Isländisches Laufabrauð (Blätterbrot)
Originalname Laufabrauð
Laufabrauð ist ein traditionelles isländisches Weihnachtsgebäck: hauchdünne, knusprige Fladen aus einem einfachen, leicht buttrigen Teig, kunstvoll mit Mustern eingeschnitten und in Fett ausgebacken. Die zarte Süße und der feine Biss passen wunderbar zu heißer Schokolade oder Kaffee – und das Ausschneiden der Muster ist ein geselliges Familienritual in der Adventszeit.
- Schwierigkeit
- 1 h 0 min
- Vorbereitung
- 45 min
- Koch/Backzeit
- 30 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
200 kcal
- 4 g
- Eiweiß
- 22 g
- Kohlenhydrate
- 2 g
- davon Zucker
- 11 g
- Fett
- 4 g
- davon gesättigt
- 1 g
- Ballaststoffe
- 230 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Mehl, Zucker, Salz und Backpulver in einer großen Schüssel gründlich vermischen, sodass sich die Trieb- und Würzstoffe gut im Mehl verteilen.
20 g Zucker 1 TL Salz 1 TL Backpulver 500 g Weizenmehl -
Butter vorsichtig schmelzen und leicht abkühlen lassen. Lauwarme Milch zur geschmolzenen Butter geben und kurz verrühren.
60 g Butter (geschmolzen, leicht abgekühlt) 250 ml Milch (lauwarm) -
Milch-Butter-Mischung nach und nach zum Mehl gießen und mit einem Löffel oder den Händen zu einem glatten, eher festen Teig verkneten. Bei Bedarf ganz wenig zusätzliche Milch oder Mehl zugeben, bis der Teig geschmeidig ist und nicht mehr klebt.
-
Teig zu einer Kugel formen, in die Schüssel zurücklegen, abdecken (Tuch oder Folie) und etwa 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Wartezeit 30 min
-
Teig nach der Ruhezeit in 24 möglichst gleich große Stücke teilen und jeweils zu kleinen Kugeln formen.
500 g Weizenmehl -
Arbeitsfläche leicht bemehlen. Jede Teigkugel mit einem Nudelholz zu einem sehr dünnen Fladen (ca. 1–2 mm dick, 10–12 cm Ø) ausrollen. Die Fladen sollen fast durchsichtig sein. Auf bemehlte Tücher oder Backpapier legen.
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Mit einem scharfen Messer, einer Küchenschere oder einem speziellen Laufabrauð-Rädchen feine Muster in die Fladen schneiden: z.B. Blätter, Sterne, Zickzacklinien. Wichtig: Die Fladen nicht vollständig durchtrennen, sondern Einschnitte dekorativ aufklappen, damit das Muster beim Frittieren aufspringt.
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In einem großen Topf oder einer Fritteuse das Öl auf etwa 170–180 °C erhitzen. Ein Holzlöffelstiel sollte im heißen Öl kleine Bläschen werfen.
800 ml Öl (zum Frittieren, z.B. Raps- oder Sonnenblumenöl) -
Die Teigfladen einzeln oder zu zweit (je nach Topfgröße) vorsichtig ins heiße Öl gleiten lassen. Mit einer Gabel oder Zange leicht untertauchen, damit sie gleichmäßig frittieren. Pro Seite etwa 30–45 Sekunden backen, bis der Fladen goldgelb und knusprig ist.
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Fertige Fladen mit einer Zange herausheben, kurz über dem Topf abtropfen lassen und auf Küchenpapier legen, um überschüssiges Öl aufzufangen. Vollständig auskühlen lassen – dabei werden sie noch knuspriger.
-
Optional Puderzucker mit etwas Zimt nach Geschmack mischen und die abgekühlten Laufabrauð leicht damit bestäuben. Traditionell werden sie aber oft pur serviert.
Zimt (nach Geschmack, gemahlen, zum Mischen mit Puderzucker) 2 EL Puderzucker (optional zum Bestäuben) -
Laufabrauð trocken und luftdicht in einer Blechdose lagern. Sie halten sich so mehrere Tage knusprig und schmecken besonders gut zu heißer Schokolade oder Kaffee.
Utensilien
- Esslöffel und Teelöffel
- Nudelholz
- Küchenpapier
- Topf oder Fritteuse
- Messbecher
- Zange oder Schaumlöffel
- Messer oder Küchenschere
- Große Rührschüssel
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