Salzburger Hüttensülze
Herzhafte, klare Sülze nach Salzburger Hüttentradition: mageres Schweinefleisch und knackiges Gemüse in einer fein gewürzten, leicht säuerlichen Gelatine, perfekt für Jausenbrett, kaltes Buffet oder heiße Sommertage. Mit Essig, Zwiebel und Gewürzgurken serviert wird sie zu einem erfrischenden, gleichzeitig sehr bodenständigen Gericht der regionalen Küche.
- Mittel
- Schwierigkeit
- 40 min
- Vorbereitung
- 2 h
- Koch/Backzeit
- 8 h
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
420 kcal
- 35 g
- Eiweiß
- 8 g
- Kohlenhydrate
- 4 g
- davon Zucker
- 26 g
- Fett
- 9 g
- davon gesättigt
- 1 g
- Ballaststoffe
- 900 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
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Schritt 1 Schweineschulter und Schweinebauch unter fließendem Wasser abspülen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Gröbere Sehnen oder lose Knochensplitter entfernen, das Fleisch in grobe Stücke (ca. 5–7 cm) schneiden, damit es gleichmäßig gart.
Schweineschulter und Schweinebauch unter fließendem Wasser abspülen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Gröbere Sehnen oder lose Knochensplitter entfernen, das Fleisch in grobe Stücke (ca. 5–7 cm) schneiden, damit es gleichmäßig gart.
800 g Schweineschulter, ohne Schwarte und möglichst mager 400 g Schweinebauch mit Schwarte -
Schritt 2 Zwiebel, Karotten, Stangensellerie und Lauch putzen. Zwiebel halbieren, das restliche Gemüse in grobe Stücke schneiden. In einen großen Topf geben.
Zwiebel, Karotten, Stangensellerie und Lauch putzen. Zwiebel halbieren, das restliche Gemüse in grobe Stücke schneiden. In einen großen Topf geben.
120 g Karotten 80 g Stangensellerie 60 g Lauch 150 g Zwiebel -
Schritt 3 Fleischstücke, Lorbeerblätter, Pimentkörner, Pfefferkörner und Salz zum Gemüse in den Topf legen. Mit Wasser aufgießen, sodass alles gut bedeckt ist (ca. 2 Liter).
Fleischstücke, Lorbeerblätter, Pimentkörner, Pfefferkörner und Salz zum Gemüse in den Topf legen. Mit Wasser aufgießen, sodass alles gut bedeckt ist (ca. 2 Liter).
2 TL Salz 3 Stück Lorbeerblätter 2000 ml Wasser 6 Stück Pimentkörner 1 TL Schwarze Pfefferkörner -
Schritt 4 Topf auf hohe Hitze stellen und langsam zum Kochen bringen. Sobald es kocht, Hitze reduzieren, auf leises Köcheln stellen und den entstehenden Schaum mit einer Kelle abschöpfen, damit der Sud klar bleibt.
Topf auf hohe Hitze stellen und langsam zum Kochen bringen. Sobald es kocht, Hitze reduzieren, auf leises Köcheln stellen und den entstehenden Schaum mit einer Kelle abschöpfen, damit der Sud klar bleibt.
Wartezeit 10 min
-
Schritt 5 Fleisch im leicht köchelnden Sud 1,5–2 Stunden weich garen, bis es sich leicht mit einer Gabel zerteilen lässt. Zwischendurch bei Bedarf etwas Wasser nachgießen, damit das Fleisch bedeckt bleibt.
Fleisch im leicht köchelnden Sud 1,5–2 Stunden weich garen, bis es sich leicht mit einer Gabel zerteilen lässt. Zwischendurch bei Bedarf etwas Wasser nachgießen, damit das Fleisch bedeckt bleibt.
Wartezeit 2 h
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Schritt 6 Fleisch aus dem Sud heben und leicht abkühlen lassen. Den Sud durch ein feines Sieb oder ein Tuch in einen sauberen Topf abseihen, Gemüse und Gewürze dabei entfernen. Etwa 1 Liter klaren Sud abmessen.
Fleisch aus dem Sud heben und leicht abkühlen lassen. Den Sud durch ein feines Sieb oder ein Tuch in einen sauberen Topf abseihen, Gemüse und Gewürze dabei entfernen. Etwa 1 Liter klaren Sud abmessen.
Wartezeit 15 min
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Schritt 7 Schwarte vom Schweinebauch entfernen und fein würfeln. Das restliche Fleisch in mundgerechte, nicht zu große Würfel schneiden oder zupfen.
Schwarte vom Schweinebauch entfernen und fein würfeln. Das restliche Fleisch in mundgerechte, nicht zu große Würfel schneiden oder zupfen.
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Schritt 8 Gelatineblätter in einer Schüssel mit reichlich kaltem Wasser 5–10 Minuten einweichen, bis sie weich sind.
Gelatineblätter in einer Schüssel mit reichlich kaltem Wasser 5–10 Minuten einweichen, bis sie weich sind.
