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Isländische Kleinur (traditionelles Weihnachtsgebäck)

Originalname Kleinur

Kleinur sind traditionelle isländische Fettringe, die an Donuts erinnern: außen goldbraun und knusprig, innen weich und leicht. Der Teig wird mit Kardamom und Muskatnuss gewürzt und erhält so eine warme, winterliche Note – perfekt für die Weihnachtszeit oder eine gemütliche Kaffeepause. Klassisch werden sie in Rauten geformt, verdreht und in heißem Fett ausgebacken. Lauwarm mit Puderzucker serviert sind sie ein echter Genuss.

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KI generiert Vegetarisch Aktualisiert am
malsati-team
Rezept von malsati-team
Isländische Kleinur (traditionelles Weihnachtsgebäck)
Schwierigkeit
35 s
Vorbereitung
25 s
Koch/Backzeit
30 s
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

210 kcal

4 g
Eiweiß
24 g
Kohlenhydrate
7 g
davon Zucker
11 g
Fett
4 g
davon gesättigt
1 g
Ballaststoffe
80 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Mehl in eine große Schüssel sieben. Zucker, Backpulver, Kardamom, Muskatnuss, eine kleine Prise Salz und Vanillezucker dazugeben und alles gründlich vermischen.

    1 TL Kardamom (gemahlen) 1 TL Vanillezucker 500 g Weizenmehl (Type 405 oder 550) Salz (nach Geschmack) ¼ TL Muskatnuss (frisch gerieben, ca. eine gute Prise) 2 TL Backpulver 120 g Zucker
  2. Butter in kleine Stücke teilen und zur Mehlmischung geben. Mit den Fingern oder einem Teigmischer einarbeiten, bis eine feinkrümelige, sandige Struktur entsteht.

    80 g Butter (weich, aber nicht flüssig)
  3. Eier in einer separaten Schüssel mit der Buttermilch verquirlen. Nach Wunsch die fein abgeriebene Zitronenschale unterrühren.

    200 ml Buttermilch (kalt oder zimmerwarm) ½ TL Zitronenschale (fein abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone, optional) 2 Stück Eier (Größe M)
  4. Eier-Buttermilch-Mischung nach und nach zur Mehl-Butter-Mischung geben und mit einem Holzlöffel oder den Händen zu einem weichen, aber formbaren Teig zusammenfügen. Nur so lange kneten, bis alles gerade eben verbunden ist – der Teig soll nicht klebrig sein, bei Bedarf minimal mehr Mehl einarbeiten.

  5. Teig zu einer flachen Scheibe formen, leicht mit Mehl bestäuben, abdecken (z.B. mit Folie oder einem sauberen Küchentuch) und etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen, damit er fester wird und sich besser ausrollen lässt.

    Wartezeit 30 s

  6. Nach der Ruhezeit den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche in zwei Portionen teilen. Die erste Portion etwa 5–7 mm dick zu einem großen Rechteck ausrollen.

  7. Mit einem Messer oder Pizzaroller Streifen von etwa 4–5 cm Breite schneiden, dann in Rauten von ca. 8–9 cm Länge teilen. In die Mitte jeder Raute einen etwa 3–4 cm langen Schlitz schneiden.

  8. Zum Formen der klassischen Kleinur eine der spitzen Ecken jeder Raute vorsichtig durch den mittleren Schlitz ziehen und sanft wieder herausziehen, sodass ein verdrehter Knoten entsteht. Auf ein leicht bemehltes Tuch legen. Mit der zweiten Teighälfte ebenso verfahren.

  9. Öl in einem großen Topf oder einer Fritteuse auf etwa 170–180 °C erhitzen. Die Temperatur mit Thermometer prüfen oder mit einer Holzlöffelprobe: Bilden sich Bläschen am Löffelstiel, ist das Öl heiß genug.

    1 ⅕ l Pflanzenöl (zum Frittieren, z.B. Sonnenblumenöl oder Rapsöl mit hohem Rauchpunkt)
  10. Kleinur portionsweise in das heiße Fett geben, nicht zu viele auf einmal, damit die Temperatur nicht stark absinkt. Jede Seite etwa 1–2 Minuten frittieren, bis sie goldbraun und aufgegangen sind. Zwischendurch mit einem Schaumlöffel wenden.

  11. Fertige Kleinur mit einem Schaumlöffel herausheben, kurz über dem Topf abtropfen lassen und auf Küchenpapier legen, um überschüssiges Fett aufzusaugen. Mit den restlichen Kleinur ebenso verfahren.

  12. Solange die Kleinur noch leicht warm sind, nach Wunsch mit Puderzucker bestäuben. Am besten lauwarm servieren – dazu passen Kaffee, Tee oder heiße Schokolade.

    40 g Puderzucker (zum Bestäuben, optional)
II

Utensilien

  • Küchenwaage
  • Schneebesen
  • Messer oder Pizzaroller
  • Küchenpapier
  • Topf oder Fritteuse
  • Messbecher
  • Küchenthermometer (optional)
  • Schaumlöffel
  • Holzlöffel
  • Große Rührschüssel
  • Teigrolle
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