Klassischer Fufu aus Maniok und Kochbanane
Originalname Fufu
Weiches, elastisches Püree aus Maniok und Kochbananen, wie es in vielen westafrikanischen Ländern als Beilage zu Suppen und Eintöpfen serviert wird. Durch kräftiges Kochen und anschließendes Schlagen entsteht eine glatte, leicht klebrige Masse, die man mit den Fingern zu kleinen Bällchen formt. Ideal, um kräftige Erdnuss‑, Gemüse‑ oder Fleischsaucen aufzunehmen.
- Schwierigkeit
- 15 min
- Vorbereitung
- 35 min
- Koch/Backzeit
- 5 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
260 kcal
- 3 g
- Eiweiß
- 60 g
- Kohlenhydrate
- 8 g
- davon Zucker
- 1 g
- Fett
- 0.2 g
- davon gesättigt
- 4 g
- Ballaststoffe
- 900 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Maniok längs halbieren und den holzigen Kern in der Mitte herauslösen. Maniok in etwa 2–3 cm große Stücke schneiden. Kochbananen der Länge nach einritzen, Schale abziehen und in Scheiben von etwa 2 cm schneiden.
400 g grüne Kochbananen (Plantains), geschält 800 g frische Maniokknollen (Cassava), geschält -
Maniokstücke und Kochbananenscheiben in einen großen Topf geben und mit Wasser bedecken (etwa 1,5 l, alles sollte gut unter Wasser sein). Salz zufügen. Bei hoher Hitze zum Kochen bringen.
1500 ml Wasser (plus mehr nach Bedarf) 2 TL Salz -
Hitze auf mittlere Stufe reduzieren und 25–35 Minuten sanft kochen, bis Maniok und Kochbananen sehr weich sind. Sie sollten sich leicht mit einer Gabel zerdrücken lassen und der Maniok etwas glasig wirken.
Wartezeit 30 min
-
Topf vom Herd ziehen. Kochwasser bis auf einen kleinen Rest vorsichtig abgießen, dabei etwa 300 ml des Kochwassers auffangen. Das Kochwasser wird später zum Justieren der Konsistenz verwendet.
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Maniok und Kochbananen im Topf oder einer großen, schweren Schüssel zunächst mit einem stabilen Kartoffelstampfer oder einem Holzstößel grob zerdrücken, bis keine großen Stücke mehr sichtbar sind.
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Nun kräftig weiterarbeiten: Mit einem Holzlöffel oder Stößel die Masse schlagen und gleichzeitig drehen, bis sie deutlich glatter und elastischer wird. Nach und nach so viel vom heißen Kochwasser einarbeiten, bis eine sehr dicke, aber formbare, leicht klebrige Masse entsteht. Dies kann 5–10 Minuten dauern.
-
Optional 1 TL neutrales Öl auf die Oberfläche träufeln und kurz einarbeiten. Das verhindert starkes Kleben und gibt leichten Glanz. Anschließend den Fufu 5 Minuten abgedeckt ruhen lassen, damit sich die Stärke setzt.
Wartezeit 5 min
1 TL pflanzliches Öl (neutral, z.B. Sonnenblumenöl, optional) -
Zum Servieren eine Schüssel oder die Hände leicht mit Wasser benetzen. Stücke von der Masse abstechen und zwischen den angefeuchteten Handflächen zu glatten, runden Bällchen formen. Sofort als Beilage zu heißer Erdnusssauce, Gemüse‑ oder Fleischsuppe servieren. Fufu traditionell mit der rechten Hand essen und mit den Bällchen die Sauce aufnehmen.
Utensilien
- Schneidebrett
- Sieb oder Deckel zum Abgießen
- Kartoffelstampfer oder Holzstößel
- Schüssel zum Servieren
- großer Topf
- Großer Holzlöffel oder stabiler Kochlöffel
- scharfes Messer
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