Pondu (Saka-Saka) – geschmorte Maniokblätter aus dem Kongo
Originalname Pondu / Saka-Saka / Mpondou
Pondu ist ein traditionelles Gericht aus der Demokratischen Republik Kongo aus langsam geschmorten Maniokblättern, Tomaten, Zwiebeln und Gewürzen. Die Blätter werden lange gegart, bis sie weich, aromatisch und leicht cremig sind – mit erdigen, würzigen und dezent bitteren Noten. Dieses Rezept ist vegan, lässt sich aber klassisch mit Fisch oder Fleisch servieren. Perfekt zu Fufu, Reis oder Kochbananen und ein wunderbarer Einstieg in die kongolesische Küche.
- Schwierigkeit
- 25 min
- Vorbereitung
- 1 h 30 min
- Koch/Backzeit
- 0 s
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
330 kcal
- 10 g
- Eiweiß
- 18 g
- Kohlenhydrate
- 8 g
- davon Zucker
- 25 g
- Fett
- 12 g
- davon gesättigt
- 6 g
- Ballaststoffe
- 650 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Wenn gefrorene Maniokblätter verwendet werden, vollständig auftauen lassen. Frische Maniokblätter von harten Stielen befreien, gründlich waschen und grob zerteilen.
800 g Maniokblätter (frisch oder tiefgekühlt, ohne harte Stiele) -
Zwiebeln, Knoblauch und Frühlingszwiebeln schälen bzw. putzen und fein würfeln. Tomaten in kleine Würfel schneiden. Chilischote längs aufschneiden, Kerne nach Wunsch entfernen und fein hacken.
30 g Frühlingszwiebeln 200 g Zwiebeln 10 g Chilischote (frisch, Schärfe nach Wunsch) 10 g Knoblauchzehen 200 g Tomaten (reif) -
In einem großen Topf Palmöl erhitzen (oder Pflanzenöl, falls kein Palmöl verwendet wird). Zwiebeln, Frühlingszwiebeln und Knoblauch darin bei mittlerer Hitze 4–5 Minuten glasig anschwitzen, ohne sie zu stark bräunen zu lassen.
Wartezeit 5 min
30 g Frühlingszwiebeln 200 g Zwiebeln 10 g Knoblauchzehen 3 EL Palmöl (rot, mild; alternativ neutrales Pflanzenöl) 1 EL Pflanzenöl (neutral, z.B. Sonnenblumenöl, nur falls kein Palmöl verwendet wird) -
Tomaten und Chili in den Topf geben und weitere 3–4 Minuten mitdünsten, bis die Tomaten Saft ziehen und etwas zerfallen.
Wartezeit 4 min
10 g Chilischote (frisch, Schärfe nach Wunsch) 200 g Tomaten (reif) -
Maniokblätter, Wasser und Gemüsebrühe in den Topf geben. Alles gut umrühren, Lorbeerblätter hinzufügen. Aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren, sodass es nur noch leise köchelt.
Wartezeit 10 min
800 g Maniokblätter (frisch oder tiefgekühlt, ohne harte Stiele) 2 Stück Lorbeerblätter 200 ml Gemüsebrühe (ggf. aus Instantpulver angerührt) 800 ml Wasser -
Pondu bei halb aufgelegtem Deckel 45–60 Minuten leise köcheln lassen, gelegentlich umrühren. Die Maniokblätter sollen weich werden und einen Teil der Flüssigkeit aufnehmen.
Wartezeit 1 h 0 min
-
Erdnussmus mit etwas heißer Flüssigkeit aus dem Topf in einer kleinen Schüssel glatt rühren, bis eine cremige, gießbare Konsistenz entsteht. Dann zusammen mit der Kokosmilch in den Topf geben und gründlich einrühren.
Wartezeit 5 min
250 ml Kokosmilch (aus der Dose, ungesüßt) 60 g Erdnussmus (100 % Erdnuss, ohne Zucker, cremig) -
Pondu weitere 20–30 Minuten ohne Deckel sanft köcheln lassen, bis die Sauce leicht sämig ist und die Blätter butterweich sind. Zwischendurch umrühren, damit nichts ansetzt.
Wartezeit 30 min
-
Lorbeerblätter entfernen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Bei Bedarf etwas Wasser zugeben, falls das Pondu zu dick ist, oder etwas länger einkochen lassen, falls es zu flüssig ist.
Wartezeit 5 min
Salz (nach Geschmack) 1 EL Zitronensaft Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) -
Frischen Koriander grob schneiden. Pondu heiß servieren und nach Belieben mit Koriander bestreuen. Traditionell passt es zu Fufu, Reis, Kochbananen oder als Beilage zu gebratenem Fisch oder Fleisch.
5 g frischer Koriander (oder Petersilie, zum Bestreuen, optional)
Utensilien
- Schneidebrett
- Kochmesser
- Großer Topf mit Deckel
- Messbecher
- Kleine Schüssel
- Kochlöffel
Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.