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Poha mit knuspriger Jalebi (Indore‑Straßenfrühstück)

Originalname Poha Jalebi

Ein klassisches Straßenfrühstück aus Indore: weich-würziges Poha aus Reisflocken mit Erdnüssen, Kartoffeln und frischen Kräutern trifft auf frisch gebackene, sirupgetränkte Jalebi. Süß und herzhaft auf einem Teller – perfekt für ein besonderes Wochenendfrühstück oder Brunch.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Poha mit knuspriger Jalebi (Indore‑Straßenfrühstück)
Schwierigkeit
35 min
Vorbereitung
40 min
Koch/Backzeit
15 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

720 kcal

15 g
Eiweiß
105 g
Kohlenhydrate
52 g
davon Zucker
24 g
Fett
7 g
davon gesättigt
5 g
Ballaststoffe
650 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Für den Jalebi-Teig Mehl und Speisestärke in eine Schüssel geben und mischen. Trockenhefe unterrühren.

    200 g Weizenmehl (Type 405 oder ähnlich) ½ TL Hefe (Trockenhefe, als Schnellvariante statt Fermentation über Nacht) 30 g Speisestärke
  2. Joghurt und etwa 140 ml lauwarmes Wasser zugeben und mit einem Schneebesen zu einem glatten, dickflüssigen Teig ohne Klümpchen schlagen. Bei Bedarf noch etwas Wasser zugeben: Der Teig sollte zähfließend sein, dicker als Pfannkuchenteig.

    160 ml Wasser (lauwarm, plus ggf. etwas mehr zum Anpassen der Konsistenz) 120 g Joghurt (Natur, ca. 3,5 % Fett)
  3. Optional Safran in 1 EL warmem Wasser einweichen und zusammen mit der Lebensmittelfarbe unter den Teig rühren. Schüssel abdecken und an einem warmen Ort 30–45 Minuten ruhen lassen, bis der Teig leicht Luftblasen zeigt.

    Wartezeit 30 min

    1 Prise Safran (optional, für Aroma und Farbe) 1 Prise Orangenes Lebensmittelfarbenpulver (optional, typisch Straßenstil)
  4. Während der Teig ruht, den Zuckersirup zubereiten: Zucker und 160 ml Wasser in einen Topf geben, auf mittlerer Hitze unter Rühren erhitzen, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat.

    250 g Zucker 160 ml Wasser (für den Sirup)
  5. Sirup 5–7 Minuten leise köcheln lassen, bis er leicht eindickt. Zitronensaft und gemahlenen Kardamom einrühren. Der Sirup soll eine leicht dicke, aber noch gießbare Konsistenz haben. Auf sehr niedriger Flamme warm halten oder nach dem Abkühlen vor dem Eintauchen der Jalebi wieder leicht erwärmen.

    Wartezeit 7 min

    1 TL Zitronensaft (verhindert Kristallisation) ½ TL Kardamom (gemahlen)
  6. Für das Poha die Reisflocken in ein Sieb geben und kurz unter fließendem Wasser spülen, bis sie gleichmäßig befeuchtet sind. Gut abtropfen lassen und 10–15 Minuten stehen lassen, damit sie weich werden, aber nicht zerfallen. Danach mit den Fingern lockern.

    Wartezeit 15 min

    250 g Poha (mittlere Reisflocken (Jad poha))
  7. Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. In gesalzenem Wasser 8–10 Minuten kochen, bis sie gar, aber noch formstabil sind, dann abgießen. Alternativ können vorgekochte Kartoffeln verwendet werden.

    Wartezeit 10 min

    200 g Kartoffeln Salz (nach Geschmack)
  8. Zwiebel fein würfeln, Tomaten klein würfeln, grüne Chili fein hacken. Koriander grob hacken. Zitrone in Spalten schneiden und beiseitestellen.

    120 g Zwiebel 10 g Koriandergrün 1 Stück grüne Chilischote (mild bis mittel-scharf) 1 Stück Zitronen 60 g Tomaten
  9. In einer großen Pfanne Öl und Ghee erhitzen. Erdnüsse bei mittlerer Hitze 2–3 Minuten goldbraun rösten und herausnehmen, beiseitestellen.

