal, um ein Stück ukrainisch‑russischer Hausmannskost zuhause nachzumachen.
- Schwierigkeit
- 30 min
- Vorbereitung
- 0 s
- Koch/Backzeit
- 7 h 0 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
430 kcal
- 5 g
- Eiweiß
- 7 g
- Kohlenhydrate
- 2 g
- davon Zucker
- 44 g
- Fett
- 16 g
- davon gesättigt
- 1 g
- Ballaststoffe
- 2200 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Schweinespeck unter kaltem Wasser kurz abspülen und mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen. Eventuelle Borsten an der Schwarte mit einem scharfen Messer oder einem Brenner entfernen. Dicke Knorpel oder Blutreste sauber wegschneiden.
1000 g Schweinespeck (frischer Rücken- oder Bauchspeck mit Schwarte, möglichst fest) -
Speck in dicke Stücke oder Blöcke schneiden, ca. 5–7 cm breit, damit das Salz gut einziehen kann, er aber nicht austrocknet. Die Schwarte nicht entfernen – sie schützt und hält alles zusammen.
1000 g Schweinespeck (frischer Rücken- oder Bauchspeck mit Schwarte, möglichst fest) -
Knoblauch schälen und sehr fein hacken oder durch eine Presse drücken. Lorbeerblätter grob zerbrechen. Schwarzen Pfeffer (für die Beize, nicht zum Servieren) grob mörsern, falls er ganz ist.
4 Stück Lorbeerblätter 5 g Schwarzer Pfeffer (ganz oder grob gemörsert) 25 g Knoblauch -
In einer Schüssel Salz, Zucker, gehackten Knoblauch, Lorbeer, groben schwarzen Pfeffer, edelsüßes Paprikapulver und nach Wunsch rosenscharfes Paprikapulver und Chiliflocken gründlich mischen, bis eine gleichmäßige Gewürzsalzmischung entsteht.
200 g Salz (grobes Salz, am besten ohne Zusätze) 25 g Knoblauch 4 Stück Lorbeerblätter 8 g Paprikapulver edelsüß 10 g Zucker (feiner Kristallzucker, hilft beim Ausbalancieren des Salzes) 4 g Paprikapulver rosenscharf (optional für mehr Schärfe) 5 g Schwarzer Pfeffer (ganz oder grob gemörsert) 2 g Chiliflocken (optional, für scharfes Salo) -
Den Boden eines nicht-metallischen, gut schließenden Behälters (z.B. Glas- oder Kunststoffdose) mit einer dünnen Schicht der Gewürzsalzmischung ausstreuen. Ein Stück Speck mit der Schwarte nach unten hineingelegen und die Ober- und Seitenflächen kräftig mit der Salz-Gewürzmischung einreiben und bedecken.
10 g Zucker (feiner Kristallzucker, hilft beim Ausbalancieren des Salzes) 1000 g Schweinespeck (frischer Rücken- oder Bauchspeck mit Schwarte, möglichst fest) 8 g Paprikapulver edelsüß 5 g Schwarzer Pfeffer (ganz oder grob gemörsert) 2 g Chiliflocken (optional, für scharfes Salo) 4 Stück Lorbeerblätter 25 g Knoblauch 200 g Salz (grobes Salz, am besten ohne Zusätze) 4 g Paprikapulver rosenscharf (optional für mehr Schärfe) -
Weitere Speckstücke darauf schichten, jeweils gründlich mit der Gewürzsalzmischung einreiben, bis alles gut bedeckt ist. Es sollte überall eine deutliche, aber nicht übermäßig dicke Salzschicht anliegen. Restliche Gewürzmischung obenauf verteilen.
5 g Schwarzer Pfeffer (ganz oder grob gemörsert) 4 Stück Lorbeerblätter 200 g Salz (grobes Salz, am besten ohne Zusätze) 25 g Knoblauch 10 g Zucker (feiner Kristallzucker, hilft beim Ausbalancieren des Salzes) 1000 g Schweinespeck (frischer Rücken- oder Bauchspeck mit Schwarte, möglichst fest) 8 g Paprikapulver edelsüß 2 g Chiliflocken (optional, für scharfes Salo) 4 g Paprikapulver rosenscharf (optional für mehr Schärfe) -
Behälter fest verschließen und 24 Stunden bei kühler Raumtemperatur oder gleich im Kühlschrank ziehen lassen. Der Speck wird Flüssigkeit ziehen und im eigenen Saft liegen – das ist erwünscht.
Wartezeit 1 h 0 min
-
Nach 24 Stunden kontrollieren: Der Speck sollte von Lake umgeben sein. Behälter leicht schütteln oder die Stücke einmal wenden, damit alle Seiten gut in Kontakt mit der Beize bleiben. Wieder verschließen und weitere 3–6 Tage im Kühlschrank durchziehen lassen, je nach gewünschter Intensität.
Wartezeit 5 h 0 min
-
Nach insgesamt etwa 4–7 Tagen ein Stück quer zur Faser anschneiden: Das Salo sollte fest, aber geschmeidig und schön durchgesalzen sein. Wenn der Kern noch sehr fad wirkt, noch 1–2 Tage länger ziehen lassen.
1000 g Schweinespeck (frischer Rücken- oder Bauchspeck mit Schwarte, möglichst fest) -
Fertige Speckstücke aus der Lake nehmen und die Oberfläche mit Küchenpapier gut abreiben. Wer es milder mag, kann überschüssige Gewürze grob abstreifen. Nicht abwaschen, sonst geht viel Aroma verloren.
1000 g Schweinespeck (frischer Rücken- oder Bauchspeck mit Schwarte, möglichst fest) -
Salo für den direkten Verzehr in sehr dünne Scheiben schneiden, idealerweise quer zur Faser. Auf einer Platte anrichten. Nach Geschmack mit frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer bestreuen.
Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack, zum Servieren frisch gemahlen) 1000 g Schweinespeck (frischer Rücken- oder Bauchspeck mit Schwarte, möglichst fest) -
Zum Servieren Brot in Scheiben schneiden, Zwiebeln schälen und in dünne Ringe oder Spalten schneiden. Nach Wunsch Essiggurken in Scheiben schneiden und etwas Senf bereitstellen. Alles zusammen mit dem Salo auf einer Platte oder als einzelne Portionen anrichten.
150 g Zwiebeln (z.B. rote oder weiße Zwiebeln, zum Servieren) 60 g Senf (mittelscharf oder scharf, zum Servieren optional) 300 g Brot (z.B. dunkles Roggenbrot oder Sauerteigbrot, zum Servieren) 150 g Essiggurken (oder andere eingelegte Gemüse, zum Servieren optional) -
Reste des Salo in größere Stücke geschnitten, gut eingewickelt (Folie oder luftdichte Dose) im Kühlschrank aufbewahren. So hält es sich problemlos 2–3 Wochen. Für längere Lagerung können Stücke eingefroren werden.
1000 g Schweinespeck (frischer Rücken- oder Bauchspeck mit Schwarte, möglichst fest)
Utensilien
- Schneidebrett
- Küchenpapier
- Schüssel
- Mörser oder Gewürzmühle
- Kühlschrank
- scharfes Messer
- Dicht schließender Behälter (Glas- oder Kunststoffdose)
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