Saka-Saka (Mpondu) – Maniokblätter mit Erdnuss und Palmöl
Originalname Saka-Saka (Mpondu)
Saka-Saka, auch Mpondu genannt, ist ein cremiges Eintopfgericht aus Zentralafrika auf Basis von Maniokblättern. Durch Erdnussbutter, rotes Palmöl, Zwiebeln, Knoblauch und Chili entsteht ein aromatisches Zusammenspiel aus erdigen, nussigen und leicht bitteren Noten. Das Gericht ist sättigend, natürlich vegan und wird traditionell mit Reis, Fufu oder Kochbananen serviert.
- Schwierigkeit
- 30 min
- Vorbereitung
- 1 h 15 min
- Koch/Backzeit
- 5 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
420 kcal
- 12 g
- Eiweiß
- 20 g
- Kohlenhydrate
- 6 g
- davon Zucker
- 34 g
- Fett
- 15 g
- davon gesättigt
- 7 g
- Ballaststoffe
- 650 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Maniokblätter vorbereiten: Falls tiefgekühlt, vollständig auftauen lassen und in einem Sieb abtropfen. Sehr grobe Stiele möglichst entfernen. Die Blätter mit einem großen Messer sehr fein hacken oder mit einem Mixer kurz pulsieren, bis eine feine, fast cremige Masse entsteht.
800 g Maniokblätter (frisch oder tiefgekühlt, gut gewaschen) -
Zwiebeln schälen und in feine Würfel schneiden. Tomaten waschen und klein würfeln. Knoblauchzehen und Ingwer schälen und sehr fein hacken. Chilischote längs aufschneiden, Kerne nach Wunsch entfernen und fein hacken.
150 g Zwiebeln 1 Stück Chilischote (frisch, je nach gewünschter Schärfe) 10 g Ingwer (frisch) 150 g Tomaten (reif) 3 Stück Knoblauchzehen -
In einem großen Topf Pflanzenöl erhitzen. Zwiebeln bei mittlerer Hitze 3–4 Minuten glasig dünsten. Knoblauch, Ingwer und Chili dazugeben und weitere 1–2 Minuten mitdünsten, bis alles duftet, aber nicht bräunt.
Wartezeit 4 min
1 EL Pflanzenöl (zum Andünsten, neutraler Geschmack) -
Tomatenwürfel in den Topf geben und 3–5 Minuten mitdünsten, bis sie weich werden und etwas Saft abgegeben haben.
Wartezeit 5 min
150 g Tomaten (reif) -
Die fein gehackten Maniokblätter, Lorbeerblätter, Gemüsebrühpulver und 900 ml Wasser in den Topf geben. Alles gut umrühren, aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren. Mit leicht geöffnetem Deckel 35–45 Minuten leise köcheln lassen, gelegentlich umrühren, damit nichts am Topfboden ansetzt.
Wartezeit 40 min
2 Stück Lorbeerblätter 900 ml Wasser 1 ½ TL Gemüsebrühpulver (vegan) 800 g Maniokblätter (frisch oder tiefgekühlt, gut gewaschen) -
Nach der ersten Kochzeit prüfen, ob die Maniokblätter weich sind. Sie sollten deutlich zarter und etwas cremig wirken. Falls sie noch sehr fest sind, weitere 10–15 Minuten köcheln lassen und bei Bedarf etwas Wasser nachgießen.
Wartezeit 15 min
-
Erdnussbutter in einer kleinen Schüssel mit 3–4 EL heißer Flüssigkeit aus dem Topf glatt verrühren, bis eine cremige Sauce entsteht. Diese Mischung zusammen mit der Kokosmilch in den Topf geben und gut unterrühren.
200 ml Kokosmilch (ungesüßt aus der Dose) 120 g Erdnussbutter (ohne Zucker, möglichst 100 % Erdnuss) -
Palmöl hinzufügen und unterrühren. Das Saka-Saka weitere 10–15 Minuten bei kleiner Hitze offen köcheln lassen, bis es deutlich cremig-eindickt. Mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken.
Wartezeit 15 min
3 EL Palmöl (rotes Palmöl, nachhaltig produziert) Salz (nach Geschmack) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) -
Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Zitrone in Spalten schneiden. Saka-Saka vom Herd nehmen und 5 Minuten ruhen lassen, damit sich die Aromen setzen.
Wartezeit 5 min
½ Stück Zitrone (für etwas Frische beim Servieren, optional) 15 g Frühlingszwiebeln (zum Servieren, optional) -
Saka-Saka heiß servieren, nach Belieben mit Frühlingszwiebeln bestreuen und etwas Zitronensaft darüber träufeln. Dazu passen gekochter Reis, Fufu, Ugali oder gedämpfte Kochbananen.
Utensilien
- Schneidebrett
- Schüssel
- Großer Topf mit Deckel
- Messbecher
- Küchenmesser
- Sieb
- Kochlöffel
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