    Wartezeit 3 min

    2 ½ EL Öl (neutrales Pflanzenöl) 1 EL Ghee (oder zusätzliches Öl) 60 g Erdnüsse (ohne Salz, geschält)
  10. In derselben Pfanne Senfsamen zugeben und warten, bis sie springen. Kreuzkümmelsamen und Currykblätter zugeben und kurz anrösten, bis es aromatisch duftet.

    Wartezeit 2 min

    ½ TL Kreuzkümmelsamen 8 Stück Currykblätter (frisch, alternativ getrocknet) ½ TL Senfsamen
  11. Zwiebeln in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze 3–4 Minuten glasig braten. Grüne Chili und Erbsen hinzufügen und weitere 2 Minuten mitbraten.

    Wartezeit 4 min

    80 g Erbsen (tiefgekühlt oder frisch) 120 g Zwiebel 1 Stück grüne Chilischote (mild bis mittel-scharf)
  12. Kurkuma, Zucker und etwas Salz über die Zwiebelmischung streuen und kurz anschwitzen. Die abgetropften Poha und die gekochten Kartoffelwürfel hinzufügen und alles vorsichtig vermengen, damit die Reisflocken nicht zerdrückt werden.

    Salz (nach Geschmack) ½ TL Kurkuma 250 g Poha (mittlere Reisflocken (Jad poha)) 200 g Kartoffeln 1 TL Zucker
  13. Die Hitze niedrig stellen, Pfanne abdecken und das Poha 3–4 Minuten erwärmen, dabei gelegentlich sehr vorsichtig umrühren. Zum Schluss Tomatenwürfel, geröstete Erdnüsse und die Hälfte des gehackten Korianders unterheben. Mit Zitronensaft abschmecken.

    Wartezeit 4 min

    60 g Erdnüsse (ohne Salz, geschält) 10 g Koriandergrün 1 Stück Zitronen 60 g Tomaten
  14. Zum Frittieren der Jalebi das Öl in einem weiten Topf oder einer tiefen Pfanne auf ca. 160–170 °C erhitzen. Der Teig sollte beim Hineintropfen sofort an die Oberfläche steigen, aber nicht zu schnell dunkel werden.

    700 ml Öl (zum Frittieren, neutrale Sorte (Sonnenblume, Erdnuss o.ä.))
  15. Den Teig kurz umrühren. Er sollte dickflüssig und leicht elastisch sein. In eine Quetschflasche mit kleiner Öffnung, einen stabilen Einweg-Spritzbeutel (kleines Loch) oder ein sauberes, leeres Ketchupfläschchen füllen.

  16. Jalebi direkt ins heiße Öl spiralförmig einspritzen, beginnend von innen nach außen. Nicht zu dick spritzen, damit sie knusprig werden. Pro Durchgang nicht zu viele Jalebi formen, damit sie nicht aneinanderkleben.

  17. Jalebi von beiden Seiten 2–3 Minuten gold-orange frittieren, bis sie knusprig sind. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen, kurz abtropfen lassen und direkt 30–40 Sekunden in den warmen Sirup legen. Mehrmals wenden, damit sie sich vollsaugen, dann auf einen Teller legen.

    Wartezeit 3 min

    250 g Zucker 1 TL Zitronensaft (verhindert Kristallisation) 160 ml Wasser (für den Sirup) ½ TL Kardamom (gemahlen)
  18. Zum Servieren das warme Poha auf Teller verteilen. Mit Sev, Granatapfelkernen und restlichem Koriander bestreuen und mit Zitronenspalten garnieren.

    30 g Granatapfelkerne (optional, für Garnitur) 20 g Sev (dünne knusprige Kichererbsennudeln, optional zum Bestreuen) 1 Stück Zitronen 10 g Koriandergrün
  19. 2–3 frisch getränkte Jalebi neben oder leicht auf das Poha legen und sofort servieren, solange die Jalebi noch warm und knusprig sind.

II

Utensilien

  • Schneebesen
  • große Pfanne
  • Schüssel
  • Kleiner Topf für Sirup
  • Sieb
  • Weiter Topf oder tiefe Pfanne zum Frittieren
  • Spritzflasche oder Spritzbeutel
  • Schaumlöffel
  • Topf zum Kochen der Kartoffeln
  • Schneidebrett und Messer
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