Klassischer westafrikanischer Fufu aus Maniok und Kochbanane
Originalname Fufu
Fufu ist ein weiches, elastisches Püree aus Maniok und Kochbananen, das in vielen westafrikanischen Ländern als Beilage zu Suppen und Eintöpfen gegessen wird. Durch kräftiges Kochen und anschließendes Schlagen entsteht eine glatte, leicht klebrige Masse, die man mit den Fingern zu kleinen Bällchen formt. Diese nehmen die Aromen kräftiger Erdnuss‑, Gemüse‑ oder Fleischsaucen auf und machen Fufu zu einem sättigenden, schlichten und zugleich beeindruckenden Grundnahrungsmittel der westafrikanischen Küche.
- Schwierigkeit
- 20 min
- Vorbereitung
- 45 min
- Koch/Backzeit
- 5 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
- 260 kcal
- Kalorien
- 3 g
- Eiweiß
- 60 g
- Kohlenhydrate
- 7 g
- davon Zucker
- 1 g
- Fett
- 0.2 g
- davon gesättigt
- 5 g
- Ballaststoffe
- 350 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Maniokknollen der Länge nach einschneiden, Schale abziehen und holzige, faserige Stellen entfernen. In grobe Stücke schneiden und ggf. den harten Kern in der Mitte herausschneiden.
800 g Maniok (frisch, geschält) -
Grüne Kochbananen schälen: Enden abschneiden, Schale längs einschneiden und abziehen. Kochbananen in große Stücke schneiden.
400 g Kochbananen (grün, geschält) -
Maniok- und Kochbananenstücke in einen großen Topf geben und mit dem Wasser bedecken. Salz hinzufügen. Auf hoher Hitze zum Kochen bringen.
1500 ml Wasser (plus etwas mehr nach Bedarf) 400 g Kochbananen (grün, geschält) 1 TL Salz 800 g Maniok (frisch, geschält) -
Hitze auf mittel reduzieren und 30–40 Minuten sanft kochen, bis Maniok und Kochbananen sehr weich sind und sich mit einer Gabel leicht zerdrücken lassen. Bei Bedarf etwas mehr Wasser zugeben, damit nichts anbrennt.
Wartezeit 40 min
-
Den Topf vom Herd nehmen. Kochwasser bis auf etwa 200–300 ml abgießen und auffangen. Maniok und Kochbananen im Topf grob mit einem Kartoffelstampfer oder einer stabilen Gabel zerdrücken.
-
Die Masse nun mit einem stabilen Holzlöffel oder einem dicken Kochlöffel kräftig schlagen und rühren. Dabei portionsweise etwas vom heißen Kochwasser oder zusätzlich heißes Wasser zugeben, bis eine dicke, sehr glatte und elastische Masse entsteht. Das kann 10–15 Minuten kräftiges Rühren dauern.
250 ml Wasser (heiß, nach Bedarf zum Anpassen der Konsistenz) -
Wenn die Masse zu fest oder trocken wirkt, weiter wenig heißes Wasser einarbeiten. Wirkt sie zu weich und läuft, Topf wieder auf den Herd stellen und unter Rühren noch 3–5 Minuten erhitzen, bis sie anzieht und elastisch wird.
Wartezeit 5 min
-
Zum Schluss bei Bedarf einige Esslöffel kaltes Wasser über die Oberfläche geben und die Masse kurz glatt rühren. Dies kann helfen, die Oberfläche geschmeidiger zu machen und etwas abzukühlen. Wasserüberschuss vorsichtig abgießen.
Wartezeit 5 min
200 ml Wasser (kalt, nach Bedarf zum Anpassen der Konsistenz) -
Eine große Schüssel oder ein Tablett leicht mit etwas Öl einreiben. Hände ebenfalls mit etwas Öl einreiben, um ein Kleben zu verhindern.
1 TL Öl (neutral, z.B. Sonnenblumenöl) (für die Hände und ggf. Schüssel) -
Mit einem großen Löffel Portionen aus der heißen Fufu-Masse abstechen und mit geölten Händen zügig zu glatten Kugeln formen. Für 4 Portionen 4–6 mittelgroße Kugeln formen.
-
Fufu-Kugeln 5 Minuten ruhen lassen, damit sie etwas ausdampfen und fester werden. Anschließend sofort mit heißem Eintopf oder Suppe nach Wahl servieren. Fufu traditionell mit den Fingern essen und kleine Stücke abnehmen, mit denen man die Sauce aufnimmt.
Wartezeit 5 min
Utensilien
- Stabiler Holzlöffel oder dicker Kochlöffel
- Schneidebrett
- Große Schüssel oder Servierplatte
- Kelle oder großer Löffel
- Großer Topf mit Deckel
- Kartoffelstampfer oder stabile Gabel
- scharfes Messer
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