Wartezeit 10 min
30 g Gelatineblätter -
Schritt 9 Den abgemessenen Liter Fleischsud erhitzen (nicht kochen). Mit Weißweinessig, Zucker, etwas Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken: Die Flüssigkeit soll deutlich würzig und leicht säuerlich schmecken, da die Kälte später die Würze etwas dämpft.
Den abgemessenen Liter Fleischsud erhitzen (nicht kochen). Mit Weißweinessig, Zucker, etwas Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken: Die Flüssigkeit soll deutlich würzig und leicht säuerlich schmecken, da die Kälte später die Würze etwas dämpft.
Salz (nach Geschmack) schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (nach Geschmack) 1 TL Zucker 80 ml Weißweinessig -
Schritt 10 Eingeweichte Gelatine gut ausdrücken und nach und nach in den heißen, aber nicht kochenden Sud geben. Mit einem Schneebesen rühren, bis sie sich vollständig aufgelöst hat. Sud beiseitestellen und auf lauwarm abkühlen lassen.
Eingeweichte Gelatine gut ausdrücken und nach und nach in den heißen, aber nicht kochenden Sud geben. Mit einem Schneebesen rühren, bis sie sich vollständig aufgelöst hat. Sud beiseitestellen und auf lauwarm abkühlen lassen.
Wartezeit 15 min
30 g Gelatineblätter -
Schritt 11 Gewürzgurken und Zwiebel für die Einlage in feine Würfel schneiden. Petersilie fein hacken.
Gewürzgurken und Zwiebel für die Einlage in feine Würfel schneiden. Petersilie fein hacken.
80 g Gewürzgurken 60 g Zwiebel (für die Einlage) 10 g frische Petersilie -
Schritt 12 Fleischwürfel, Schwarte, Gewürzgurkenwürfel, Zwiebelwürfel und Petersilie in einer großen Schüssel locker mischen. Bei Bedarf mit etwas Salz und Pfeffer nachwürzen.
Fleischwürfel, Schwarte, Gewürzgurkenwürfel, Zwiebelwürfel und Petersilie in einer großen Schüssel locker mischen. Bei Bedarf mit etwas Salz und Pfeffer nachwürzen.
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Schritt 13 Eine große flache Form (oder mehrere kleinere Terrinenformen) kalt ausspülen. Etwas lauwarmen Sud eingießen, dann die Fleisch-Gemüse-Mischung gleichmäßig einfüllen. Mit dem restlichen Sud auffüllen, sodass alles gut bedeckt ist. Leicht rütteln, damit keine großen Luftblasen bleiben.
Eine große flache Form (oder mehrere kleinere Terrinenformen) kalt ausspülen. Etwas lauwarmen Sud eingießen, dann die Fleisch-Gemüse-Mischung gleichmäßig einfüllen. Mit dem restlichen Sud auffüllen, sodass alles gut bedeckt ist. Leicht rütteln, damit keine großen Luftblasen bleiben.
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Schritt 14 Die Form(en) abkühlen lassen und anschließend abgedeckt mindestens 8 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank fest werden lassen.
Die Form(en) abkühlen lassen und anschließend abgedeckt mindestens 8 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank fest werden lassen.
Wartezeit 8 h
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Schritt 15 Kurz vor dem Servieren frischen Schnittlauch fein schneiden. Brot in Scheiben schneiden.
Kurz vor dem Servieren frischen Schnittlauch fein schneiden. Brot in Scheiben schneiden.
300 g Frisches Bauernbrot oder Schwarzbrot 10 g frischer Schnittlauch -
Schritt 16 Sülze aus dem Kühlschrank nehmen. Wenn sie sich schwer aus der Form lösen lässt, die Form kurz in warmes Wasser tauchen und die Sülze auf ein Brett oder Teller stürzen. In Scheiben schneiden.
Sülze aus dem Kühlschrank nehmen. Wenn sie sich schwer aus der Form lösen lässt, die Form kurz in warmes Wasser tauchen und die Sülze auf ein Brett oder Teller stürzen. In Scheiben schneiden.
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Schritt 17 Salzburger Hüttensülze auf Tellern anrichten, mit etwas Essig und Kürbiskernöl oder Pflanzenöl beträufeln und mit Schnittlauch bestreuen. Mit frischem Bauernbrot servieren.
Salzburger Hüttensülze auf Tellern anrichten, mit etwas Essig und Kürbiskernöl oder Pflanzenöl beträufeln und mit Schnittlauch bestreuen. Mit frischem Bauernbrot servieren.
20 ml Kürbiskernöl oder mildes Pflanzenöl 30 ml Weißweinessig oder Apfelessig
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Gekocht eintragen & bewertenUtensilien
- Schneidebrett
- Küchenpapier
- Rührlöffel oder Schneebesen
- Schüssel
- Kelle
- Sieb oder Passiertuch
- Auflaufform oder Terrinenform
- großer Topf
- scharfes Messer
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